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Moskau meldet Rekordangriff auf die Region

Welt

Startseite Politik Ukraine-Krieg aktuell: Luftangriff auf Odessa – mindestens drei Tote, sechs Verletzte Von: Felix Busjaeger, Franziska Schwarz, Stephanie Munk, Teresa Toth, Christian Stör Uns auf Google folgen Aktuelle News zum Ukraine-Krieg: Putin wird aus dem eigenen Militär bedroht. Massiver Angriff auf Kiew – und dann auf Moskau. Der Ticker. Update, 18:32 Uhr: Bei einem russischen Luftangriff auf die ukrainische Hafenstadt Odessa sind nach Angaben der Behörden mindestens drei Zivilisten getötet worden. Sechs weitere Menschen seien verletzt worden. Regionalgouverneur Oleh Kiper teilte mit, Ziel sei unter anderem ein ziviler Industriebetrieb gewesen, in dem ein Brand ausgebrochen sei. Der Bürgermeister sprach außerdem von Schäden an der städtischen Infrastruktur. Das russische Militär bestätigte Angriffe auf Hafenanlagen am Schwarzen Meer. Nach Darstellung des Moskauer Verteidigungsministeriums seien zwei Schiffe mit Ladungen für die ukrainische Armee sowie Tanklager getroffen worden. In Tschornomorsk seien zudem Hafenanlagen beschädigt worden; Angaben der ukrainischen Seite dazu lagen zunächst nicht vor. Russland hat seine Angriffe auf ukrainische Häfen zuletzt verstärkt. Hintergrund sind nach Darstellung aus Moskau die ukrainischen Drohnenangriffe auf den russischen Schiffsverkehr im Asowschen Meer und in der Straße von Kertsch. Update, 14:17 Uhr: Bei russischen Angriffen sind nach ukrainischen Behördenangaben mindestens drei Menschen getötet worden. In der Stadt Pawlohrad im südostukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk seien zwei Personen ums Leben gekommen, teilte der Chef der Militärverwaltung der Region, Olexander Hanscha, bei Telegram mit. Weitere 13 seien verletzt worden. Nach Angaben der regionalen Staatsanwaltschaft setzte Russlands Militär dabei Gleitbomben ein und beschädigte mehrstöckige Wohnhäuser und Autos. Auch in der südostukrainischen Stadt Saporischschja wurde Gouverneur Iwan Fedorow zufolge ein Mensch bei einem russischen Angriff mit Gleitbomben getötet. Fünf weitere seien verletzt worden. Wohnhäuser und andere Gebäude seien beschädigt worden. Update, 8:49 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach einem Wochenende intensiver Beratungen mit erfahrenen Militärkommandeuren für den heutigen Montag (20. Juli) „richtungsweisende“ Gespräche angekündigt. „Morgen habe ich Schlüsselgespräche. Die Ukraine muss ihre Ziele erreichen, und das wird sie“, sagte Selenskyj laut der Kyiv Post in seiner Sonntagabend-Ansprache. Im Hintergrund steht auch die Frage um die Zukunft von Oberbefehlshaber Oleksandr Syrskyj: Laut der Financial Times erwägt Selenskyj dessen Ablösung – sofern ein geeigneter Nachfolger für die über 1200 Kilometer lange Front gefunden wird. Transparenzhinweis Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Moskauer Bürgermeister meldet Rekordangriff Update, 7:18 Uhr: Mehr als 400 „feindliche Drohnen“ sind nach russischen Angaben in der Nacht zu Montag (20. Juli) auf die Region der Hauptstadt Moskau zugeflogen. „Die meisten“ von ihnen seien in größerer Entfernung „neutralisiert“ worden, erklärte Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin auf der staatlichen Online-Plattform Max. Die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldete zudem, dass sechs Menschen in der Region Moskau mit Explosionsverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden seien. Drei von ihnen seien Ausländer, meldete die Agentur unter Berufung auf Krankenhausangaben. Zunächst war unklar, ob die Verletzungen mit den Drohnenangriffen in Zusammenhang standen. Die ukrainische Armee hat in den vergangenen Monaten die Angriffe auf russisches Gebiet verstärkt. Sie bezeichnet sie als Vergeltung für die mehr als vier Jahre andauernden Angriffe auf ukrainisches Gebiet. Ukraine-Krieg aktuell: Moskauer Bürgermeister meldet Rekordangriff – „Mehr als 400 feindliche Drohnen“ Update, 20. Juli, 5:34 Uhr: Die Region Moskau ist in der Nacht mit mehr als 400 Drohnen angegriffen worden. Wie Ukrajinska Prawda unter Berufung auf verschiedene Quellen berichtet, sprachen russische Propagandisten von einer „der größten Drohnenattacken der vergangenen Jahre“ auf die Moskauer Region. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin erklärte demnach: „Von 20:30 Uhr abends bis 5 Uhr morgens flogen mehr als 400 feindliche Drohnen in Richtung der Moskauer Oblast. Der Großteil wurde von der Luftabwehr in weiter Entfernung neutralisiert. 85 Drohnen wurden beim Anflug auf Moskau abgeschossen.“ Über konkrete Schäden schwieg Sobjanin. Russlands Luftfahrtbehörde meldete Einschränkungen im Betrieb der Moskauer Flughäfen. OSINT-Analysen des Kanals Astra zufolge brennt nach dem Angriff ein Öllager im Moskauer Vorort Podolsk. Ukraine-Krieg aktuell: Kiew wirft Moskau „Terrorakt gegen die zivile Schifffahrt“ Update, 21:44 Uhr: Die Ukraine hat Russland beschuldigt, ein Schiff unter der Flagge von Guinea-Bissau in der Schwarzmeer-Region Odessa angegriffen und dabei mindestens fünf Besatzungsmitglieder getötet zu haben. Nach Angaben der ukrainischen Seestreitkräfte sei der Getreidefrachter mit Marschflugkörpern beschossen worden. Fünf Crew-Mitglieder würden demnach weiterhin vermisst. Das Schiff habe sich in der Kampfzone aufgehalten, an Bord sei ein Brand ausgebrochen; infolge dessen seien mindestens fünf Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen, teilten die Seestreitkräfte mit. Das Schicksal von fünf weiteren Crew-Mitgliedern sei unklar, die Suche laufe. Acht Besatzungsmitglieder seien in ein Krankenhaus in der Hafenstadt Odessa gebracht worden. Die ukrainischen Seestreitkräfte warfen Russland vor, erneut ein unbewaffnetes ziviles Schiff unter ausländischer Flagge angegriffen zu haben; es habe keine militärische Gefahr dargestellt. Der Angriff sei ein „Terrorakt gegen die zivile Schifffahrt“ und ein Verstoß gegen das Völkerrecht, hieß es. Update, 21:06 Uhr: Präsident Wolodymyr Selenskyj hat angekündigt, am morgigen Tag wichtige Gespräche mit Kommandeuren sowie hochrangigen Vertretern der Streitkräfte und Sicherheitsdienste der Ukraine zu führen. Das teilte er in seinem Telegram-Kanal mit. Zudem erklärte Selenskyj, er habe seine Gespräche mit erfahrenen ukrainischen Militärangehörigen fortgesetzt. „Heute habe ich die Gespräche mit erfahrenen ukrainischen Militärangehörigen fortgesetzt. Mychajlo Drapatij, Wolodymyr Gorbatjuk und Oleh Apostol sind in der Armee wohlbekannt. Dabei ging es unter anderem um Berichte über die Lage in ihren jeweiligen Einsatzgebieten und eine allgemeine Diskussion über den Kriegsverlauf“, sagte der Präsident. Ukraine-Krieg aktuell: Widerstand gegen Russland-Sanktionen wächst Update, 19:55 Uhr: Innerhalb der Europäischen Union wächst nach einem Bericht der Financial Times der Widerstand gegen die Einführung neuer Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Demnach fordern zunehmend Mitgliedstaaten Ausnahmen, weil große europäische Unternehmen ihre Gewinne aus der Zusammenarbeit mit Russland sichern wollten. Die Zeitung beruft sich auf fünf EU-Diplomaten, die an den Verhandlungen beteiligt sind. Aus Diplomatenkreisen heißt es demnach zudem, immer weniger Regierungen seien bereit, Entscheidungen zuzustimmen, die Unternehmen im eigenen Land schaden könnten. „Der moralische Imperativ verliert am Verhandlungstisch zunehmend an Wirkung“, räumte eine Quelle ein. Zwar setzten europäische Regierungen weiterhin auf harte Rhetorik und sprächen von Solidarität, in der Praxis folgten diesen Aussagen aber oft keine konkreten Beschlüsse, so die Quelle. Ukraine-Krieg aktuell: Satellitenbilder bestätigen Russlands Verluste Update, 16:13 Uhr: Satellitenbilder des russischen Luftwaffenstützpunkts Engels-2 bestätigen die Zerstörung eines strategischen Tu-95MS-Bombers nach einem Angriff des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU. Wie das Satellitenanalyse-Projekt AviVector auf X berichtete, wurde der Bomber in der Nacht vom 15. auf den 16. Juli getroffen. „Der Heckbereich des Tu-95MS wurde vollständig zerstört und ist irreparabel“, heißt es in der Mitteilung. Auf einer Satellitenaufnahme vom 19. Juli markierten die AviVector-Analysten den beschädigten Tu-95MS neben einem