Michael (19) macht mit 3D-gedruckten Dosenhaltern jährlich 808.000 Dollar Umsatz
Michael (19) entwickelte aus Spaß einen Nachladedosenhalter und veröffentlichte ein Video dazu. Daraus wurde ein sehr erfolgreiches Unternehmen.
Es begann als Spaß: Der heute 19-jährige Michael Satterlee gründete im Keller seiner Eltern ein Unternehmen, das 3D-gedruckte Schuhanhänger herstellt. Nachdem er mit diesen ersten Erfolg erzielt hatte, gründete er die Firma CruiseCup, die isolierte Getränkehalter und sogenannte „Can Coolers“ verkauft.
Michael lernte, wie man einen 3D-Drucker verwendet, nutzte seine Ersparnisse von Weihnachten, Geburtstagen und früheren Unternehmungen, um im September 2022 eine etwa 500-Dollar-Version für sich selbst zu kaufen, sagte er dem Sender CNBC. Der Durchbruch gelang mit einem doppelten Getränkehalter, der nach einem Beitrag auf Instagram viral ging.
Michael (19) macht mit 3D-gedruckten Dosenhaltern viel Geld: Er hat zwei Patente für CruiseCup-Produkte beantragt
Allein im August 2025 nahm CruiseCup rund 100.000 US-Dollar ein. Insgesamt erzielte das Unternehmen im Jahr 2025 laut CNBC einen Bruttoumsatz von etwa 808.000 US-Dollar über den eigenen Online-Shop und den TikTok-Shop.
Inzwischen produziert Satterlee mit rund 160 3D-Druckern in einem eigenen Lager in New York und beschäftigt einen weiteren Mitarbeiter. Er hat zwei Patente für CruiseCup-Produkte beantragt und plant, das Sortiment um weitere Trinkgefäße zu erweitern und UV-Druck anzubieten. Darüber hinaus möchte er ein größeres Marketingteam aufbauen, um seine Produkte künftig auch im stationären Handel zu vertreiben.
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4 Fakten zum 3D-Drucker
Erfindung: Der erste 3D-Drucker wurde 1983 von Chuck Hull entwickelt. Er nutzte das Verfahren der Stereolithografie, bei dem flüssiges Harz durch UV-Licht gehärtet wird.
Materialien: 3D-Drucker können eine Vielzahl von Materialien verwenden, darunter Kunststoffe, Metalle, Keramik und sogar biologische Substanzen wie Zellen für medizinische Anwendungen.
Marktgröße: Der globale Markt für 3D-Druck wird bis 2025 auf über 50 Milliarden US-Dollar geschätzt, da die Technologie in Branchen wie Medizin, Automobil und Luftfahrt immer wichtiger wird.
Geschwindigkeit: Moderne 3D-Drucker können Objekte in wenigen Stunden herstellen, während traditionelle Fertigungsmethoden oft Tage oder Wochen benötigen. Dies macht sie ideal für Prototypen und Kleinserienproduktion.
Für neuere Edelstahl-Varianten seiner Getränkekühler arbeitet er inzwischen zusätzlich mit einem chinesischen Auftragsfertiger zusammen, da die reine 3D-Druck-Kapazität aus Kunststoff stückzahlmäßig an ihre Grenzen stieß.
Seine Karriere sei kein Zauberwerk, sagte der 19-Jährige dem „Business Insider“. „Jeder könnte es tun“, ist Satterlee überzeugt. „Man kann einen 3D-Drucker für etwa 100 Dollar (84 Euro) bekommen, eine Rolle Filament kostet 20 Dollar (17 Euro). Es gibt sogar KI, wo man einfach eine Eingabeaufforderung eingeben kann.“