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Mitarbeiter protestieren gegen Sparkurs

Allgemein

Die Polizei rechnet mit 5.000 Bremer Teilnehmern und warnt vor Verkehrsbehinderungen in Sebaldsbrück. Deutschlandweit sind Kundgebungen in zahlreichen Mercedes-Werken geplant.

Beim Autobauer Mercedes-Benz formiert sich auch im Bremer Werk Protest gegen den verschärften Sparkurs des Vorstands. Die Gewerkschaft IG Metall hat die rund 11.500 Beschäftigten in Bremen sowie an allen anderen Standorten zu einer Kundgebung aufgerufen. Die Polizei rechnet damit, dass es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen rund um das Werk in Sebaldsbrück kommt.

Hintergrund sind verschärfte Sparmaßnahmen beim Stuttgarter Autobauer: Der Konzern verschiebt eine für diesen Monat geplante Sonderzahlung auf das kommende Jahr. Zudem fordert der Vorstand, dass die Mitarbeiter künftig für das gleiche Geld mehr arbeiten sollen. Die IG Metall kritisiert, die Maßnahmen richteten sich einseitig gegen die Belegschaft.

Gewinn des Mercedes-Konzerns bricht um fast die Hälfte ein

Der Stuttgarter Konzern hat 2025 trotzdem noch ein Plus von 5,3 Milliarden Euro gemacht. Ob der Gewinnrückgang Auswirkungen auf das Bremer Mercedes-Werk hat, ist noch unklar.

Der Autokonzern begründet den Sparkurs mit einem eingebrochenen Gewinn. Vor diesem Hintergrund will Mercedes seine Kosten in Deutschland radikal senken. In einem Schreiben an die Beschäftigten hatte der Vorstand Ende vergangener Woche darüber informiert. Außerdem wurden mehrere Sofortmaßnahmen verkündet – darunter die Verschiebung der im Juli erwarteten Sonderzahlung auf das kommende Jahr.

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