DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,57 % 4.432,00 USD 23:00:00 Silber -0,07 % 64,83 USD 22:59:58 Brent +1,75 % 88,59 USD 22:59:58 WTI +1,42 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin -0,01 % 62.972,30 USD 04:13:22 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:21 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:22 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:21 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:21

Möglicher Insiderhandel: Nagarro-Chef Manas Human fordert Bafin-Ermittlungen

Wirtschaft

Der Kurssprung des Münchner Softwareentwicklers Nagarro vor der Ankündigung der Übernahme durch den indischen ​Rivalen Persistent Systems könnte ein Fall für die Finanzaufsicht Bafin werden. »Ich erwarte, dass die ‌Bafin das untersucht, und hoffe, dass sie herausfinden, was passiert ist«, sagte Nagarro-Chef Manas Human der Nachrichtenagentur Reuters. Der Kurs der Aktie seines Unternehmens war am Freitag um fast 20 Prozent nach oben geschnellt, ​obwohl es keine Medienberichte über eine bevorstehende Übernahme von Nagarro oder andere positive Nachrichten ⁠gegeben ⁠hatte. Erst am späten Freitagabend gaben die beiden Unternehmen die Übernahmepläne bekannt. Persistent bietet 81 Euro je Nagarro-Aktie, mehr als das Doppelte ‌des Schlusskurses vom Freitag. Am Montag stiegen ​Nagarro-Aktien um ‌92 Prozent auf 77,60 Euro. Human und sein Persistent-Kollege Sandeep Kalra sagten zu Reuters, sie hätten die mit den Fusionsplänen betrauten Teams möglichst klein gehalten. »Ich wäre sehr schockiert«, ‌wenn herauskäme, dass dort Insiderwissen ausgenutzt worden sei, sagte Kalra. Persistent sei von der Investmentbank Barclays und den Anwälten von ‌Hengeler Mueller beraten worden, ​Nagarro von JPMorgan und der ‌Kanzlei Freshfields. Die Bafin wollte sich konkret zu ‌dem ​Vorgang zunächst nicht äußern. Die Wertpapieraufsicht prüfe aber laufend, ob es am Markt Anzeichen für ​Marktmanipulationen oder die ⁠Ausnutzung von Insiderwissen gebe, sagte ​ein Sprecher.

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