Michael Kühne in Hamburg beerdigt
Zwölf Tage nach der Trauerfeier im Michel, zu der auch prominente Gäste wie Peter Tschentscher und Günter Netzer gekommen waren, wurde Milliardär Klaus-Michael Kühne am Dienstag auf dem Friedhof Ohlsdorf im engsten Familienkreis beigesetzt.
Kühnes Urne findet nun ihre letzte Ruhe im Familiengrab, in dem auch seine Eltern bestattet wurden. Unweit davon liegt mit Uwe Seeler ein weiterer prominenter Hamburger.
Klaus-Michael Kühne fast einen Monat nach seinem Tod in Hamburg beerdigt
Klaus Michael Kühne war in der Nacht zum 24. August im Alter von 89 Jahren in der Schweiz gestorben.
Wie auch bei der Trauerfeier Mitte September, wusste kaum jemand etwas von der Beisetzung auf dem Friedhof Ohlsdorf am Dienstag. Fotos zeigen seine Frau Christine Kühne am Grab stehen. Kinder hatte das Ehepaar keine. Ihrem Mann hat sie einen rührenden Gruß hinterlassen. An dem Grab liegt Blumenschmuck in Herzform, auf der Schleife steht: „Ich werde dich nie vergessen. In großer Liebe, Deine Christine“.
Kühne war am 2. Juni 1937 in Hamburg geboren worden. Nach der Schule trat er der Firma seines Vaters und Bruders bei und machte Kühne + Nagel zu einem Weltkonzern. Seit 1969 lebte er in Schindellegi am Ufer des Zürichsees. Seiner Heimatstadt blieb er aber stets verbunden.