Microsoft arbeitet an Lösung für WSUS-Störungen
close notice This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication. . Wer Windows Server Update Services (WSUS) für die Update-Verteilung in den eigenen Netzen einsetzt, kann seit vergangener Woche Probleme bekommen haben. Microsoft hat die Probleme nun eingeräumt und stellt für WSUS-Neuinstallationen korrigierte Software bereit. Betroffene Installationen kommen erst später dran. Weiterlesen nach der Anzeige Das hat Microsoft am Wochenende im Message-Center der Windows-Release-Health-Notizen erklärt. Demnach hat Microsoft eingeschränkte Dienste beobachtet, die WSUS betreffen. Die äußern sich in längeren Synchronisationszeiten oder gar Timeouts von Sync-Operationen auf WSUS-Servern. Das Problem bestehe seit mehreren Tagen, seit Montag, den 13. Juli, seien die Auswirkungen jedoch deutlich erhöht. Was die ITler von Microsoft schon herausgefunden haben, ist, dass das Problem mit dem Aufbau von veröffentlichten Metadaten zusammenhängt. Gegenmaßnahmen ergriffen Am Samstag, den 18. Juli, hat Microsoft eine Lösung für das Problem veröffentlicht. Seitdem erholten sich die Synchronisierungszeiten und Sync-Operationen auf WSUS-Servern wieder, erklärt das Unternehmen. Und zwar für neu installierte WSUS-Server – die Maßnahmen verhinderten, dass das Problem auf frisch installierten oder erneut aufgebauten WSUS-Servern auftrete. Microsoft arbeite daran, für bisher betroffene WSUS-Server ebenfalls Korrekturen bereitzustellen. Sie sollen Kunden helfen, die betroffenen Metadaten sicher von ihren Systemen zu entfernen. Einen Zeitrahmen nennt Microsoft dafür wie üblich jedoch nicht. Es seien faktisch alle unterstützten Windows-Betriebssysteme betroffen, führt Microsoft auf: Windows 11 26H1, 25H2, 24H2, 23H2 und Windows 10 22H2, 21H2, 1809, Windows 10 Enterprise LTSC 2019 und 2016 sowie Windows 10 1607. Windows Server stehen ebenfalls auf der Liste, in den Versionen 2025, 2022, 1809, 2019, 2016, 2012 R2 und 2012. Microsoft war fleißig an diesem Wochenende. In der Nacht zum Sonntag haben die Redmonder auch ein außerplanmäßiges Windows-Update für Windows 11 25H2 und 24H2 veröffentlicht, das Probleme mit einem Intel-Treiber auf einigen Dell-Computern lösen soll. Anstatt das Update jedoch nur auf betroffene PCs auszuliefern, verteilt Microsoft es offenbar an alle aktuellen Windows-11-Maschinen. Die fordern nach dem Anwenden dann zum Neustart auf, sofern dort nicht die Hotpatches – nur in den Enterprise-Versionen erhältlich – zum Zuge kommen.