Minus drei Prozent: CDU schmiert auch in nächstem Bundesland ab
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Hannover – Nächster Rückschlag für die CDU unmittelbar vor einer wichtigen Wahl. In Niedersachsen wählen die Bürger am Sonntag neue Gemeinderäte, Kreistage sowie viele Bürgermeister und Landräte. Und auch im zweitgrößten Flächenland Deutschlands steht die Partei von Bundeskanzler Friedrich Merz (70) massiv unter Druck: Sie ist der große Verlierer einer exklusiven INSA-Umfrage für BILD.
Die Zahlen: Die CDU verliert drei Punkte und fällt auf 22 Prozent. Damit liegt die Kanzlerpartei nur noch einen Punkt vor der AfD (21 Prozent) und muss um Platz zwei kämpfen. Der Abstand zur führenden SPD von Ministerpräsident Olaf Lies (59) beträgt vier Punkte. Auch wenn INSA die Stimmung für eine Landtagswahl erhoben hat, gilt die Umfrage kurz vor der Kommunalwahl als wichtiger Stimmungstest für die Parteien im Land.
Wenige wollen CDU an der Regierungsspitze
Wichtiger Fakt: Während die Union im Bund die Regierung anführt, wünschen sich in Niedersachsen derzeit nur 18 Prozent die CDU an der Spitze der Regierung. 24 Prozent hoffen dagegen auf einen SPD-Regierungschef. Die CDU im Kanzler -Strudel – aber auch das Personal in Niedersachsen hat es schwer: Bei einer Direktwahl des Ministerpräsidenten liegt Landeschef Sebastian Lechner (45) mit 13 Prozent Zustimmung deutlich hinter Amtsinhaber Lies mit 25 Prozent zurück.
Gewinner der Umfrage sind die Grünen. Sie legen gleich drei Punkte zu und erreichen 15 Prozent. Die FDP gewinnt einen Punkt dazu und kommt auf fünf Prozent, die Linke verliert einen Punkt auf sechs Prozent, das BSW erreicht drei Prozent.
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