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Microsoft: September-Hotpatches für Windows erfordern Neustart

Allgemein

Windows kennt seit einiger Zeit einen Hotpatching-Mechanismus, der die Installation von Sicherheitsupdates für mehrere Monate ohne Neustart ermöglicht. Am September-Patchday weicht Microsoft jedoch von dem Standard-Schema ab, demzufolge eigentlich erst im Oktober 2026 ein sogenanntes Baseline-Hotpatch-Update ansteht, das einen Reboot benötigt, und schiebt ein weiteres Baseline-Update ein.

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Den Hotpatch-Fahrplan veröffentlicht Microsoft in den Windows-Release-Health-Kanälen. Dem ist zu entnehmen, dass die August-Updates etwa ohne Neustart die Systeme schützen. Im Microsoft-365-Admin-Center hat Microsoft jetzt jedoch angekündigt, dass zusätzlich auch das September-Update einen Neustart von Desktops und Servern erfordern wird (MC1462918, Kopie bei merill.net).

Geräte bleiben im Hotpatching

Microsoft erklärt dort, dass der September-Patch ein Standard-Update mit erforderlichem Neustart ist. Die betroffenen Geräte bleiben jedoch weiter Mitglied der Hotpatching-Gruppen. Admins sollten jedoch Nutzerinnen und Nutzer vorwarnen sowie Neustartrichtlinien überprüfen. Außerdem sollen sie die Updates überwachen.

Der Update-Plan geht nach dem September wie üblich weiter, was bedeutet, dass auch im Oktober 2026 die Hotpatching-Systeme zur Aktivierung der Sicherheitsflicken neu starten müssen. Der nächste Reboot-freie Patchday findet demnach voraussichtlich im November statt. Betroffen sind Organisationen, die Windows Autopatch mit aktiviertem Hotpatching einsetzen und Nutzerinnen sowie Nutzer von Geräten, die Hotpatches anstatt Standard-Updates erhalten.

Seit der Einführung von Hotpatching ist das das erste Update, das ungeplant doch einen Neustart benötigt. Im März gab es den ungewöhnlichen Fall, dass ein Hotpatch Bluetooth-Probleme mit den Windows-Systemen ausgelöst hat. Das konnte Microsoft lösen, indem die Entwickler einen weiteren Hotpatch nachgeschoben haben – der nach der Installation also auch ohne Neustart aktiv wird.

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