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Mordprozess: Seiner Frau sagte er: "Getötet habe ich ja immer schon"

Allgemein

Dieser Artikel stammt aus unserem Ressort X.

Der Anfang dieses Texts soll den Opfern und ihren Angehörigen gehören, nicht dem Täter. Besuchen wir also Aissatou Diallo in ihrer Zwei-Zimmer-Wohnung in einem Wohnblock am Rande von Neukölln. Die Mutter lebt immer noch genau dort, wo das Verbrechen geschah.

Der Tisch in der Essecke ist gedeckt, Kaffee, Tee, wie damals, wenn der Arzt zum Hausbesuch kam. Die Tür zum Zimmer der Tochter ist verschlossen. Jeden Morgen nach dem Aufstehen, sagt die Mutter, klopfe sie an die Tür. »Kadiatou, steh auf! Wir müssen beten!« Und jeden Abend gehe sie für einen Moment rein. »Warten Sie, ich zeige es Ihnen.«

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