MotoGP am Sachsenring: Marc Marquez stürzt und dominiert trotzdem
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Erst gestürzt und dann doch der Schnellste: Weltmeister Marc Marquez (Spanien) zeigte der Konkurrenz einmal mehr, wer König am Sachsenring ist. Der Ducati-Pilot und Vorjahressieger legte am Freitagnachmittag die schnellste Runde hin und sorgte für beste Stimmung auf den Tribünen. Dabei hielten die MotoGP-Fans am Vormittag noch den Atem an. Wenige Minuten nach Trainingsbeginn war Marquez in Kurve 3 von der Strecke geflogen – der Sturz blieb glücklicherweise ohne Folgen. Marquez findet Bodenwelle Der Spanier nach dem ersten Trainingstag: „In der Kurve gibt es eine neue sehr große Bodenwelle, und ich war der Mann, der sie direkt gefunden hat. Es war mein Fehler, dass ich die Stürze vorher in der Moto2-Klasse nicht analysiert habe. Du kannst da nicht die Ideallinie fahren, sondern musst etwas weiter draußen sein.“ Eine Erkenntnis, die sicherlich auch Franco Morbidelli (Italien) hat. Der Ducati-Fahrer setzte seine Maschine in der gleichen Kurve neben die Piste. Ausgerechnet Morbidelli: Der erfahrene MotoGP-Pilot war schon im vergangenen Jahr beim Deutschland-Grand-Prix schwer gestürzt und verzichtete auf das Rennen . Dieses Mal konnte er aber weitermachen. Übler Sturz auch in der Moto3 Heftiger erwischte es dagegen KTM-Pilot Maverick Vinales (Spanien), der in Kurve 11 im Kiesbett landete. Seine Maschine überschlug sich und erlitt erheblichen Schaden. Vinales überstand den Sturz unverletzt, fluchte aber nach dem Abflug wild. Spektakulär knallte es auch in der Moto3: Der WM-Führende Maximo Quiles (Spanien) wurde in Kurve 7 brutal abgeräumt. Bitter: Seine KTM wurde so stark beschädigt, dass er die erste Trainingssession nicht mehr fahren konnte.