DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,02 % 64.298,69 USD 09:25:24 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Migräne senkt Demenzrisiko: Rotterdam-Studie zeigt 30 Prozent weniger Erkrankungen

Gesundheit

Das zeigt die Rotterdam-Studie, die über neun Jahre lief. Die Daten überraschen – denn frühere Metaanalysen kamen zu anderen Ergebnissen. Klar ist: Der Zusammenhang zwischen Kopfschmerz und langfristiger Gehirngesundheit ist komplex. Omega-3: Segen fürs Herz, Flop fürs Gedächtnis Die Wirkung von Omega-3-Fettsäuren hängt stark vom Einsatzgebiet ab. Eine Studie in „eBioMedicine“ zeigt: Zwei Jahre Supplementierung erhöht die DHA-Konzentration im Gehirn um 17 Prozent. Aber: Gedächtnis und Denkfähigkeit verbessern sich bei 55- bis 80-Jährigen nicht signifikant. Auch der Hippocampus schrumpft weiter. Anders sieht es im kardiovaskulären Bereich aus. Die PISCES-Studie, veröffentlicht am 16. Juli 2026, belegt klare Vorteile: 4 Gramm Omega-3 täglich senken bei Dialyse-Patienten das Risiko schwerer Herz-Kreislauf-Ereignisse um 43 Prozent. Herzinfarkte gingen um 44 Prozent zurück, Schlaganfälle sogar um 63 Prozent. Für gesunde Menschen bleibt die Empfehlung zurückhaltend. Die WHO betonte in ihren aktualisierten Leitlinien Mitte Juli: Wer keinen klinischen Mangel hat, braucht keine Omega-3-Präparate – auch nicht zur Demenzprävention. Lebensstil schlägt Pille Statt auf isolierte Nährstoffe setzen Experten zunehmend auf den Rundumschlag. Die WHO schätzt: Bis zu 45 Prozent des Demenzrisikos lassen sich durch beeinflussbare Faktoren kontrollieren. Die zentralen Stellschrauben: Anzeige Die überraschende Erkenntnis der Rotterdam-Studie: Migräne senkt das Demenzrisiko um 30 Prozent. Doch was bedeutet das für Ihre eigene Vorsorge? Unser Report fasst die drei wichtigsten Schutzfaktoren zusammen – von Bewegung über Ernährung bis zu möglichen Medikamenten. Jetzt kostenlosen Report anfordern Bewegung: Schon 3.000 Schritte täglich bremsen laut einer Bostoner Studie die Ablagerung von Tau-Proteinen. Aerobes Training kann die kognitive Leistung um bis zu 30 Prozent steigern. Ernährung: Bei entzündlichen Prozessen wie Arthrose empfehlen Fachleute eine omega-3-reiche Kost mit Olivenöl, Leinöl oder fettarmem Fisch. Tierische Fette mit hohem Arachidonsäuregehalt sollten dagegen auf dem Speiseplan reduziert werden. Stressmanagement: Ausreichend Hydration, Omega-3, Magnesium und Vitamin C unterstützen den Hormonhaushalt und senken den Cortisolspiegel. Diabetes-Medikamente als Demenz-Schutz? Anzeige Bis zu 45 Prozent des Demenzrisikos sind beeinflussbar – das zeigt die WHO. Doch welche Maßnahmen wirken wirklich? Unser Leitfaden klärt auf: Welche Omega-3-Dosis sinnvoll ist, warum 3.000 Schritte täglich Tau-Proteine bremsen und welche Diabetes-Medikamente das Alzheimer-Risiko senken könnten. Präventions-Leitfaden jetzt sichern Eine Auswertung vom Juli 2026 deutet auf einen weiteren vielversprechenden Ansatz hin: SGLT2-Inhibitoren könnten das Alzheimer-Risiko um 43 Prozent senken, GLP-1-Agonisten um 33 Prozent. Das unterstreicht die enge Verbindung zwischen Stoffwechselkontrolle und Gehirngesundheit. Die Forschung zeigt: Wer sein Gehirn schützen will, sollte nicht auf einzelne Wundermittel setzen. Bewegung, ausgewogene Ernährung und Stressmanagement bilden die Basis. Die richtige Supplementierung kann in bestimmten Fällen sinnvoll sein – aber nur, wenn ein echter Mangel vorliegt.

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