DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,04 % 64.285,40 USD 08:14:37 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Mobile Klimaanlagen im Test: Diese Monoblöcke bringen Abkühlung

Wirtschaft

An heißen Tagen mit 30 Grad und mehr heizen sich viele Wohnungen stark auf. Gute Dämmung, Verschattung und richtiges Lüften helfen zwar gegen die Hitze. Wenn bauliche Maßnahmen oder eine feste Split-Klimaanlage aber nicht infrage kommen, bleiben mobile Klimageräte als flexible Alternative. IMTEST hat im Juli 2026 vier Modelle getestet und zeigt, wie gut sie kühlen und worauf Käufer achten sollten. Das Wichtigste aus unserem Test mobiler Klimaanlagen in Kürze Eine mobile Monoblock-Klimaanlage arbeitet nach dem klassischen Kompressor-Kältekreislauf – demselben Prinzip wie ein Kühlschrank, nur dass die kalte Seite die abgekühlte Luft in den Raum pustet und die warme Abluft über einen Schlauch nach draußen geführt wird, in der Regel aus dem Fenster. Bauartbedingt sind Monoblöcke weniger effizient als fest installierte Split-Geräte. Monoblock-Anlagen saugen Raumluft an und pusten sie warm nach draußen. Durch den Unterdruck strömt warme Luft von außen nach und mindert den Kühleffekt. Die Kühlleistung wird in British Thermal Unit pro Stunde (BTU/h) oder Watt beziehungsweise Kilowatt (kW) angegeben, 1 BTU/h entspricht rund 0,293 Watt. Je höher die Kühlleistung im Verhältnis zum Stromverbrauch ist, desto höher die Effizienz. Wählen Sie ein Modell mit einer Leistung passend zur Raumgröße: Während die Testkandidaten von Dreo mit rund 2 kW eher für kleine Räume (15 bis 20 qm) taugt und Dreames Anlage mit 2,6 kW für mittlere Räume (bis 33 qm), sind die Geräte von Bosch und De’Longhi mit über 3 kW sogar für größere Flächen (45 bis 50 qm) geeignet. Geräte mit Inverter-Technik (in unserem Test: Bosch, De’Longhi) sind zwar teurer, doch lohnen sich für Vielnutzer. Sie können ihre Leistung stufenlos regeln. Das bietet Vorteile: konstantere Temperatur, geringerer Verbrauch und Verschleiß, leiserer Betrieb. Rollen machen alle Geräte im Test mobil. Das beste Gesamtpaket bot Testsieger Bosch Cool 5100. Preis-Leitungs-Sieger wurde die Dreame P-Wind 10. Testsieger: Bosch Cool 5100 Mit einer Kühlleistung von 12.000 BTU/h beziehungsweise 3,4 kW gehört die Bosch Cool 5100 zu den größeren Klimaanlagen im Test. Ausgelegt ist sie auf Räume bis zu einer Größe von 46 Quadratmetern (qm), so der Hersteller. Im Test haben wir gesehen, dass die Abkühlung unserer kleinen Testkammer erwartungsgemäß schnell gelang. Die gemessene Temperatur am Kühlauslass erreichte schon nach 10 Minuten Werte unter 10 Grad Celsius. Am Abluftschlauch jedoch wird es mit bis zu 48,2 Grad Celsius ziemlich warm. Anders als bei Konkurrenzmodellen ist der Abluftschlauch bereits ab Werk fest montiert und verläuft nicht waagerecht, sondern senkrecht an der tiefergelegten Rückseite – optimal, um ihn aus einem typischen halbhohen Fenster zu hängen. Der Schlauch lässt sich auf bis zu 130 Zentimeter (cm) ausziehen. Wie bei fast allen Geräten im Test liegt auch hier nur ein Fensterauslassadapter für Schiebefenster bei. Eine Abdichtung für in Deutschland deutlich verbreitetere Kippfenster fehlt dagegen. Immerhin bietet der Hersteller passendes Zubehör separat an. Im Betrieb überzeugt das Gerät mit einer vergleichsweise niedrigen Lautstärke: Selbst auf höchster Kühlstufe haben wir maximal 48,5 dB(A) gemessen. Der