DAX +0,15 % 26.338,61 Pkt 18:00:00 MDAX +0,29 % 32.356,98 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,14 % 6.530,45 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,72 % 53.450,93 Pkt 21:52:06 S&P 500 -0,65 % 7.748,67 Pkt 21:52:01 Nasdaq -0,58 % 26.648,48 Pkt 21:52:05 Nikkei +0,74 % 69.220,25 Pkt 08:45:03 Gold +0,79 % 4.472,50 USD 21:42:04 Silber +1,42 % 66,03 USD 21:42:06 Brent +2,44 % 90,68 USD 21:41:00 WTI +2,42 % 84,39 USD 21:42:00 Bitcoin +2,35 % 64.298,01 USD 21:52:06 EUR/USD +0,42 % 1,15830 USD 21:51:56 EUR/GBP 0,00 % 0,85490 GBP 21:52:07 EUR/CHF -0,02 % 0,93880 CHF 21:52:07 EUR/JPY +0,39 % 184,609 JPY 21:52:07

Modric fordert Ronaldo, Rangnick und Österreich müssen gegen Spanien ran: Der Sport-Tag bei ntv.de am Donnerstag, dem 2. Juli 2026

Sport

Der Sport-Tag Struff kämpft sich im Zwei-Tages-Krimi von Wimbledon weiter Jan-Lennard Struff hat seine Serie in Wimbledon fortgesetzt und wieder die dritte Runde erreicht. Der 36-Jährige gewann gegen den an Nummer 28 gesetzten US-Amerikaner Brandon Nakashima in einem Nervenkrimi über zwei Tage 4:6, 7:6 (8:6), 7:6 (7:5), 6:7 (6:8), 7:6 (10:7). Die Begegnung war am Mittwochabend wegen Dunkelheit nach vier Sätzen unterbrochen worden. Schon 2024 und 2025 hatte es Struff im Londoner Südwesten bis in Runde drei geschafft. Vor zwölf Monaten war der Warsteiner gegen den spanischen Star Carlos Alcaraz, der in diesem Jahr verletzt fehlt, ausgeschieden. Zuvor war das Aus gegen den früheren Weltranglistenersten Daniil Medwedew gekommen. Im Kampf um seinen erstmaligen Einzug in das Achtelfinale trifft Struff nun wieder auf den russischen US-Open-Champion von 2021. Nagelsmann-Rauswurf steht wohl unmittelbar bevor Nach einem Gipfel mit den Verbandsbossen in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) steht Bundestrainer Julian Nagelsmann anscheinend unmittelbar vor der Ablösung. Informationen der "Bild"-Zeitung zufolge verließ der aus München eingeflogene Nagelsmann das dreistündige Treffen mit DFB-Präsident Bernd Neuendorf, Geschäftsführer Andreas Rettig, Sportdirektor Rudi Völler und Bundesliga-Präsident Hans-Joachim Watzke in Frankfurt/Main kurz vor halb zwei am Steuer einer schwarzen Limousine. Zunächst soll Nagelsmann seine Sicht auf das WM-Debakel im Sechzehntelfinale gegen Paraguay geschildert haben. Sportliche Fehleinschätzungen seien ebenso Thema gewesen wie die Atmosphäre im inzwischen heftig kritisierten WM-Camp von Winston-Salem. Dann wurde Nagelsmann laut "Bild" ein freiwilliger Rücktritt nahegelegt, der Bundestrainer habe Bedenkzeit erhalten. Bis "spätestens Ende der Woche" werde eine Entscheidung fallen. Als klarer Favorit auf Nagelsmanns Nachfolge gilt Jürgen Klopp, derzeit WM-Experte für MagentaTV und im Hauptjob Fußball-Chef des Red-Bull-Konzerns. Medienberichten zufolge soll er für das Amt bereitstehen. Bericht: Diese Spieler sind beim DFB raus Torwart Manuel Neuer ist nach dem WM-Debakel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft schon zurückgetreten - und wird nicht der letzte sein, berichtet der "Kicker". Dem Fachmagazin zufolge werden der für Neuer zur Nummer zwei degradierte Oliver Baumann (36 Jahre/TSG Hoffenheim), und der 35-jährige Pascal Groß von Brighton & Hove Albion ihre DFB-Karriere beenden. Die letzten Worte von Manuel Neuer im DFB-Trikot Der "Kicker" nennt weitere wahrscheinliche Streichkandidaten: Antonio Rüdiger (33 Real Madrid), Leon Goretzka (31/vereinslos) und