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Moderatorin Daniel Günther nach Sex auf dem Bärenfell

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Daniel Günther stellt abseits der politischen Bühne einmal mehr sein Show-Talent unter Beweis. Der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein sang in der ARD-Sendung „Inas Nacht“ gemeinsam mit Moderatorin Ina Müller den Schlagerklassiker „Verdammt, ich lieb’ Dich“ von Matthias Reim. „Ein Hänger leider zwischendurch“, kommentierte Günther (CDU) seinen Auftritt, bei dem er sich zwischendurch kurz beim Text verhaspelt hatte.

Zuvor intonierte er ohne Begleitung allein auch den Anfang von „Schrei nach Liebe“ der Berliner Band „Die Ärzte“. Dabei sang das Publikum laut mit, auch die abschließende Zeile „Oooh, Arschloch“ kam Günther leicht über die Lippen. „Also, ich kann auch Niveau“, kommentierte der Regierungschef. Vor drei Jahren hatte er sich gegen Kritik gewehrt, weil er zuvor in einem Bierzelt auf der Kieler Woche den sexistischen Partyhit „Layla“ auf der Bühne gesungen hatte.

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Der 53-Jährige verriet am Abend mit oft witzigen und schlagfertigen Antworten auf die mitunter frechen Fragen von Moderatorin Müller auch ungewohnte Dinge – zum Beispiel, dass ihm Unwohlsein im Auto Schwierigkeiten bereitete. „Ich habe früher gedacht, ich kann gar kein Spitzenpolitiker werden, weil ich im Auto gar nicht arbeiten kann“, sagte Günther, der im weißen Hemd mit hochgekrempelten Ärmeln gekommen war und sich auch ein Bier einschenken ließ.

Kohl schob ihn einst zur Seite

Vom einstigen Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) habe er ein Poster in seinem Zimmer gehabt, weil Kohl ihn als Kanzler der deutschen Einheit fasziniert habe. 1996 habe er Kohl auf einem Parteitag um ein Autogramm gebeten, es bekommen und nach einem weiteren für seine Oma gefragt. Daraufhin habe Kohl ihn weggedrückt und gesagt: „Geh mal zur Seite, Junge, jetzt reicht’s.“ Günther war begeistert: „Ich habe gedacht, der Kanzler hat mich angefasst.“

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Dann las Müller Fragen von einem Bierdeckel ab, die der Ministerpräsident beantwortete und dabei für viele Lacher sorgte. In der Schule sei er eher unauffällig und nicht besonders fleißig gewesen. Als Müller als Abitur-Schnitt 3,4 nannte, widersprach Günther nicht. Er glaube nicht, dass er je geraucht habe – er könne sich nach viel Tequila mit Freunden 1992 auf Mallorca daran erinnern, einen Zug aus einer Zigarette genommen zu haben.

Günther findet trotz seines zeitraubenden Amtes bis heute Zeit für Sport. Dabei müssen den passionierten Läufer seine Personenschützer zu Fuß oder auch auf dem Rad begleiten. „Wenn der zehn Kilometer in der Geschwindigkeit mitläuft, ist der am Ende auch ein bisschen kaputt“, sagte Günther.

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Der einstige Handballer hatte immer wieder Knieprobleme. Als Müller ihn daraufhin fragte, wie es denn mit Sex auf dem Bärenfell vor dem Kamin auf Knien mit seiner Ehefrau Anke wäre, konterte Günther trocken zur großen Erheiterung der Moderatorin und des Publikums: „Das ist wirklich tatsächlich echt ein Problem.“ Müller kommentierte Günthers Spruch lachend mit: „Ich mag dich so, herrlich!“

Auch wollte Müller wissen, ob er seiner Frau nach seiner Wahl zum Ministerpräsidenten ein T-Shirt mit der Aufschrift „First Lady“ besorgt habe. Günther verrät, dass seine Frau die Bezeichnung zwar „sehr gerne“ höre, er ihr aber kein solches Geschenk gemacht hat. „Das würde ich nicht überleben, wenn ich ihr das schenken würde.“

dpa/saha

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