Stromverbrauch liegt mit durchschnittlich 922 Watt auf Maximalstufe zwar absolut am oberen Ende des Testfelds. Bezogen auf die Kühlleistung fällt die Effizienz aber gut aus. Hinzu kommt die Inverter-Technik: Reduziert das Gerät seine Leistung, sinkt auch der Verbrauch deutlich – in unserem Test etwa auf durchschnittlich 382 Watt bei 20 Grad Solltemperatur und Ventilatorstufe 1. Produktdetails UVP: 699 Euro Kühlleistung: 12.000 BTU/h / 3,4 kW Energieeffizienzklasse: A+ Empfohlen für Raumgrößen bis 46 qm Stromverbrauch im Test: 929 Watt (max. Kühlstufe) Lautstärke im Test: bis zu 48,5 dB(A) Gewicht: 29 kg Maße: 46 x 40 x 80 cm Preis-Leistungssieger: Dreame P-Wind 10 Der günstigste Kandidat im Test kommt mit einer UVP von 399 Euro von Dreame. Die P-Wind 10 ist mit einer Kühlleistung von 9.000 BTU/h bzw. 2,6 kW eines der kleineren Modelle im Testfeld. Gleichzeitig ist die Klimaanlage besonders kompakt: Der 70 Zentimeter hohe Turm misst nur 30,5 x 28,5 Zentimeter – perfekt für kleine Räume. Gut gefallen hat uns die Steuerung, die nicht nur wie bei allen Kandidaten am Gerät und per Fernbedienung gelingt, sondern auch bequem per App. Bei der Raumkühlung gehörte die Dreame nicht zu den schnellsten Geräten im Test. Das überrascht angesichts der geringeren Kühlleistung nicht. Am Luftauslass zeigte sich aber ein anderer Eindruck: Dort sank die Temperatur schon nach drei Minuten auf 12,5 Grad Celsius. Auch der Abluftschlauch blieb mit maximal 38,9 Grad vergleichsweise moderat warm. Der niedrige Kaufpreis der Dreame hat einen Haken: Im Verhältnis zur Kühlleistung arbeitet das Gerät weniger effizient als die Konkurrenz. In unserem Test zog es auf höchster Kühlstufe 746 Watt. Selbst bei reduzierter Einstellung sank der Verbrauch kaum und lag bei durchschnittlich 717 Watt. Dazu kommt eine eher hohe Lautstärke von bis zu 55,1 dB(A). Unterm Strich bleibt die Dreame damit vor allem eine Lösung für kleine Räume und gelegentliche Einsätze an besonders heißen Tagen. Wer wenig Platz hat und das Gerät nicht dauerhaft laufen lassen will, findet hier trotzdem eine vergleichsweise günstige Option. Produktdetails UVP: 399 Euro Kühlleistung: 9.000 BTU/h / 2,6 kW Energieeffizienzklasse: A Empfohlen für Raumgrößen bis 33 qm Stromverbrauch im Test: 746 Watt (max. Kühlstufe) Lautstärke im Test: bis zu 55,1 dB(A) Gewicht: 22,3 kg Maße: 30,5 x 28,5 x 70 cm So prüft IMTEST mobile Klimaanlagen Die wichtigste Eigenschaft einer mobilen Klimaanlage ist ihre Kühlleistung. Um die Raumabkühlung zu bewerten, nutzt die Redaktion eine kleine Testkammer, deren Temperatur ein professionelles, kalibriertes Hygrometer des Herstellers TFA Dostmann überwacht. Der Raum wird auf 35 Grad Celsius aufgeheizt. Dann kühlt die mobile Klimaanlage die Prüfkammer auf höchster Stufe herunter. Die Testerinnen und Tester ermitteln die Zeit, die das Gerät für die Raumabkühlung auf 30, dann 25 und 20 Grad Celsius benötigt. Der ermittelte Wert ermöglicht uns den Vergleich der Kühlleistung der Klimaanlagen untereinander. Mit einem professionellen Infrarot-Thermometer misst IMTEST in definierten Zeitabständen die Luftstromtemperatur, die möglichst gering sein sollte, sowie die Temperatur am Abluftschlauch, der möglichst wenig Wärme an den Raum abgeben soll. Zwei weitere wichtige Punkte: die Lautstärke, die wir mittels Schallpegelmesser prüfen, und der Stromverbrauch. Den messen wir zum einen im Stand-by und zum anderen ermitteln