weiteren, unbeschädigten Bomber desselben Typs. Beide Maschinen waren seit längerer Zeit auf dem Stützpunkt Engels-2 stationiert, wo sie im Rotationsbetrieb eingesetzt wurden, gewartet wurden und Trainingsflüge absolvierten. Zum Hintergrund: Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte am 17. Juli erklärt, dass ein Tu-95-Bomber, den Russland für Raketenangriffe auf die Ukraine eingesetzt hatte, auf dem Militärflugplatz Engels in der russischen Oblast Saratow zerstört worden sei. Ukraine-Krieg aktuell: Heftige Explosionen in Kiew Update, 14:22 Uhr: Russland hat Kiew in der Nacht zum heutigen Sonntag (19. Juli) mit einem massiven Raketenangriff getroffen. Bei dem Beschuss mit 41 Raketen verschiedener Typen wurden nach Angaben von Reuters mindestens ein Mensch getötet und 16 weitere verletzt. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge wurden Wohngebäude, Lagerhallen, ein Supermarkt sowie ein Wohnheim beschädigt. Drei der Verletzten befinden sich demnach in einem kritischen Zustand. Die ukrainische Flugabwehr konnte laut Militärangaben 18 der eingesetzten Raketen abfangen – zudem seien 108 von insgesamt 125 russischen Drohnen abgeschossen worden. Ukraine-Krieg aktuell: Drei Öldepots in Flammen – russische Region verhängt Ausnahmezustand Update, 13:36 Uhr: Die Ukraine hat mit neuen Drohnenangriffen auf Anlagen der russischen Ölindustrie mehrere Großbrände in dem Land ausgelöst. In der südrussischen Region Stawropol gerieten Medien zufolge drei Öldepots in Brand. Gouverneur Wladimir Wladimirow bestätigte nur, dass im Zuge ukrainischer Drohnenangriffe mehrere Feuer in Industrieobjekten ausgebrochen seien – und es zu Detonationen explosiver Stoffe komme. Es gebe keine Verletzten. Um welche Anlagen es sich genau handelte, sagte der Gouverneur nicht. Allerdings wurde in der Region ein örtlich begrenzter Ausnahmezustand verhängt, berichtet die dpa. Gebäude seien evakuiert, Menschen in Sicherheit gebracht worden. Ukraine-Krieg aktuell: Russischer Angriff löst Brand auf 100.000 Quadratmetern aus Update, 12:34 Uhr: Ein russischer Angriff auf eines der größten Logistikzentren nahe Kiew hat in der Nacht zum 19. Juli einen Großbrand entfacht und zwei Personen verletzt. Betroffen war nach übereinstimmenden Informationen das Zentrum „Antel“ im Bezirk Butscha. Laut dem staatlichen Notfalldienst der Oblast Kiew brannten zwei Lagerhallen auf einer Fläche von insgesamt rund 100.000 Quadratmetern. Der Einsatz war gewaltig: Mehr als 200 Feuerwehrleute und Helfer sowie drei Hubschrauber wurden mobilisiert, bevor die Flammen gegen 10:30 Uhr eingedämmt werden konnten, berichtet das ukrainische Wirtschaftsportal Ekonomitschna Prawda. Ukraine-Krieg aktuell: Proteste in Kiew gegen Entlassung von Selenskyjs Verteidigungsminister Update vom 18. Juli, 21:24 Uhr: Auch in der Ukraine gibt es offenen Widerspruch gegen Regierungsentscheidungen. In Kiew halten Proteste gegen die Entlassung von Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow an. Jetzt hat Präsident Selenskyj Gespräche mit dem Militär geführt. „Natürlich höre ich, was die Leute sagen“, versicherte der Staatschef in einer Videoansprache. Dabei habe er auch „lange“ mit Fedorow und ebenso mit Armeechef Olexander Syrskyj gesprochen. „Entscheidungen bezüglich der Armee werden ausgearbeitet“, versprach Selenskyj, ohne Details zu nennen. Fedorow war abgesetzt und am Freitag kommissarisch durch den Geheimdienstler Jewhenij Chmara ersetzt worden. Seine Kandidatur muss Selenskyj noch im Parlament einreichen und von den Abgeordneten bestätigen lassen. Russischer Soldat droht Putin offen mit Militärputsch Update, 18:19 Uhr: Während der Krieg andauert, wächst in Russland der Unmut über den Kreml – ausgerechnet aus den eigenen Reihen. Ende Juni drohte der russische Soldat Alexander Lunin in einem Instagram-Video, das zehn Millionen Mal aufgerufen wurde, Putin offen mit einem Militärputsch: „Die Armee wird ihre Waffen gegen den Kreml richten.