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Milliarden fließen zu Tesla und China

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E-Auto-Prämie verpufft: Milliarden fließen zu Tesla und nach China

Von: Christian Deutschländer

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Die E-Auto-Förderung in Deutschland klingt schön. Aber fließt zu einem hohen Anteil ins Ausland. Schlau ist das nicht, kommentiert Christian Deutschländer.

Die boomende E-Auto-Nachfrage in Deutschland ist eine wundervolle Nachricht. Solange man sie nicht bis zum Ende liest. Fast jede zweite Neuzulassung fällt auf einen ausländischen Hersteller, rund zehn Prozent auf chinesische Produkte. Soweit die freie Marktwirtschaft, in Ordnung so auf Käuferseite – Teil der ehrlichen Betrachtung sollte aber sein, dass der Wettbewerb von China massiv verzerrt ist durch langjährige Subventionen und Handelspolitik. Und schaut man nun auf den Markteingriff der Bundespolitik 2026, wird’s noch schlimmer. Von der E-Auto-Prämie wird am meisten US-Hersteller Tesla gestützt, chinesische Produkte ebenfalls mit über zehn Prozent.

Die deutschen Autobauer stecken in einer schweren Krise – die E-Prämie muss umgebaut werden

Klug ist das nicht, wenn ein Leitziel sein soll, mit deutschen Steuermilliarden deutsche Hersteller in der Transformation zu unterstützen. Das ist nicht Nationaltümelei, sondern wirtschaftspolitische Vernunft: die zig Millionen Arbeitsplätze zu stabilisieren, die an dieser für unseren Wohlstand existenziellen Branche hängen. Ja, die E-Auto-Förderung muss dringend umgebaut werden. Man kann sie koppeln an Produktionsstätten, Entwicklungsstandorte, einen europäischen Anteil an Batteriekomponenten, vielleicht auch an kurze Wege, eine Idee, die die CSU in Berlin zurecht verfolgt. Ähnliche Bedingungen hatten die USA entwickelt (unter Biden übrigens, nicht Zoll-Keulen-Trump!).

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