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Mindestens 13 Tote in Kiew: Schwerste russische Angriffe seit Kriegsbeginn

Welt

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Kiew (Ukraine) – An der Front läuft es nicht gut für Russlands Machthaber Wladimir Putin (73), fernab davon nahm er jetzt blutige Rache: Dutzende Explosionen haben die Menschen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew in der Nacht auf Donnerstag aus dem Schlaf gerissen. Immer wieder heulten die Sirenen, während im Zentrum das Feuer aufstieg und die Stadt in eine dichte Rauchwolke hüllte. Es war eine der heftigsten Angriffswellen seit Kriegsbeginn 2022. Die Behörden melden mindestens elf Tote. Russland greife „die ganze Stadt“ an, schrieb Bürgermeister Vitali Klitschko (54) auf Telegram und rief die Bewohner im Laufe der Nacht immer wieder eindringlich dazu auf, in Schutzräumen auszuharren. Mindestens 56 Menschen konnten den Bomben dennoch nicht entfliehen – 45 wurden verletzt und elf getötet, so Tymur Tkatschenko, Leiter der Militärverwaltung der Stadt. Auch in anderen Städten der Ukraine – darunter Saporischschja und Pawlohrad im Südosten sowie Sumy und Charkiw im Nordosten des Landes – gab es Berichten zufolge Luftalarm und Explosionen. Der Gouverneur von Saporischschja, Iwan Fedorow, sprach am Morgen von drei Verletzten infolge russischer Angriffe. Häuser brennen in Kiew Besonders stark wurde jedoch Kiew getroffen. Insgesamt waren nach Angaben ukrainischer Medien rund ein Dutzend russischer Bomber in der Luft, dazu kamen Drohnen und wohl auch Marschflugkörper. Am Morgen meldeten die Behörden Schäden an mindestens 30 Orten – rund zwei Drittel davon Wohngebäude. Retter und freiwillige Helfer waren die ganze Nacht im Einsatz – und auch am Donnerstagmorgen waren die Rettungs- und Aufräumarbeiten noch immer nicht abgeschlossen. Ukrainer flüchten vor Angriff Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) hatte zuvor vor einem nächtlichen Angriff gewarnt. Seinen Aufenthalt in der irischen Hauptstadt Dublin zum Beginn der sechsmonatigen EU -Ratspräsidentschaft Irlands, habe er deshalb verkürzt. Auf inoffiziellen Telegram-Kanälen veröffentlichte Bilder zeigten, wie Anwohner in U-Bahn-Stationen Schutz suchten.

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