Moss: Berliner Fintech erzielt erstmals Milliardenbewertung
Frankfurt. Das Berliner Fintech Moss hat bei Investoren frisches Geld für seine Expansion eingesammelt und dabei erstmals eine Bewertung von einer Milliarde Euro erzielt. Das sagte Firmenchef und Mitgründer Ante Spittler dem Handelsblatt vorab. „Die neue Finanzierungsrunde über 30 Millionen Euro gibt uns zusätzlichen Spielraum für weitere Investitionen, insbesondere für den verstärkten Einsatz von Künstlicher Intelligenz.“ Moss bietet Firmenkreditkarten an sowie eine digitale Plattform, über die Mittelständler ihre Ausgaben managen und ihre Finanzbuchhaltung führen können. Dabei setzt das 2019 gegründete Unternehmen seit einiger Zeit verstärkt KI-Lösungen ein. Angeführt wurde die neue Finanzierungsrunde von Portage, dem auf Fintech spezialisierten Investmentarm des Asset-Managers Sagard. „Die KI-gestützte Technologieplattform von Moss hat sich in kurzer Zeit zu einer erstklassigen Lösung für Finanzabteilungen in ganz unterschiedlichen Märkten entwickelt“, sagt Portage-Manager Dan Ballen.