DAX -0,16 % 25.422,78 Pkt 09:06:14 MDAX -0,96 % 32.083,29 Pkt 09:06:14 Euro Stoxx 50 +0,49 % 6.279,15 Pkt 09:06:00 Dow Jones -1,18 % 51.594,14 Pkt 23:12:38 S&P 500 -1,31 % 7.316,15 Pkt 23:12:40 Nasdaq -1,96 % 24.442,94 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,71 % 61.867,43 Pkt 08:45:03 Gold +1,68 % 4.102,50 USD 09:11:12 Silber -0,36 % 57,66 USD 09:11:00 Brent +1,70 % 92,28 USD 09:10:00 WTI +0,71 % 85,06 USD 09:11:06 Bitcoin +0,17 % 64.018,57 USD 09:21:10 EUR/USD +0,52 % 1,14460 USD 09:20:23 EUR/GBP +0,05 % 0,85730 GBP 09:21:14 EUR/CHF +0,09 % 0,93380 CHF 09:21:12 EUR/JPY +0,35 % 187,229 JPY 09:21:14

Microsoft-Aktie zieht nach deutlich gewachsenen Geschäftszahlen kräftig an

Wirtschaft

Microsoft ist sowohl im vergangenen Quartal als auch im kompletten Finanzjahr weiter gewachsen und hat dabei die eigenen Erwartungen sowie die Prognosen der Experten übertroffen. Umsatztreiber ist einmal mehr das Cloud-Geschäft, wobei Azure in zwölf Monaten erstmals mehr als 100 Milliarden US-Dollar eingebracht hat, wie Konzernchef Satya Nadella betont. Zudem verzeichnet KI in Form des Microsoft 365 Copilot mittlerweile über 30 Millionen zahlende Nutzer. Da auch der Ausblick besser ist als erwartet, ist der Aktienkurs nach Börsenschluss zeitweise um mehr als 9 Prozent in die Höhe geschnellt. Weiterlesen nach der Anzeige Damit setzt der Konzern die Entwicklung der letzten Zeit fort. Anfang dieses Jahres steigerte Microsoft die Einnahmen weiter, trotz teurer Rechenzentren aufgrund der Speicherkrise. Im Frühjahr hatte der Konzern für das letzte Quartal einen Umsatz zwischen 86,7 und 87,8 Milliarden Dollar prognostiziert, doch daraus sind 90,0 Milliarden geworden. Das sind 18 Prozent mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres, als Microsoft im Schlussquartal noch schneller als im Gesamtjahr gewachsen ist. Wachstum weiterhin vorwiegend im Cloud-Bereich Der Betriebsgewinn ist im vergangenen Vierteljahr, dem vierten Quartal von Microsofts Geschäftsjahr 2026, ebenfalls um 18 Prozent auf 40,6 Milliarden Dollar gestiegen. Dabei sind laut Microsoft-Mitteilung 35,9 Milliarden Dollar als Nettogewinn übrig geblieben – eine Steigerung von sogar 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei profitiert der Konzern aber auch von einem Gewinn in Höhe von 3,2 Milliarden Dollar aufgrund der Investitionen in die KI-Firma Anthropic. Zudem waren die Ausgaben für das Vorruhestandsprogramm niedriger als erwartet, obwohl Abfindungen für Xbox-Mitarbeiter hinzugekommen sind. Microsofts Umsätze mit Azure und anderen Cloud-Diensten sind mit 43 Prozent zuletzt am stärksten gewachsen, aber auch die Microsoft-Cloud insgesamt konnte im Jahresabstand um 27 Prozent auf 59,3 Milliarden Dollar Umsatz zulegen. Daneben sind die Einnahmen aus „Produktivität und Geschäftsprozessen“, wozu die Microsoft-365-Cloud-Angebote, LinkedIn und Dynamics 365 gehören, um lediglich 14 Prozent auf 37,8 Milliarden Dollar gewachsen. Der PC-Bereich gab hingegen im Jahresvergleich um 4 Prozent nach, denn die Umsätze sanken hier auf 12,9 Milliarden Dollar. Während die Einnahmen aus Windows-Lizenzen und -Geräten um 7 Prozent zurückgegangen sind, da der PC-Markt zuletzt eingebrochen ist, sanken die Geschäfte mit Xbox-Inhalten und -Diensten sogar um 10 Prozent. Die ebenfalls diesem Bereich zugeordneten Umsätze aus Suchmaschinenwerbung konnten immerhin um 10 Prozent zulegen. Gesamtjahr und Ausblick entzücken die Börse Weiterlesen nach der Anzeige Für das Ende Juni abgeschlossene Geschäftsjahr 2026 verzeichnet Microsoft einen im Jahresabstand um 18 Prozent gestiegenen Gesamtumsatz von 331,8 Milliarden Dollar. Der Betriebsgewinn ist um 21 Prozent auf 155,2 Milliarden Dollar gewachsen und der Nettogewinn sogar um 31 Prozent auf 133,7 Milliarden Dollar. Mit den erstmals 100 Milliarden Dollar übersteigenden Azure-Umsätzen des Gesamtjahres positioniert sich Microsoft im Cloud-Geschäft weiter hinter Amazon Web Services (AWS) und vor Alphabets Google-Cloud. Für das Anfang Juli angelaufene erste Geschäftsquartal des fiskalischen Jahres 2027 erwartet Microsoft laut CNBC Umsätze zwischen 89,85 und 90,95 Milliarden Dollar. Das wären 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei Azure erwartet Microsoft-Finanzchefin Amy Hood mit 45 Prozent aber ein deutlich stärkeres Wachstum. Beide Prognosen übertreffen die von Marktbeobachtern erwarteten Zahlen. Anleger reagierten nahezu euphorisch. Nachdem Microsofts Aktienkurs seit Anfang des Jahres bis gestern um rund 18 Prozent zurückgegangen war, obwohl der US-amerikanische Aktienindex S&P 500 (Standard & Poor’s 500) in dieser Zeit um 7 Prozent zugelegt hat, hat das Microsoft-Papier nachbörslich um mehr als 9 Prozent an Wert gewonnen. Zuletzt lag die Aktie rund 8 Prozent im Plus.

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