DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.443,67 USD 07:23:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Microsoft: 25 Jahre Daten und tausende Euro weg - gelöschtes Konto sorgt für erneute Kritik

Technologie

Ein Microsoft-Kunde namens Joshua Khane hat in den sozialen Medien geschildert, wie er nach einem Hack seines 25 Jahre alten Kontos alle digitalen Inhalte verlor. Statt ihm den Zugang zurückzugeben, löschte Microsoft laut seiner Angabe den kompletten Account, obwohl das Unternehmen zuvor bestätigt habe, dass er der rechtmäßige Eigentümer sei. Betroffen war nicht nur seine über viele Jahre gewachsene Spielesammlung. Auch die in Microsofts Cloud-Speicher OneDrive abgelegten Dateien verschwanden, darunter Babyfotos seines Sohnes. Support löscht statt wiederherzustellen Nach Khanes Angaben, die nicht offiziell bestätigt sind, stufte das IT-Team von Microsoft das gehackte Konto als nicht wiederherstellbar ein. Die Folge: eine dauerhafte Sperrung samt Xbox-Spielebibliothek und OneDrive-Inhalten. Entsprechend wütend war die Reaktion: „Microsoft hat mein Konto UND OneDrive GELÖSCHT!!?? Nachdem sie ANERKANNT haben, dass ich der Eigentümer des Kontos bin und es kompromittiert wurde??? 25 verdammte Jahre an Daten, tausende Euro für Spiele ausgegeben?? Die Babyfotos meines Sohnes? WEG!“ Khane räumte selbst ein, dass er sein Konto besser hätte absichern können. Sein Hauptvorwurf richtet sich aber gegen den Kundenservice: Er hätte sich gewünscht, dass Microsoft ihm bei der Rückgewinnung des Zugangs hilft, statt alles zu entfernen. Es ist nicht der erste Fall dieser Art, von dem wir in den vergangenen Tagen hören: Zuvor hatte ein Xbox-Spieler gegen Microsoft geklagt, nachdem seine komplette digitale Xbox-Bibliothek gesperrt wurde. Nach einem Gerichtsverfahren musste Microsoft unter anderem 400 US-Dollar Schadenersatz zahlen. Wir berichteten: Während beide Fälle Kunden von Microsoft betreffen, können sich auch PlayStation-Spieler nicht zurücklehnen. Ein französischer Journalist berichtete in den vergangenen Monaten wiederholt, dass andere Leute über einen einfachen Trick sein PSN-Konto übernehmen konnten. Hierfür braucht es nur wenige Daten, darunter einen PSN-Kaufbeleg, und einen gutgläubigen Kundensupport. Die Zukunft wird digital Dass digitale Accounts schnell abhandenkommen können, hat eine besondere Brisanz: Sony Interactive Entertainment möchte ab 2028 für neue Spiele keine Discs mehr anbieten. Der Verkauf erfolgt zwar auch weiterhin über den Handel, allerdings nur noch mit Codes, die im PlayStation-Store eingelöst werden. Xbox könnte ähnliche Wege gehen und arbeitet Berichten zufolge auch an einer Funktion, mit der sich physische Spielesammlungen vor der nächsten Konsole digitalisieren lassen. Beim Verlust von Accounts kann freilich argumentiert werden, dass Nutzer eine Mitschuld tragen, sofern sie nicht alle Sicherheitsbarrieren aktivieren. Und auch auf dem heimischen PC oder als Disc im Keller verstaut besteht keine 100-prozentige Sicherheit. Digitale Bibliotheken unterliegen aber noch einer anderen Gefahr: Lizenzen können auslaufen, wie etwa im Fall hunderter Filme und Serien von Studio Canal. Wir berichteten vor einigen Tagen:

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