wir den durchschnittlichen Verbrauch bei Betrieb in verschiedenen Kühlstufen (maximal und 20 Grad mit kleinster Ventilatorstufe). Letzteren setzen wir in Relation zu der vom Hersteller angegebenen Kühlleistung – und bewerten somit die Effizienz. Mit geringerer Gewichtung fließen etwa folgende Punkte in die Note ein: Funktionsumfang (Zeitschaltung, Modi, Abschaltautomatik), einige Bedienpunkte (Inbetriebnahme, Bedienoptionen, Gerätebeleuchtung), die Verarbeitungsqualität, Zusatzfunktionen wie Ventilator oder Luftentfeuchter, die Ausstattung des Abluftschlauchs (Montage, Fensterabdeckungen, Länge), die Nachhaltigkeit der Verpackung und die Garantiebedingungen. Zum Schluss fließt der Preis (Hersteller-UVP) in die Note ein. Weitere Top-Produkte im Test IMTEST hat noch zwei weitere mobile Klimaanlagen getestet. Die Ergebnisse dieser beiden Kandidaten lesen Sie im Folgenden. Stärkste Kühlleistung: De’Longhi Pinguino GentleJet Inverter Wem es auf eine besonders gute Kühlleistung ankommt, der ist beim De’Longhi Pinguino GentleJet Inverter richtig. Das Gerät hat die Testkammer am flottesten runtergekühlt. Mit einer Leistung von 13.000 BTU/h respektive 3,3 kW taugt die mobile Klimaanlage auch für größere Räume. Dabei bleibt der Stromverbrauch moderat: 733 Watt sind es im Schnitt in der höchsten Stufe, 428 bei reduzierter Kühlleistung (20 Grad, Ventilator-Stufe 1). Einige Schwächen kosten den starken Kühl-Apparat den Sieg: Die Lautstärke ist mit bis zu 50,6 dB(A) zu hoch. Und der mitgelieferte Schlauch rastet am Gerät mit der beschriebenen Drehbewegung nicht fest genug ein. Dadurch löst er sich ungewollt oder lässt gerne mal einen Spalt offen, durch den dann warme Abluft in den Raum strömen kann. Bei einem Gerät dieser Preisklasse besonders ärgerlich. Zum Lieferumfang gehört neben einem Fensterauslassadapter für Schiebefenster ein Blindstopfen. Eine Abdeckung für Kippfenster bietet der Hersteller immerhin separat als Zubehör. Als einziges Gerät im Test bietet der GentleJet Inverter keine Möglichkeit, seine Lüftungslamellen hin- und herzuschwenken. Die Bedienung erfolgt über dezente Tasten am Gerät oder per Fernbedienung, eine App gibt es hingegen nicht. Produktdetails UVP: 999,90 Euro Kühlleistung: 13.000 BTU/h / 3,3 kW Energieeffizienzklasse: A+ Empfohlen für Raumgrößen bis 52 qm Stromverbrauch im Test: 733 Watt (max. Kühlstufe) Lautstärke im Test: bis zu 50,6 dB(A) Gewicht: 30,9 kg Maße: 45,7 x 36,3 x 81,4 cm Kompakt und gut: Dreo 318S Eine kostengünstige Alternative für kleine Wohnungen: die Dreo 318S. Das ebenfalls kompakte Gerät mit einer UVP von 459,99 Euro bietet ein für seine Größe überzeugendes Gesamtpaket. Die Kühlleistung im Test war etwas schwächer. Doch die Luftstromtemperatur stimmte und die Wärme am Abluftschlauch hielt sich mit maximal 37,9 Grad vergleichsweise im Rahmen. Zum Lieferumfang gehört hier neben dem obligatorischen Fensterauslassadapter für Schiebefenster sogar eine Alternative für Kippfenster. Der Stromverbrauch blieb mit 603 Watt in der höchsten Stufe deutlich geringer als beispielsweise bei Dreame. Dabei wird das Gerät nur in höchster Stufe etwas laut: maximal 51,1 dB(A) hat unser Schallpegelmesser ermittelt. Wie bei anderen smarten Geräten des Herstellers (erkennbar am „S“ im Namen) gelingt auch der 318S die Verbindung per WLAN mit der Hersteller-App. Hier lassen sich alle Steuerungen vornehmen, die alternativ auch am Gerät und