“ Lunin wurde festgenommen, verbrachte elf Tage in Haft und entschuldigte sich nach seiner Freilassung öffentlich bei Putin. Beobachter sehen die Moral in Russlands pro-Kriegs-Gemeinschaft auf einem Tiefpunkt. Der staatliche Meinungsforscher WZIOM soll Putins offene Vertrauenswerte seit Juni nicht mehr veröffentlichen, nachdem sie auf den niedrigsten Stand seit Kriegsbeginn gefallen seien. Die Rekrutierung neuer Vertragssoldaten ging laut der russischen Investigativplattform iStories im Vergleich zum Vorjahr um rund 20 Prozent zurück – bei gleichzeitig steigenden Prämien und geschätzten 50.000 Desertionsfällen allein im Jahr 2025. Ukrainische Armee trifft russisches Öldepot: Angriff in der Region Moskau Update, 17:01 Uhr: Die Ukraine hat in der Nacht erneut Ziele im Moskauer Gebiet angegriffen. Das getroffene Öldepot trägt den Namen „Nafto-Service“ und dient laut ukrainischem Generalstab auch der Versorgung der russischen Armee mit Treibstoff und Schmierstoffen. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin erklärte, über 370 ukrainische Drohnen seien in Richtung Moskauer Gebiet gestartet worden, 64 davon auf dem Anflug auf die Hauptstadt abgeschossen worden. Gouverneur Worobjow meldete mindestens einen Toten und 37 Verletzte in der Region. Im Schwarzen Meer traf die Ukraine zudem ein Patrouillenschiff der Klasse Swetljak (Projekt 10410) in Kertsch auf der besetzten Krim – bereits das zweite Mal binnen zwei Tagen, dass ein Schiff dieses Typs ins Visier genommen wurde. Der Angriff erfolgte genau einen Monat nach dem bislang größten ukrainischen Drohnenangriff auf Moskau vom 18. Juni, bei dem die Moskauer Ölraffinerie getroffen wurde. Reuters berichtete am 24. Juni, dass diese den Betrieb in diesem Jahr voraussichtlich nicht wieder aufnehmen werde. Ukraine-Krieg aktuell: Ukrainische Drohnentruppen sollen 13 russische Schiffe getroffen haben Update, 14:21 Uhr: Die ukrainischen Drohnentruppen haben nach eigenen Angaben 13 weitere russische Schiffe getroffen. Damit steige die Gesamtzahl der im Schwarzen Meer und dem benachbarten Asowschen Meer beschossenen Schiffe auf 172, teilte der Chef der Drohnentruppen, Robert Browdi, in sozialen Netzwerken mit. In der Nacht seien acht Frachter, ein Tanker, ein Gastransportschiff, ein Schlepper und zwei Schwimmkräne getroffen worden. Er kündigte an, die Operation gegen russische Schiffe an den verbleibenden Juli-Tagen und in der ersten Augusthälfte fortzusetzen. „Moskau wird untergehen“, sagte Browdi. Von unabhängiger Seite waren die Angaben nicht überprüfbar. Ukraine-Krieg aktuell: Ablösung von Verteidigungsminister Fedorow sorgt weiter für Unruhe Update, 18. Juli, 6:45 Uhr: In der ukrainischen Hauptstadt Kiew haben am Freitagabend erneut tausende Menschen gegen die Ablösung des beliebten Verteidigungsministers Mychailo Fedorow protestiert. Die Demonstranten schwenkten ukrainische Flaggen und hielten Plakate in die Luft, auf denen „Bringt Fedorow zurück!“ und „Respektiert das Volk!“ zu lesen war, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Fedorow war am Mittwoch im Rahmen einer Regierungsumbildung von Präsident Wolodymyr Selenskyj zurückgetreten. Ukraine-Krieg aktuell: Kreml reagiert auf Trump-Rede Update, 15:21 Uhr: Der Kreml hat am Freitag US-Geheimdiensterkenntnisse über angebliche russische Versuche, in amerikanische Wahlen einzugreifen, „entschieden“ zurückgewiesen. Die Stellungnahme erfolgte, während US-Präsident Donald Trump strengere Wahlgesetze forderte und erneut – ohne belastbare Belege – vor angeblichen Schwachstellen im US-Wahlsystem warnte. In einer rund 25-minütigen Rede im Weißen Haus hatte Trump am Donnerstag Zweifel an der Integrität des US-Wahlprozesses geäußert. Er sagte, das System sei anfällig für Manipulation und Einflussnahme aus dem Ausland – etwa durch China, den Iran und Russland. Zugleich kündigte der Präsident an, Geheimdienstdokumente freizugeben, die die Fähigkeiten ausländischer Regierungen beschreiben sollen, „die US-Wahlinfrastruktur zu kompromittieren“. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte dazu vor Journalisten, „Russland hat sich niemals in die inneren Angelegenheiten anderer Länder eingemischt“. „Und wir erwarten, dass niemand versuchen wird, sich in unsere einzumischen.“ (Redaktion mit Nachrichtenagenturen) (cs)

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