DAX -0,94 % 26.091,33 Pkt 18:00:00 MDAX -1,65 % 31.822,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,37 % 6.444,46 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,15 % 53.539,33 Pkt 18:23:13 S&P 500 -0,13 % 7.735,21 Pkt 18:23:03 Nasdaq -0,77 % 26.439,77 Pkt 18:23:12 Nikkei -3,16 % 65.326,42 Pkt 08:45:03 Gold +4,37 % 4.556,60 USD 18:13:12 Silber +3,27 % 66,04 USD 18:13:10 Brent +1,52 % 92,40 USD 18:12:56 WTI +0,59 % 85,44 USD 18:13:10 Bitcoin +6,17 % 68.672,99 USD 18:23:11 EUR/USD +0,76 % 1,16710 USD 18:22:54 EUR/GBP +0,30 % 0,85740 GBP 18:23:13 EUR/CHF -0,69 % 0,93240 CHF 18:23:13 EUR/JPY +0,17 % 184,841 JPY 18:23:13

Minijobs nur noch für Schüler? Hammer Gastronomen schlagen Alarm

Nation

wa.de Hamm Minijobs nur noch für Schüler? Hammer Gastronomen schlagen Alarm Von: Holger Krah Uns auf Google folgen Die Regierung erwägt, beitragsfreie Minijobs künftig nur noch Schülern zu erlauben. Für alle anderen würden sich die Abgaben dann signifikant erhöhen. Hamm – Nicht 6 aus 45 wie bei den Lottozahlen, sondern 33 aus 34. So viele Vorschläge der Experten finden sich im neuen Reformpaket wieder, das die Spitzen von Union und SPD jetzt vorgestellt haben. Doch die Frage der Minijobs, nämlich genau der eine Vorschlag, der nicht eins zu eins übernommen wurde, ist von großer Wichtigkeit für die Gastronomie, sagt Frederick Müller, der Vorsitzende des Gastronomie-Vereins Hamm. Die Expertenkommission hatte nämlich vorgeschlagen, dass beitragsfreie Minijobs nur noch für Schüler möglich sein sollten. Ob es wirklich dazu kommt, hatte Bundeskanzler Friedrich Merz offen gelassen: „Wir werden das im Laufe des Herbstes beantworten müssen.“ Gastro- und Eventbranche betroffen Frederick Müller hofft sehr, dass es bei der bisherigen Minijobregelung bleibt: „Damit wäre dem gesamten Gastronomie- und Eventbereich geholfen, denn wer verrichtet dort den Großteil der Arbeit? Minijober, die sich neben ihrer Hauptbeschäftigung etwas dazuverdienen möchten, ohne für diesen Nebenverdienst Beiträge zahlen zu müssen.“ Würden jedoch Minibobs nur noch für Schüler beitragsfrei bleiben, dann würden sich für alle anderen die Abgaben signifikant erhöhen und diese Art von Zuverdienstmöglichkeit wäre für sie uninteressant, so Müller. Und das hätte große Auswirkungen für die Gastronomie, die ohnehin seit Corona von Personalsorgen geplagt sei. Müller: „Insbesondere in der Küche ist es schwierig, gutes Personal zu finden, aber auch im Service“, sagt der Vorsitzende des Hammer Gastronomie-Vereins. „Die bisherige Minijobregelung ist ein erprobtes und gelungenes Arbeitsmodell. Ich sehe keinen Nutzen darin, dass sie geändert werden sollte.“ Deshalb sagt Müller: „Minijobs müssen erhalten bleiben.“ Dokumentationspflichten ausgeufert Positiv sieht er die Ankündigung, Bürokratie abzubauen durch Reduzierung von Berichts- und Dokumentationspflichten. „Die Dokumentationspflichten sind in den letzten Jahren sehr ausgeufert. Das nimmt sehr viel Zeit in Anspruch und verursacht hohe Kosten“, so Müller. So sei die Gastronomie verpflichtet, jährlich ihre Regale prüfen zu lassen und einen Leiterbeauftraten zu benennen. „Unsere Nachbarländer haben nicht diese enorme Bürokratie.“

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren