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Mönchengladbachs Tim Kleindienst kritisiert Mitspieler deutlich

Sport

Nach zwei Spielen steht Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga noch ohne Punkte da. Der frühere Nationalspieler Tim Kleindienst ist nach dem Kollaps gegen Elversberg wütend - besonders auf die jungen Kollegen.

Tim Kleindienst war genervt. Aber so richtig. Nach dem blamablen 3:4 gegen den Bundesliga-Neuling SV Elversberg holte der Stürmer von Borussia Mönchengladbach zum Rundumschlag gegen die eigene Mannschaft aus - und er traf vor allem seine jungen Mitspieler.

"Wir waren alle mal jung, machen alle mal Fehler", sagte Kleindienst, "aber wir wollten anfangen, im Spiel auch mal zu lernen." Alle sollten "schleunigst mal irgendwie unseren Fokus so hochfahren, dass der auch 90 Minuten hält. Keine Ahnung, woran es liegt. Weniger TikTok gucken, oder was weiß ich. Ist mir eigentlich wurscht, was sie machen."

Nach einer 3:1-Führung hatte sich die Borussia schon als Sieger gewähnt. "Ich habe keine Worte dafür. Wir haben es verschissen. Es geht definitiv in die falsche Richtung", sagte Kleindienst über den folgenden Kollaps. Mit seiner Kritik an den Mitspielern war er aber noch nicht fertig.

Kleindienst: "Sollen irgendwas machen, dass sie 90 Minuten klar bei Verstand sind"

"Am Ende sollen sie irgendwas machen, dass sie die 90 Minuten klar bei Verstand sind und dann 90 Minuten durchhalten und den Fokus hochhalten", forderte er, "dass wir bis zum Schluss verteidigen und halt nicht irgendwelche sinnlosen Ballverluste, Fehlpässe, Fouls machen, wo es gefährlich wird." Es gehe um klare Aktionen, Kleindienst empfahl: "Einfach den Ball von mir aus aufs Tribünendach ballern, aber halt nicht, wie wir es gemacht haben."

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Selbst hatte Kleindienst gedankenschnell und abgezockt das 2:1 eingeleitet - mit einem Einwurf, obwohl er wohl selbst zuletzt am Ball gewesen war. "Das war eine 50:50-Aktion", sagte der 31-Jährige: "Sie können den Einwurf ja zurückpfeifen, wenn es falsch war." (SID/bearbeitet von jum)

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