Leroy Sané (30/Galatasaray). Bei Rüdiger soll ein Karrierende im DFB-Dress so gut wie sicher, bei Sané und Goretzka wahrscheinlich sein. HSV-Legende weint bittere Tränen nach WM-Ausscheiden Für die bosnische Nationalmannschaft ist die Weltmeisterschaft nach dem 0:2 im Sechzehntelfinale gegen den Co-Gastgeber USA vorbei. Auf dem Spielfeld kann Trainer Sergej Barbarez seine Emotionen nicht zurückhalten - und weint bitterlich. HSV-Legende weint bittere Tränen nach WM-Ausscheiden Englische Presse wütet: "Tuchels katastrophale Entscheidung" Trotz des Einzugs in das Achtelfinale der Fußball-WM schlagen Thomas Tuchel in England auch viele kritische Töne entgegen. "Ich habe große Bedenken. Wir freuen uns alle, dass England weitergekommen ist, aber besonders, wenn England den Ball verliert, ist die Abwehr sehr anfällig", monierte Wayne Rooney bei der BBC nach dem mühevollen 2:1 gegen die Demokratische Republik Kongo. Tuchels Elf sei in vielen Bereichen "einfach nicht auf der Höhe", bemängelte der frühere Weltklasse-Stürmer. Auch die englische Presse sparte angesichts des schwachen Auftritts nicht mit Kritik. "Thomas Tuchels katastrophale Entscheidung wäre beinahe aufgedeckt worden - England entgeht nur knapp einer WM-Überraschung", schrieb der "Daily Star". Die Mannschaft habe sich unerklärlicherweise in ein "Pub-Team" verwandelt, habe "langsam und schlampig" gespielt. "England war in diesem Spiel zeitweise wirklich am Ende", analysierte der "Guardian". Vor allem die schon vor der WM viel diskutierten Personalentscheidungen des 52 Jahre alten deutschen Trainers gerieten in den Fokus. "Der eklatante Mangel an Kreativität auf der englischen Ersatzbank wurde deutlich, als ziellose Flanken in den Strafraum geschlagen wurden", hieß es beim "Daily Star" - das Blatt verwies dabei auf die von Tuchel nicht für die WM nominierten Premier-League-Stars Phil Foden und Cole Palmer. Nach WM-Drama: Alter Bekannter soll Italiens Fußball retten Die Rückkehr von Antonio Conte als italienischer Fußball-Nationaltrainer ist offenbar nur noch Formsache. Der neue Verbandschef Giovanni Malagò hat sich offenbar mit dem 56-Jährigen auf einen Vierjahresvertrag geeinigt. Conte hatte seinen Vertrag bei Vizemeister SSC Neapel zuletzt aufgelöst, um die Leitung der "Azzurri" zu übernehmen. Nach Informationen der "Gazzetta dello Sport" soll Conte in den vier Jahren insgesamt rund 16 Millionen Euro verdienen. Der ehemalige Nationalspieler hatte Italien bereits von 2014 bis 2016 betreut. Bei der EM 2016 in Frankreich hatte er das Team ins Viertelfinale geführt, das gegen Deutschland im Elfmeterschießen verloren ging. Contes wichtigste Aufgabe wird es, Italien zur WM 2030 zu führen. Der viermalige Weltmeister war zuletzt dreimal in Folge in der Qualifikation gescheitert. Mit Neapel hatte Conte 2025 die Meisterschaft gewonnen. Als möglicher Nachfolger beim süditalienischen Klub wird Massimiliano Allegri gehandelt, der frühere Trainer der AC Mailand. Klopp sollte schon viel früher Bundestrainer werden Jürgen Klopp sollte bereits 2022 Fußball-Bundestrainer werden - als Nachfolger von Joachim Löw. Diesen Plan verfolgte der Deutsche Fußball-Bund 2019, wie der damalige Verbandspräsident Reinhard Grindel nun bestätigte. Über eine lose Vereinbarung mit Klopp wurde schon lange geraunt, Grindel verrät, wie sie aussah. "Das wusste Klopp auch, weil ihm dies Vertreter des DFB im Frühjahr 2019 in Liverpool erläutert haben", sagte Grindel dem "Münchner Merkur" über die Verabredung für 2022. "Wegen meines Rücktritts sind diese Überlegungen offenbar nicht weiterverfolgt worden." Grindel legte sein Amt im April 2019 nieder, angesichts großen öffentlichen Drucks unter anderem wegen einer übereilten Vertragsverlängerung mit Löw nach der missratenen WM 2018 - bis 2022. Löw hielt sich bis in den Sommer 2021, die gleichfalls sportlich, aber auch kommunikativ desaströse WM in Katar verantwortete Hansi Flick. Klopp ist derzeit der heißeste Nachfolge-Kandidat für Julian Nagelsmann, mit dessen baldiger Entlassung allgemein gerechnet wird. Die DFB-Spitze will Nagelsmann Medienberichten zufolge aber noch einmal anhören. Senegal-Star zieht sich aus Wut auf Trainer aus Nationalteam zurück Nach dem dramatischen Sechzehntelfinal-Aus bei der Fußball-WM hat Senegals Leistungsträger Pape Gueye aus Unzufriedenheit mit dem Trainerstab seinen vorläufigen Abschied verkündet. "Ich werde später noch ein paar Worte zum Ausscheiden sagen, aber ich gebe bekannt, dass ich eine Pause von der Nationalmannschaft einlegen werde, solange dieses Trainerteam im Amt bleibt", schrieb der 26-Jährige auf Instagram. Der Mittelfeldspieler vom spanischen Erstligisten FC Villarreal war beim 2:3 (2:2, 1:0) nach Verlängerung gegen Belgien von Senegals Nationaltrainer Pape Thiaw in der regulären Spielzeit in der 66. Minute ausgewechselt worden. Im Anschluss an das Last-Minute-Aus hatte Gueye bereits seine Unzufriedenheit über die frühe Auswechslung angedeutet. "Körperlich ging es mir gut", sagte er: "Aber letztendlich sind das die Entscheidungen des Trainers. Die muss man respektieren." Gueye kam bei der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada in allen vier Partien Senegals zum Einsatz. Beim Gruppenfinale gegen den Irak hatte er beim 5:0 zwei Tore erzielt und ein Tor vorbereitet. Jacobs rennt irreguläre Fabelzeit über 100 Meter Olympiasieger Marcell Jacobs hat für die drittschnellste 100-Meter-Zeit der Leichtathletik-Geschichte gesorgt - allerdings bei viel zu starkem Wind. Der Italiener, der 2021 Gold in Tokio holte, wurde im österreichischen Eisenstadt in 9,67 Sekunden gestoppt. Der Rückenwind betrug am Mittwochabend 4,1 Meter pro Sekunde, zulässig für ein reguläres Ergebnis und somit auch Rekorde sind lediglich zwei Meter pro Sekunde. Schneller als Jacobs war nur Jamaikas Sprint-Star Usain Bolt, und dies auch bei erlaubten Bedingungen. Bolts Weltrekord von der Leichtathletik-WM in Berlin steht seit 2009 bei 9,58 Sekunden, 2012 in London gewann der nicht mehr aktive Bolt Olympia-Gold in 9,63 Sekunden. "Ich habe gehört, die Bahn hier in Eisenstadt ist schnell, jetzt habe ich selber bewiesen, dass sie eine der schnellsten der Welt ist", sagte Jacobs nach Angaben des Österreichischen Leichtathletik-Verbandes. Der 31-Jährige gab den Titel bei den Europameisterschaften Mitte August in Birmingham als Ziel aus. "Die Form stimmt, und ich bin auf einem guten Weg", sagte Jacobs. "Heftige Szene": US-Coach wütet gegen Rot und FIFA-Regel US-Nationaltrainer Mauricio Pochettino hat nach dem Einzug ins WM-Achtelfinale wenig Verständnis für die Rote Karte für Torschütze Folarin Balogun gezeigt. "Niemals" sei das Foul des 24-Jährigen ein Platzverweis gewesen, sagte Pochettino nach dem 2:0 (1:0) gegen Bosnien-Herzegowina. Balogun wird nun mindestens im Spiel gegen Belgien gesperrt fehlen. Der herausragende Balogun hatte die USA