Mitten im Wahlkrimi: Angela Merkel speist beim Chinesen
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Berlin – Im Fernsehen läuft der Wahlkrimi. Bei Ex-Kanzlerin Angela Merkel (72) gibt's die Berliner Runde mit Stäbchen!
Während in Sachsen-Anhalt am Sonntagabend die AfD um die absolute Mehrheit ringt, sitzt Angela Merkel bei Kerzenschein und einem Glas Wein in einem chinesischen Restaurant in Berlin-Mitte. Es ist das „Jolly“, seit Jahren Merkels Stammlokal in der Nachbarschaft.
Das Restaurant
Der „Tagesspiegel“ nannte es einmal einen „echten Geheimtipp mit sehr guter authentischer Küche“, gerühmt vor allem für die Peking-Ente (85,00 Euro, für vier Personen). Außerdem auf der Karte: Quallenstreifen für 12,00 Euro. Prominente wie der Künstler Ai Weiwei (69) sollen hier Stammgäste sein. Journalist Robin Alexander schreibt in seinem Buch „Machtverfall“, Merkel habe in dem Restaurant einige ihrer Krisengespräche geführt, unter anderem mit ihrer Nachfolgerin als CDU-Chefin, Annegret Kramp-Karrenbauer (64).
Wo Friedrich Merz ist
Während Merkel in Berlin beim Chinesen sitzt, werden 4,8 Kilometer entfernt im Konrad-Adenauer-Haus Krisengespräche geführt. Kanzler Friedrich Merz (70, CDU) hat sich in den oberen Vorstandsräumen der CDU-Parteizentrale mit Mitgliedern des Präsidiums zurückgezogen, berät sich über den Ausgang der Wahl in Sachsen-Anhalt .
Der Plan: Sollte im Laufe des Abends sicher feststehen, dass die AfD die absolute Mehrheit in Sachsen-Anhalt erreicht hat, will Merz wohl doch noch vor die Kamera treten – und nicht bis Montagfrüh zur offiziellen Präsidiumssitzung warten.
Für Merkel ist der Abend gegessen, für ihren Nachfolger Merz noch nicht.