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"Morgen soll es keinen Wind geben": FCH-Trainer Schmidt setzt Konter gegen Lieberknecht

Sport

08.10.2026, 20:26 Uhr - Autor: Thomas Hilmes

Wie schätzt der gegnerische Trainer den FCK ein? Heidenheims Frank Schmidt kennt Torsten Lieberknecht und seine Mannschaften aus dem Effeff - und warnt vor dem Umschaltspiel der Roten Teufel, gegen die er ein Verfolgerduell auf Augenhöhe erwartet.

Foto: Imago Images

"Morgen soll es keinen Wind geben. Also kann sich nichts drehen", stichelte Frank Schmidt auf der heutigen Pressekonferenz des 1. FC Heidenheim scherzhaft gegen Torsten Lieberknecht. Sein Kontrahent vom 1. FC Kaiserslautern hatte gestern gesagt, dass er seine einst blendende, aber dann schwächer gewordene Trainer-Bilanz gegen den FCH wieder in die richtige Richtung drehen wolle. Aber Schmidt relativierte dann auch gleich: "Nee, Spaß beiseite. Torsten und ich kennen uns seit der U15, wo wir zum ersten Mal zusammen gespielt haben. Als er Trainer bei Braunschweig war, konnte ich neun, zehn Spiele hintereinander gegen ihn nicht gewinnen. Aber dann hat es sich ein bisschen gedreht und ich konnte die Bilanz verbessern. Wir haben nicht jede Woche Kontakt. Aber es ist wie bei guten Freunden, die man nicht so oft sieht: Wenn man sich sieht, dann freut man sich. Aber eins ist klar: Es geht um den sportlichen Erfolg, den will er haben, den wollen wir haben."

Länderspielpause? "Es wird von der ersten Sekunde an zur Sache gehen"

"Kaiserslautern ist ein absoluter Traditionsverein. Die machen den Gästeblock voll und hätten auch gerne noch ein paar Karten mehr gehabt. Es ist ein Freitagabendspiel, das kommt auch noch dazu", blickt der 52-jährige Schmidt mit Vorfreude auf das Verfolgerduell des Tabellendritten gegen den -fünften (Anstoß: 18:30 Uhr). Beim FCK bewertet er vor allem die Abwehrstärke als "herausragend", warnt aber auch vor dem schnellen Umschaltspiel der Lieberknecht-Elf, weshalb er im Training ein besonderes Augenmerk auf die Reaktion nach Ballverlusten gelegt habe. "Definitiv ist Kaiserslautern eine Mannschaft, die am Ende ganz vorne mit dabei sein kann. Es ist ein Spiel auf Augenhöhe. Für einen richtigen Trend in der Tabelle müssen wir aber den Oktober noch abwarten." Keine Relevanz hat aus Sicht von Schmidt dagegen die mit drei Wochen ungewöhnlich lange Länderspielpause: "Das wird aus meiner Sicht überbewertet und wird morgen keine Rolle spielen. Wir werden keine Anlaufzeit brauchen, und Kaiserslautern auch nicht. Es wird von der ersten Sekunde an zur Sache gehen."

Die komplette Pressekonferenz mit FCH-Coach Frank Schmidt gibt's hier als Video:

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