zunächst in Führung geschossen (45.). Nach der Pause (64.) sah er aber Rot, weil er Tarik Muharemovic - unabsichtlich, aber schmerzhaft - aufs Sprunggelenk getreten war. "Für mich ist das niemals eine Rote Karte", sagte Pochettino: "Es war zu keinem Zeitpunkt seine Absicht, den Spieler zu treten. Es war eine im Fußball ganz normale Aktion: Man kämpft um den Ball, und der Fuß landet eben dort, oder? Ja, die Szene sah vielleicht etwas heftig aus. Aber ich glaube, es war keinesfalls Absicht." Gemäß den FIFA-Regularien ist Balogun für das nächste Spiel automatisch gesperrt. Gegen diese Sperre kann kein Einspruch eingelegt werden, wie ein Sprecher des Weltverbands bestätigte. Pochettino entgegnete, es "sollte fair sein", Einspruch gegen die Entscheidung einzulegen, fügte jedoch hinzu, er müsse "verschiedene Optionen" in Betracht ziehen, sollte dies nicht möglich sein. Djokovic entschuldigt sich für schlechten Scherz Nach seinem ungefährdeten Drittrunden-Einzug in Wimbledon hat sich Tennisstar Novak Djokovic bei einem Ballmädchen für einen Scherz entschuldigt. Der Rekord-Grand-Slam-Sieger hatte das Mädchen gebeten, ihn während einer Pause ein Stück von seinem Tapestreifen am rechten Arm abzuschneiden. Als sie schnitt, zuckte Djokovic kurz zusammen und tat so, als hätte sie ihm weh getan. Schnell lachten aber beide. "Es tut mir leid, wenn ich sie erschreckt habe", sagte der 39 Jahre alte Serbe nach seinem deutlichen 6:3, 6:4, 6:2 gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas. Es sei wohl kein guter Witz gewesen, meinte Djokovic gut gelaunt. Deutscher NBA-Champion crasht in neues Superteam NBA-Champion Ariel Hukporti wird in der kommenden Saison für die Philadelphia 76ers spielen. Der 24 Jahre alte Center erhält Medienberichten zufolge einen Einjahresvertrag über 3,4 Millionen Dollar. Hukporti hatte in der vergangenen Saison mit den New York Knicks als dritter deutscher Basketballer nach Dirk Nowitzki (Dallas Mavericks/2011) und Isaiah Hartenstein (Oklahoma City Thunder/2025) den Titel in der NBA geholt. Sein Vertrag bei den Knicks, bei denen er eine untergeordnete Rolle gespielt hatte, war ausgelaufen. Bei den 76ers wird Hukporti in der neuen Saison mit Superstar Jaylen Brown zusammenspielen, der in einem spektakulären Tauschgeschäft von den Boston Celtics nach Philadelphia wechselt. Bei den 76ers stehen zudem noch die Starspieler Joel Embiid und Tyrese Maxey unter Vertrag. Deutsche Weltmeister richten drastischen Appell an DFB Frühere Welt- und Europameister fordern nach dem schmachvollen deutschen Aus bei der Fußball-WM einen Neuanfang. "Es darf so nicht weitergehen", schrieb der langjährige Nationalspieler Guido Buchwald im "Kicker". "Alle und alles muss hinterfragt werden." Sein Weltmeister-Kollege von 1990, Jürgen Kohler, äußerte: "Gescheitert ist die DFB-Auswahl auch, weil ihr Spieler fehlten, die den Unterschied ausmachen." Die Nationalmannschaft war im Sechzehntelfinale in den USA im Elfmeterschießen an Paraguay gescheitert. Im "Kicker" äußerten neben Buchwald und Kohler auch die 1990er-Weltmeister Andreas Möller und Olaf Thon sowie Fredi Bobic, Europameister von 1996, ihre Sorgen. In Teilen zählten sie Bundestrainer Julian Nagelsmann an. "Es braucht nun einen Neuanfang. Ich weiß nicht, ob Julian Nagelsmann dafür der Richtige ist", sagte Thon. Oliver Bierhoff fordert Klopp als Bundestrainer Bundesliga-Star trifft per Freistoß und lässt die USA jubeln