DAX +1,75 % 26.039,68 Pkt 18:00:00 MDAX +0,99 % 30.798,65 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,64 % 6.207,07 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 52.342,56 Pkt 21:33:51 S&P 500 -0,03 % 7.720,39 Pkt 21:32:46 Nasdaq -1,11 % 26.184,73 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,10 % 64.659,47 Pkt 07:45:03 Gold -0,65 % 4.025,20 USD 00:13:34 Silber -2,89 % 51,91 USD 00:13:36 Brent -3,34 % 111,47 USD 00:08:14 WTI -0,01 % 102,77 USD 00:13:05 Bitcoin -3,40 % 78.506,63 USD 00:23:37 EUR/USD +0,53 % 1,11890 USD 00:22:44 EUR/GBP -0,04 % 0,83580 GBP 00:23:42 EUR/CHF -0,15 % 0,92090 CHF 00:23:41 EUR/JPY +0,37 % 176,441 JPY 00:23:42

Milchprodukte könnten spürbar teurer werden

Wirtschaft

Der Milchindustrie-Verband erwartet, dass die Preise für Milch, Joghurt und Quark deutlich ansteigen. Der Verband sprach von erheblichen Preissteigerungen, die dringend notwendig seien.

Aus Sicht des Verbands sprechen mehrere Faktoren für steigende Preise: Der Absatz von Milch und Milchprodukten laufe ausgesprochen gut. Zudem habe die sommerliche Dürrephase in Deutschland und Europa die Milchanlieferung regional stark einbrechen lassen.

Butterpreis steigt wieder

Viele Experten rechneten zusätzlich durch einen starken El-Niño-Effekt im tropischen Pazifik mit einer deutlichen Abschwächung der weltweiten Milchanlieferung. Der El-Niño-Effekt kann in wichtigen Molkereiexportregionen zu Dürren führen.

Erste Anzeichen für eine Wende gab es zuletzt bereits bei Butter: Nach einem starken Preisverfall Ende 2025, der Butter zeitweise unter die Marke von einem Euro pro 250-Gramm-Päckchen gedrückt und Bauernverbände zu Protesten veranlasst hatte, zog der Preis wieder an.

Auch der Proteinboom spiele eine Rolle, sagt Kerstin Keunecke von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI). Molkenproteinkonzentrate seien derzeit stark gefragt.

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