per Fernbedienung möglich sind. Produktdetails UVP: 459,99 Euro Kühlleistung: 7.500 BTU/h / 2,2 kW Energieeffizienzklasse: A Empfohlen für Raumgrößen bis 15 qm Stromverbrauch im Test: 603 Watt (max. Kühlstufe) Lautstärke im Test: bis zu 51,1 dB(A) Gewicht: 22,5 kg Maße: 41 x 35 x 63,5 cm Stromverbrauch im Check: Bosch und De’Longhi punkten Mobile Klimaanlagen sind keine Stromsparer: Bis zu 1.000 Watt auf Maximalstufe sind in dieser Geräteklasse durchaus üblich. IMTEST hat den Verbrauch deshalb in zwei Szenarien jeweils über 20 Minuten gemessen – einmal im Maximalbetrieb, einmal bei reduzierter Einstellung mit 20 Grad und Ventilatorstufe 1. Nur zwei Kandidaten konnten ihren Verbrauch in dieser reduzierten Einstellung spürbar senken: Bosch und De’Longhi. Beide setzen auf Inverter-Technik. Sie erlaubt es dem Gerät, die Kompressorleistung an den Bedarf anzupassen, statt nur zwischen An und Aus zu wechseln. Das spart Strom und verhindert häufiges Takten. Kühlleistung: Einordnung der Ergebnisse Die Hersteller geben die Kühlleistung in British Thermal Unit (BTU) pro Stunde (h) an. Das ist eine Maßeinheit, die aussagt, wie viel Wärmeenergie die mobilen Klimaanlagen pro Stunde unter Laborbedingungen aus der Raumluft abführen können. In Europa wird dieser Wert meist noch in Kilowatt (kW) umgerechnet, wobei 1 BTU/h rund 0,293 Watt entsprechen. Die Angabe soll eine Orientierung bieten, um das Gerät passend zur Raumgröße zu wählen. Wir haben im Test geprüft, welche Klimaanlage am schnellsten in der Lage ist, unsere Klimakammer herunterzukühlen. Die Ergebnisse passen zu den Hersteller-Kühlleistungen, denn am besten schnitt hier De’Longhi ab, gefolgt von Bosch, dahinter reihen sich Dreo und Schlusslicht Dreame ein. Weil wir diese Werte in einer kompakten Kammer testen, lassen sich die von uns gemessenen Zeiten zwar untereinander vergleichen, aber nicht 1:1 auf das Zuhause übertragen. Die Kühlleistung dort hängt stark von Raumbeschaffenheit und -größe sowie der Sonneneinstrahlung und möglichen Wärmequellen ab. Interessant ist auch ein Blick auf die Temperaturen am Kühlauslass sowie am Abluftschlauch. Beide sollten möglichst niedrig sein. Bei Dreo und Dreame heizt sich der Abluftschlauch vergleichsweise wenig auf. Und obwohl De’Longhi die schnellste Raumabkühlung gelang, war die Temperatur am Luftauslass hier zeitweise höher als bei der Konkurrenz. Am Vermögen scheint das aber nicht zu liegen: Schon nach einer Minute kühlte die Luftauslasstemperatur am De’Longhi Pinguino auf 14 Grad Celsius – zu dem Zeitpunkt dümpelte die Konkurrenz noch bei rund 17 bis 19 Grad Celsius. Was Sie über den Unterdruck wissen sollten Wichtig zu wissen: Beim Betrieb von mobilen Klimageräten entsteht ein Unterdruck. Denn der Monoblock saugt die Raumluft an. Einen Teil davon nutzt die Anlage, um den Kondensator zu kühlen. Diese Luft gelangt über den Abluftschlauch nach draußen – mehr als frische Luft, die von außen nach drinnen gelangt. Die Folge: Es entsteht ein leichter Unterdruck im Raum. Die fehlende Luftmenge strömt daher durch Fugen, Türspalten oder geöffnete Fenster wieder nach. Eine gute Fensterabdichtung ist sinnvoll, auch wenn sie den Druckausgleich nicht verhindern kann. Bei Bosch, Dreo und De’Longhi gibt es Abdeckungen für Kippfenster immerhin im Zubehörshop zu kaufen. Ab Werk liegt meist nur eine Fensterabdichtung für Schiebefenster bei, die in Deutschland kaum nützlich ist – nur beim