Die USA siegen gegen Bosnien-Herzegowina im Sechzehntelfinale der Fußball-WM mit 2:0. Der Co-Gastgeber trifft sogar noch zwei weitere Male - doch die Tore zählen nicht. Selbst eine Rote Karte gegen Stürmer Balogun kann die US-Boys nicht aufhalten. Jetzt wartet Belgien. Bundesliga-Star trifft per Freistoß und lässt die USA jubeln DR Kongo verabschiedet sich mit trauriger Nachricht von der WM Die Pressekonferenz der Demokratischen Republik Kongo nach dem Aus im WM-Sechzehntelfinale ist mit einer traurigen Nachricht zu Ende gegangen. "Wir möchten Ihnen mitteilen, dass der Trainer seinen Vater verloren hat. Unser aufrichtiges Beileid", sagte ein Sprecher nach dem 1:2 gegen England. Nationaltrainer Sébastien Desabre, der neben ihm saß, wirkte für einen Moment irritiert und bedankte sich dann knapp. Weitere Informationen zu der Bekanntgabe lagen zunächst nicht vor. Unklar blieb auch, ob Desabre (49) die Nachricht bereits vor dem Spiel erhalten hatte. Mit der DR Kongo hatte der Franzose in den vergangenen Tagen eine höchst erfolgreiche WM gespielt - die von der Ebola-Krise gezeichnete Nation hatte sich erstmals für die K.-o.-Runde qualifiziert. Deutsches Brüder-Duo in der NBA zerbricht Basketball-Weltmeister Moritz Wagner wechselt nach ESPN-Angaben innerhalb der NBA von den Orlando Magic zu den Brooklyn Nets. Der 29-Jährige soll bei den Nets einen Zweijahresvertrag über 19 Millionen Dollar erhalten, wie der US-Sender berichtete. Wagner spielte seit 2021 bei den Magic, gemeinsam mit seinem fünf Jahre jüngeren Bruder Franz Wagner. Zuvor war Moritz Wagner in der NBA bereits bei den Los Angeles Lakers, den Washington Wizards und den Boston Celtics aktiv. Im Dezember 2024 hatte sich der Power Forward einen Kreuzbandriss zugezogen. Auch deshalb kam er in der vergangenen Saison der nordamerikanischen Liga bei den Magic nicht mehr wie gewohnt zum Zuge. Sein Vertrag in Orlando war ausgelaufen. Spanien muss auf einzigartigen Star-Stürmer verzichten Europameister Spanien kann bei einem Erfolg im Sechzehntelfinale der Fußball-WM gegen Österreich im weiteren Turnierverlauf wohl wieder auf Nico Williams zurückgreifen. "Nico war sehr verärgert, nach einem ganzen Jahr, wo er meinte, er ist schon wieder verletzt. Zum Glück ist das nicht der Fall. Das ist nur ein kleineres Problem", sagte Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente. "Deswegen kann er morgen wohl nicht spielen, aber beim nächsten Match sind wir sehr optimistisch, dass er wieder in Bestform dabei ist." Was genau bei Williams das Problem ist, sagte er nicht. Spanien trifft (21 Uhr/ARD, Magenta TV und bei ntv.de im Liveticker) in Inglewood südlich von Los Angeles auf Österreich. Bei einem Erfolg ginge es am 6. Juli in Dallas weiter, Gegner ist dann entweder Portugal oder Kroatien. Wilde Flitzer-Action sorgt für Jubelstürme Drei Flitzer haben im Sechzehntelfinale der Fußball-WM zwischen Belgien und Senegal für eine kurze Unterbrechung gesorgt. Nach gut einer halben Stunde der Partie im amerikanischen Seattle rannten die Männer mit ihren Handys quasi gleichzeitig auf den Rasen. Ordner verfolgten das Trio. Teile des Publikums bejubelten die - letztlich erfolglosen - Fluchtversuche der drei Personen. Die Fans wurden von Sicherheitskräften wieder vom Feld geführt. Schiedsrichter Hector Said Martinez aus Honduras setzte das Spiel nach rund einer Minute wieder fort. Die Senegalesen führten zu diesem Zeitpunkt bereits mit 