Mordprozess Fabian: Zeuge aus familiärem Umfeld von Gina H. sagt aus
AUDIO: Mordprozess Fabian: Weiterer Zeuge aus "familiärem Umfeld" von Gina H. (1 Min)
von Andreas Frost
Mit der Vernehmung eines Mannes aus dem familiären Umfeld der Angeklagten hat heute am Landgericht Rostock der 24. Verhandlungstag im Mordprozess zum Fall Fabian begonnen. Ursprünglich hatte die dritte Strafkammer für den Prozesstag auch vorgesehen, dass Richterinnen und Richter, die Staatsanwaltschaft sowie die Nebenklägerin der Angeklagten Fragen zu ihrer vierstündigen Aussage vom vergangenen Montag stellen können. Darin hatte sie unter anderem ihre Unschuld beteuert und versucht, für sie belastende Zeugenaussagen zu untergraben. Ihr Verteidiger Thomas Löcker sagte inzwischen, Gina H. werde dazu kaum in der Lage sein. Seit ihrer Aussage habe sich ihr Gemütszustand vollkommen verändert. Ihr sei offenbar zum ersten Mal klar geworden, was in diesem Prozess für sie auf dem Spiel steht. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie nun dennoch Fragen beantwortet ist demnach eher gering.
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Im Podcast geht es darum, wie die Angeklagte am Tag des Mordes unterwegs war und wie sie die Ermittler angelogen hat.
Weiteres Brandgutachten angeregt
Das Gericht bestätigte am Donnerstag, dass der Prozess um bis zu sechs Verhandlungstage verlängert werden könnte. Voraussichtlich wird der Vorsitzende Richter an diesem Freitag mitteilen, wann genau welche weiteren Zeugen gehört werden sollen. Unter anderem hatte die Verteidigung angeregt, ein neues Gutachten zu der Frage einzuholen, wie lange der Brand am Tümpel bei Klein Upahl (Landkreis Rostock) gedauert hat, nachdem der Leichnam von Fabian angezündet wurde. Dies sei für die Frage entscheidend, ob die Angeklagte überhaupt die Täterin sein kann. Die Strafkammer muss noch entscheiden, ob sie dieser Anregung folgt.
An den Tatort zurückgekehrt?
Der achtjährige Fabian war der Sohn des damaligen Ex-Freundes der Angeklagten, der sich im August 2025 von ihr getrennt hatte. Die Staatsanwaltschaft wirft Gina H. vor, das Kind am 10. Oktober 2025 aus der Wohnung seiner Mutter in Güstrow gelockt und an jenem Tümpel bei Klein Upahl erstochen zu haben. Später soll sie möglicherweise dorthin zurückgekehrt sein, um den Leichnam anzuzünden. Die Staatsanwaltschaft unterstellt in ihrer Anklage, Gina H. habe geglaubt, Fabian sei bei ihrem Bestreben im Weg gewesen, die Beziehung mit Fabians Vater wieder aufnehmen zu können.
Der Prozess vor dem Rostocker Landgericht zum Tod des kleinen Jungen aus Güstrow wird möglicherweise bis in den Oktober hinein verlängert.
Fall Fabian - Alle Podcast-Folgen
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Im Podcast geht es darum, wie die Angeklagte am Tag des Mordes unterwegs war und wie sie die Ermittler angelogen hat.
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Die Angeklagte hat sich erstmals selbst zu den Vorwürfen geäußert und versucht, Zweifel an Zeugen zu säen.
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Der Richter droht mit einem Verbot von elektrischen Geräten. Auch wurden Videos gezeigt, wie Gina H. ihr Pferd schlägt.
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Gina H. war erbost und reagierte im Mordprozess am Landgericht Rostock mit einem kurzen Gefühlsausbruch.
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Warum so viele Zuschauer den Prozess im Gericht verfolgen, darüber sprechen wir mit der ZEIT-Journalistin Leonie Daumer.
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Im Podcast geht es um die Aussage des Psychotherapeuten von Gina H. Er erkannte eine instabile Persönlichkeitsstörung.
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Im Podcast geht diesmal um die Aussagen von Gina H., dass sie sich finanziell von Fabians Vater abhängig fühlte.
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Im Podcast: Ein Zeuge hat erzählt, ihm seien 5.000 Euro geboten worden, um eine Falschaussage zu machen.
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Zum ersten Mal seit seiner Befragung war Fabians Vater wieder im Gericht und hörte, was andere über die Gina H. sagten.
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Ein Team von Fallanalytikern hat den Tathergang rekonstruiert und Rückschlüsse zu einem Täter oder einer Täterin gezogen.
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Die Angeklagte sieht sich als Opfer eines Shitstorms. Das beklagte sie bei Fabians Vater kurz nach dem Tod des Kindes.
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Unter Tränen hat eine ehemalige Freundin von Gina H. ausgesagt. Sie wollte unbedingt ihre Sicht der Dinge loswerden.
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Ein Zeuge belastet die Angeklagte. Sie habe mit ihm ein Alibi abgesprochen. Und er war an der Leiche – vor der Polizei.
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Die Angeklagte war frühzeitig mit einem Bekannten am Fundort der Leiche. Wie er sagt, wurde er gezielt dort hingeführt.
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Die Angeklagte machte widersprüchliche Angaben. Wir ziehen ein Zwischenfazit und beantworten Hörer-Fragen.
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Am Gericht wurden die Ergebnisse der Obduktion gezeigt: Woran genau starb Fabian? Es ging auch um abgehörte Telefonate.
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Diesmal geht es um die Spurensuche am Leichenfundort und auch die Fotos der Spurensicherung von Fabins Leiche.
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Am siebten Verhandlungstag sind Analysen vorgestellt worden – zu Textilfasern, digitalen Daten und Blutspuren.
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Der Pick-up der Angeklagten stand erneut im Fokus. Auch die Brandspuren am Fundort der Leiche spielten eine Rolle.
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Gina H. hatte kurz nach dem Verschwinden Fabians gesagt, sie sei die ganze Zeit in ihrem Pferdestall gewesen. Das stimmte aber offenbar nicht.
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Am vierten Prozesstag wurden unter anderem Freunde von Fabian befragt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Vater.
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Am dritten Prozesstag wird ausschließlich Fabians Vater befragt. Und er macht deutlich, dass er zur Angeklagten hält.
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Am zweiten Prozesstag wurden die Mutter und der Vater von Fabian befragt - sieben Stunden lang.
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Der gewaltsame Tod des Achtjährigen hat Deutschland aufgewühlt. Jetzt hat der Prozess mit der Anklageverlesung begonnen.
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NDR 1 Radio MV | Regionalnachrichten - Studio Rostock | 27.08.2026 | 18:30 Uhr
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