Mette-Marit enthüllt: Fast hätte Ingrid Alexandra anders geheißen
Im Video oben: Royal Experte erklärt, wieso Ingrid-Alexandra jetzt Haakons Ass im Ärmel ist.
Wer zur norwegischen Königsfamilie gehört, lässt sich oft schon an den Namen erkennen. Denn König Haakon Magnus (53), Königin Mette-Marit (53), Kronprinzessin Ingrid Alexandra (22) und Prinz Sverre Magnus (20) tragen allesamt eher ungewöhnliche Doppelnamen.
Ingrid Alexandra hätte beinahe anderen Namen erhalten
Doch ausgerechnet bei Ingrid Alexandra, die nach ihrem Vater Haakon in der Thronfolge steht, hätte es beinahe ganz anders ausgesehen. Bei der Eröffnung der Ausstellung „Dronningens Ja“ in Trondheim enthüllte Mette-Marit 2017 eine überraschende Namensgeschichte ihrer Tochter: Die norwegische Kronprinzessin hätte nämlich beinahe einen anderen Namen bekommen.
„Wir hatten tatsächlich überlegt, Ingrid Alexandra Tyra Eufemia zu nennen, aber wir fanden, dass es so besonders war, dass wir uns dann doch nicht getraut haben“, so und fuhr fort: „Hätte es heute stattgefunden, hätten wir es wohl gemacht, aber wir sind auch froh, dass es Ingrid Alexandra geworden ist.“
Name Tyra hat ebenfalls eine royale Verbindung
Ingrid Alexandra trägt zwei Namen mit royaler Tradition: Ingrid ist ein Familienname auf beiden Seiten, während Alexandra an König Olav erinnert, der als Kind in Dänemark Alexander hieß.
Doch auch Tyra Eufemia wäre keine zufällige Wahl gewesen, sondern hätte eine Verbindung zur norwegischen Königsfamilie gehabt. Königshaus-Experte Kjell Arne Totland erklärte 2017, dass Tyra der Name einer Schwester von König Haakon gewesen sei, die ihren Bruder häufig in Norwegen besucht habe.
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Royal-Expertin: „Traditionell klassische Namen bevorzugt“
Caroline Vagle, Königshausexpertin von „Se og Hør“, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Ingrid Alexandra und ihrer Namensgeschichte. Auch sie hält den Namen der heutigen Kronprinzessin im Vergleich zu „Tyra Eufemia“ für die weniger gewagte Variante.
„Ich tippe, dass es viel mehr – und vermutlich negativere – Reaktionen gegeben hätte, wenn sie den Namen Tyra Eufemia bekommen hätte. Namen bewegen die Gefühle, und die Leute lieben es, darüber zu diskutieren. Besonders wenn die Entscheidungen ein wenig anders sind, und man muss schon sagen, dass dieser Name dazu zählt. Insofern war Ingrid Alexandra wohl eine viel sicherere Wahl.“
Dass die ungewöhnliche Namenskombination letztlich nicht gewählt wurde, habe laut Vagle auch mit der damaligen Haltung des Königshauses zu tun.
„Die Königin selbst hat gesagt, dass sie es nicht gewagt haben, weil es zu ungewöhnlich gewesen wäre. In königlichen Kreisen ist es üblich, Namen nach Tradition zu wählen, und man hat traditionell klassische Namen bevorzugt. In jüngerer Zeit ist es jedoch üblicher geworden, nach Geschmack statt nach Tradition zu wählen.“