1:0. Flitzer sorgen für wilde Verfolgungsjagd Vor Mexiko-Showdown: Tuchel appelliert an Englands Eltern Nach dem zittrigen 2:1 gegen die DR Kongo und dem Einzug ins WM-Achtelfinale hat sich Englands Trainer Thomas Tuchel an alle Eltern in England gewandt. "Schreibt Euren Kindern eine Entschuldigung und lasst sie Fußball schauen. Sie werden noch genug in die Schule gehen, aber WM ist nur alle vier Jahre", sagte Tuchel mit Blick auf das Achtelfinale im legendären Aztekenstadion von Mexiko-Stadt. Wenn dort am 6. Juli das Spiel angepfiffen wird, ist es in England schon Montag und mitten in der Nacht. Tuchel: "Wir haben ein großes Spiel in vier Tagen, da brauchen wir die Unterstützung von jedem, vor allem von den Kindern", sagte der deutsche Nationaltrainer der Three Lions. Überragender Kane schießt England im Alleingang ins Achtelfinale Seinen Doppelpacker Harry Kane lobte Tuchel in den höchsten Tönen. "Er ist unser Kapitän, unser Anführer. Er entscheidet Fußballspiele mit unglaublichen Abschlüssen." Auch MagentaTV-Experte Jürgen Klopp staunte: "Ich weiß nicht, ob in England schon Statuen gebaut wurden, aber sie werden sicher gebaut. Den Einfluss, den Harry Kane hat, habe ich so noch nie gesehen." Dunkelheit unterbricht Struffs Wimbledon-Thriller Jan-Lennard Struff hat den Einzug in die dritte Runde von Wimbledon vor Augen - doch die Entscheidung fällt erst am Donnerstag: Das Zweitrundenduell zwischen dem Warsteiner und dem an Nummer 28 gesetzten Brandon Nakashima aus den USA ist beim Stand von 4:6, 7:6 (8:6), 7:6 (7:5), 6:7 (6:8) wegen einsetzender Dunkelheit unterbrochen worden. Mit einem Sieg gegen Nakashima könnte Struff nach 2024 und 2025 wieder in die dritte Runde des Rasenklassikers einziehen, zudem würde er zum ersten Mal seit dem vergangenen Oktober bei einem Turnier im Hauptfeld mehr als zwei Siege feiern. Mit Nakashima lieferte er sich nach anfänglichen Problemen auf Court 12 einen großen Kampf, im dritten Tiebreak in Folge verpasste er es aber, sich noch am Mittwochabend das Ticket für das Duell mit dem früheren Weltranglistenersten Daniil Medwedew aus Russland zu sichern. Zuvor hatte Daniel Altmaier als einziger der vier deutschen Tennisspieler den Einzug in die zweite Runde verpasst. Der Kempener, der zuletzt in Halle/Westfalen bis ins Halbfinale gestürmt war, unterlag dem Slowaken Alex Molcan 4:6, 6:3, 5:7, 2:6. Die Begegnung war am Dienstag nach drei Sätzen wegen einsetzender Dunkelheit unterbrochen worden. DFB-Team prangert nach WM-Aus Hass und Rassismus an Das DFB-Team hat sich in den sozialen Medien bei seinen Fans für die Unterstützung während der Fußball-WM bedankt, Selbstkritik für das frühe Aus geübt - aber auch diskriminierende Hasskommentare angeprangert. "Der Kritik an unseren Leistungen stellen wir uns. Sie ist berechtigt und gehört zum Sport. Hass aber gehört nicht dazu. Rassismus und andere Diskriminierungen akzeptieren wir nicht", heißt es in einem Post beim Instagram-Account der Nationalmannschaft mit seinen 7,6 Millionen Followern: "Der Fußball steht für Gemeinschaft und Zusammenhalt, nicht für Spaltung." Das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann war nach dem frühen WM-Aus in der ersten K.-o.