Testkandidaten von Dreo war auch eine Kippfenster-Abdichtung im Karton. Zusatzfunktionen: Ventilator und Entfeuchter Mobile Klimaanlagen haben verschiedene Zusatzfunktionen an Bord, darunter meist Entfeuchter und einen Ventilator. Das gilt für alle vier Kandidaten im Test. Der Betrieb der Klimaanlage an sich und die Entfeuchterfunktion, die auch ohne Kühlung arbeiten kann, bringen einen gewissen Wartungsbedarf mit sich. Durch die Kühlung entsteht Kondenswasser im Inneren, das die Geräte in einem Tank sammeln. Ist dieser voll, schalten sie ab und geben eine Warnung aus. Die Flüssigkeit muss regelmäßig über einen Auslass unten am Gerät abgelassen werden. Unpraktisch: Die Öffnung liegt meist so tief, dass nicht mal ein Teller unter das Gerät passt. Wer nicht das Wohnzimmer fluten möchte, muss das (schwere) Klimagerät erhöht hinstellen, um das Wasser abzulassen. Nur bei Bosch passt ein flaches Gefäß auch ohne Hochstellen drunter. Eine Alternative bei Dreo, Dreame und Bosch: Oben am Gerät befindet sich ein zweiter Stopfen. An diesen lässt sich der mitgelieferte Schlauch anbringen, sodass kontinuierliche Entwässerung stattfinden kann – vorausgesetzt es gibt einen Ort, an den das Wasser fließen darf. Alle Testergebnisse im Überblick Nachfolgende Tabelle zeigt die Einzelwertungen aller getesteten mobilen Klimaanlagen im Vergleich. Fazit: Stromschluckende Kühl-Notlösungen FAQ: Die häufigsten Fragen zu mobilen Klimaanlagen Wozu benötigen mobile Klimaanlagen einen Schlauch? Der Schlauch mobiler Klimageräte dient dazu, warme Raumluft nach draußen abzuführen. Ohne Schlauch würde die warme Abluft drinnen verbleiben. Die Alternative sind Ventilatoren, welche nur die Luft im Raum verwirbeln. Kombiniert mit einem feuchten Verdunstungspaneel werden Ventilatoren zu Verdunstungskühlern. Auf welche Kennwerte kommt es bei mobilen Klimaanlagen an? Die Kühlleistung in Kilowatt oder BTU/h sollte zur Raumgröße passen. Kleinere Anlagen mit rund 7.000 BTU/h passen eher für Räume mit 15 qm, solche mit über 10.000 BTU/h auch für größere Wohnzimmer ab 40 qm. Damit die Stromkosten nicht ins Unermessliche steigen: Kaufen Sie energieeffiziente Geräte, optimal mit Klasse A und besser. Wie sollte ich meine Klimaanlage einstellen? Mobile Klimaanlagen trocknen die Raumluft aus, was einen zusätzlichen kühlenden Effekt hat. Eine zu hohe Austrocknung ist jedoch ungesund für die Schleimhäute. Daher sollte man die Raumluft überwachen. Einige Hersteller empfehlen, Klimaanlagen nicht auf maximale Stufe, sondern nur auf rund 23 bis 26 Grad einzustellen, was zugleich Energie spart. Wie steht es um die Verfügbarkeit von mobilen Klimaanlagen? Mobile Klimaanlagen sind das ganze Jahr über im Handel. Doch insbesondere im Sommer steigt das Interesse sprunghaft an. Das zeigt sich zum Beispiel anhand dem Suchinteresse bei Suchmaschinen. Laut Sistrix lag die Anzahl monatlicher Suchanfragen noch im Mai 2025 bei 43.500 – und versechsfachte sich im Juni 2025 auf 265.000. Die Folge: Die Geräte werden zuhauf bestellt und sind dann oft innerhalb kurzer Zeit vergriffen. Und die Modelle, die es dann noch gibt, werden teils sogar deutlich oberhalb der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) der Hersteller angeboten. Hier gilt es genau hinzusehen und den Kauf rechtzeitig zu planen – nicht erst, wenn die Hitzewelle schon da ist. Affiliate-Disclaimer

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