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Midterms: Trumps Beliebtheit auf Tiefstwert

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Debakel vor Zwischenwahlen: Trumps Zustimmungswerte brechen auf historisches Tief ein

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Trumps Zustimmung fällt auf einen neuen Tiefststand. Währenddessen sind die Demokraten motivierter denn je. Was das für die Zwischenwahlen bedeutet.

Die Zustimmungswerte von US-Präsident Donald Trump sind auf 30 Prozent gefallen, den niedrigsten Stand seiner zweiten Amtszeit. Zugleich bekunden demokratische Wähler vor den Zwischenwahlen im November ein stärkeres Engagement und eine höhere Motivation, wie eine neue Umfrage des Pew Research Center zeigt. Trumps Zustimmungswerte liegen acht Prozentpunkte unter denen des früheren Präsidenten Joe Biden zu einem vergleichbaren Zeitpunkt im Zwischenwahlkampf 2022. Laut einer Pew-Umfrage vom Oktober 2022 billigten damals 38 Prozent der Amerikaner Bidens Amtsführung, während 59 Prozent sie ablehnten.

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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsweek.com.

Ein großer Teil des Rückgangs der Zustimmung zu Trump geht der Umfrage zufolge auf seine eigenen Wähler aus dem Jahr 2024 zurück. Zwar billigen noch etwa zwei Drittel seine Amtsführung, zu Beginn seiner Amtszeit waren es jedoch 95 Prozent gewesen. Einige der stärksten Rückgänge gab es unter hispanischen und jüngeren Wählern. Die Umfrage wurde vom 28. September bis zum 4. Oktober unter rund 5.000 Erwachsenen in den USA durchgeführt, darunter 3.917 registrierte Wähler.

26 Tage vor den Zwischenwahlen 2026 spielt Trump auch bei der Wahlentscheidung für den Kongress eine bedeutende Rolle. Der Umfrage zufolge sagen 63 Prozent der registrierten Wähler, dass Trump ihre Entscheidung bei der Kongresswahl beeinflussen werde. Mehr als doppelt so viele verstehen ihre Stimme als Votum gegen ihn wie als Unterstützung für ihn. Zum Vergleich: In einer Umfrage des Pew Research Center vom Oktober 2022 bezeichneten 36 Prozent der Wähler ihre Stimme bei der Kongresswahl als Votum gegen Biden, während 19 Prozent sie als Unterstützung für ihn verstanden.

Trump im Mittelpunkt des republikanischen Kongresswahlkampfs

Grant Davis Reeher, Professor für Politikwissenschaft an der Syracuse University, sagte gegenüber Newsweek, es sei nicht ungewöhnlich, bei Zwischenwahlen gegen den Präsidenten zu stimmen. „Wahrscheinlich würde man auch feststellen, dass viele Republikaner gegen die Demokraten stimmen, statt für den Präsidenten oder für die republikanischen Kandidaten“, sagte er. „Und ‚gegen‘ scheint in den vergangenen Jahren stärker zu wirken als ‚für‘.“

Die Zahlen werden zu einem Zeitpunkt veröffentlicht, an dem Trump sich selbst zu einer zentralen Figur im republikanischen Kongresswahlkampf gemacht hat. Bei jüngsten Kundgebungen forderte er die Wähler wiederholt auf, so zu tun, als stünde er selbst auf dem Stimmzettel. „Tut so, als stünde ich auf dem Stimmzettel“, sagte Trump im September vor dem Publikum des ersten Parteitags des Republican National Committee zu den Zwischenwahlen in Dallas. „Ich stehe drauf. Nur noch ein einziges Mal.“

Demokraten vor den Zwischenwahlen stärker motiviert

Demokratische Wähler zeigen vor den Zwischenwahlen ein stärkeres Engagement und sagen häufiger als Republikaner, dass es wichtig sei, welche Partei die Kontrolle über den Kongress gewinnt. In der jüngsten Umfrage erklärten dies 78 Prozent der Anhänger der Demokraten, verglichen mit 69 Prozent der Anhänger der Republikaner. Die Umfrage ergab außerdem eine weitverbreitete Unzufriedenheit mit der Lage des Landes: 77 Prozent der Amerikaner waren unzufrieden, 22 Prozent zufrieden.

Eine am 26. September durchgeführte Harvard-CAPS/Harris-Umfrage ergab, dass 42 Prozent der Wähler ihre Entscheidung für die Zwischenwahlen noch nicht endgültig getroffen hatten. Diese Zahl sei bemerkenswert, sagt Reeher. Eigentlich wäre zu erwarten, dass die Präferenzen der Wähler zu diesem Zeitpunkt bereits stärker gefestigt seien, erklärte er. Schließlich dienten Zwischenwahlen im Allgemeinen als Referendum über den Präsidenten; hinzu kämen Trumps umfangreiche politische Agenda und seine niedrigen Zustimmungswerte.

„Ich sehe die große Zahl der noch unentschiedenen Stimmen als potenziell gute Nachricht für die Republikaner, insbesondere in den knappen Senatsrennen, die Republikaner in der Vergangenheit leichter gewonnen haben“, sagte Reeher. „Diese Wähler könnten in der letzten Woche vor der Wahl ‚nach Hause zurückkehren‘.“

Was andere Umfragen zeigen

Auch andere jüngste landesweite Umfragen ermittelten für Trump Zustimmungswerte deutlich unter 40 Prozent. Eine vom 24. bis 28. September durchgeführte AP-NORC-Umfrage ergab, dass 31 Prozent der Amerikaner seine Amtsführung billigten und 69 Prozent sie ablehnten. In einer Umfrage der Quinnipiac University vom 24. bis 27. September stimmten 34 Prozent der Wähler seiner Amtsführung zu, während 61 Prozent sie ablehnten. Eine Umfrage von CBS News/YouGov vom 30. September bis zum 2. Oktober ergab 39 Prozent Zustimmung und 61 Prozent Ablehnung.

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