-Runde gegen Paraguay auch im Internet stark kritisiert worden. Einige Kommentare gingen weit über das Sportliche hinaus. In dem Post wird das WM-Scheitern aber auch sportlich eingeordnet. "Wir haben es nicht geschafft zu zeigen, was in dieser Mannschaft steckt. Deshalb sind wir zu Recht viel zu früh aus diesem Turnier ausgeschieden." Man habe es als Team "nicht besser hinbekommen. Das tut weh. Uns genauso wie vielen anderen." Am Ende des Schreibens bedankt sich das Nationalteam nochmals bei den Fans. "An alle, die uns unterstützt haben: Danke, dass Ihr da wart. Danke für Euren Support. Wir werden es wieder besser machen. Mit Euch an unserer Seite. Eure Nationalmannschaft." Bierhoff: Klopp muss für DFB "das erste Ziel" sein Oliver Bierhoff hat eine klare Meinung: Geht es nach dem Europameister von 1996, soll Jürgen Klopp neuer Bundestrainer der Nationalmannschaft werden. Im Video nennt er seine Gründe. Oliver Bierhoff fordert Klopp als Bundestrainer Paris-Siegerin in Wimbledon ganz früh raus French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa ist in Wimbledon bereits in der zweiten Runde gescheitert. Die 19-jährige Russin verlor am Mittwoch auf dem Centre Court mit 6:4, 5:7, 4:6 gegen die Tschechin Barbora Krejcikova, die den Rasenklassiker im Jahr 2024 gewonnen hatte. Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka darf nach dem 6:1, 7:6 (11:9) gegen die US-Amerikanerin McCartney Kessler dagegen weiter von ihrem ersten Triumph an der Church Road träumen. In der dritten Runde trifft die viermalige Grand-Slam-Siegerin aus Belarus auf die Lettin Jelena Ostapenko, die 2017 die French Open gewann und ein Jahr später in Wimbledon ins Halbfinale einzog. "Es war ein wirklich großartiger Kampf. Sie hat mich wirklich getestet", sagte Sabalenka nach ihren Zweitrundensieg erleichtert: "Ich bin froh, dass ich diese Prüfung bestanden habe." Kahn: Bundestrainer-Debatte führt "am Kern vorbei" Ex-Nationaltorhüter Oliver Kahn hat nach dem WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft die Debatte um einen neuen Bundestrainer kritisiert. Für den 57-Jährigen führe die Diskussion "am Kern vorbei", das Problem liege aus seiner Sicht bei den Spielern. Diese, so schrieb Kahn bei LinkedIn, müssten mehr Verantwortung übernehmen. "Drei Bundestrainer sind am selben Punkt gescheitert", schrieb Kahn und nahm Joachim Löw, Hansi Flick und Julian Nagelsmann in Schutz: "Wenn drei Trainer mit unterschiedlichen Ansätzen immer am selben Punkt scheitern, liegt die Ursache tiefer." Oliver Bierhoff fordert Klopp als Bundestrainer Für Kahn liegt die Ursache in der fehlenden Verantwortungsübernahme der Spieler, die früh geprägt werden müsse: "Wer als junger Spieler immer wieder lernt, schwierige Entscheidungen zu treffen, Fehler auszuhalten und trotzdem den nächsten Ball zu fordern, entwickelt genau das, was große Turniere entscheidet", schrieb Kahn: "Wer das nie gelernt hat, wird es im Nationaltrikot nicht plötzlich beherrschen." Das Elfmeterschießen im Sechzehntelfinale gegen Paraguay sei das perfekte Beispiel gewesen: "Eine Spitzenmannschaft sucht in diesem Augenblick keine Freiwilligen. Sie hat Spieler, die den Ball verlangen." "Wir wollen Weltklasse möglichst ohne maximalen Druck. Außergewöhnliche Ergebnisse möglichst ohne Verzicht", schrieb Kahn weiter und kritisierte auch die Organisationsebene: "Dort wird Verantwortung nicht dem Zufall überlassen. Dort wird sie eingeübt, vorgelebt und zur Gewohnheit gemacht. Dort ist Leistung wichtiger als Status, der Anspruch größer als die Bequemlichkeit und die Mannschaft wichtiger als das Ego des Einzelnen."

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