DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -0,51 % 62.968,41 Pkt 01:04:15 Gold +0,26 % 3.909,20 USD 01:09:16 Silber +1,45 % 49,81 USD 01:09:02 Brent -4,94 % 111,83 USD 01:08:27 WTI -1,54 % 102,52 USD 01:09:13 Bitcoin -0,38 % 77.937,16 USD 01:19:15 EUR/USD -0,15 % 1,11660 USD 01:18:26 EUR/GBP -0,26 % 0,83360 GBP 01:19:18 EUR/CHF -0,07 % 0,92030 CHF 01:19:18 EUR/JPY -0,20 % 176,121 JPY 01:19:17

Mittelstand attestiert Merz Führungsproblem - Brandbrief an Klingbeil und Reiche

Nation

Der Bundesgeschäftsführer des Mittelstandsverbands BVMW, Christoph Ahlhaus, hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dazu aufgerufen, in der Koalition stärker durchzugreifen und dafür auch seine Richtlinienkompetenz aktiv zu nutzen. „Durch das Zerreden wichtiger Reformen – sei es bei der Rente mit 63 oder im Gesundheitssektor – wird das Vertrauen der Bürger und der Wirtschaft restlos zerstört“, sagte Ahlhaus der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Wenn der Kanzler mit dem Ende der Sommerpause nicht sehr schnell zu einer maßgeblichen, klaren Führung zurückfindet, droht die Koalition mittelfristig auf die ein oder andere Weise auseinanderzufallen.“

Ahlhaus attestierte, dass es „dem Bundeskanzler an Führungsprofil fehlt“. Gleichzeitig habe die schwarz-rote Bundesregierung auch ein schlechtes Kommunikationsmanagement. „Es werden ständig Vorschläge in die Öffentlichkeit geblasen, über die nicht einmal innerhalb der Beteiligten Einigkeit herrscht“, kritisierte er mit Blick auf den Umgang mit der geplanten Rentenreform. „Das ist noch schlimmer, als gar keine Ideen zu haben, weil es den Menschen die Planlosigkeit offen präsentiert.“ Er rief Merz zudem dazu auf, die Debatte um eine höhere Mehrwertsteuer zu „unterbinden“.

Das Programm sei „eines der erfolgreichsten Instrumente zur Förderung mittelständischer Innovationen“, heißt es. Laut BVMW trifft der seit Anfang Juli geltende Antragsstopp bei dem Förderprogramm Firmen hart. „Unternehmen, die kurz vor der Antragstellung standen, müssen Projekte nun verschieben oder ganz aufgeben“, kritisierte der Verband laut dem Bericht. „Damit werden Investitionen verhindert, die Deutschland eigentlich dringend mobilisieren müsste“, heißt es in dem Brief, der laut „NOZ“ auch an die Fraktionschefs von Union und SPD im Bundestag ging.

Verband erwartet „klares Signal“ von Kabinettsklausur

Mit Blick auf das Kabinettstreffen in Brandenburg heißt es: „Wir erwarten, dass von Neuhardenberg ein klares Signal ausgeht: für die schnellstmögliche Wiederöffnung des ZIM und für eine Finanzierung im Bundeshaushalt 2027, die erneute Förderunterbrechungen verhindert.“ Nach der Sommerpause stehen im Bundestag die Haushaltsberatungen an.

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