MotoGP-Liveticker Sachsenring: Jetzt das Moto3-Rennen!
Maximo Quiles (Aspar-KTM; 2.): "Es stimmt, dass ich in der ersten Kurve nicht die Geschwindigkeit hatte, die Brian hatte. Deshalb wollte ich hinter ihm bleiben und es in den letzten beiden Kurven versuchen. Aber diesen Killer-Instinkt hatte ich heute einfach nicht. Ich habe ja gesagt, dass ich im Urlaub am Strand ein bisschen nachgedacht habe. Ich bin ein bisschen sauer auf mich selbst, weil mir dieser Killer-Modus gefehlt hat. Aber es sind trotzdem tolle Punkte. Ich habe an die Meisterschaft gedacht und es ist so schön, wieder auf dem Podium zu stehen. Es war wirklich ein spannendes Rennen." Matteo Bertelle (MTA-KTM; 3.):: "Ich freue mich riesig darüber, vor allem, weil es auf trockener Strecke war. Als ich in Le Mans auf dem Podium stand, redeten alle davon, dass es ja ein Regenrennen war. Egal, ich versuche einfach, nicht aufzugeben und bin superglücklich. Das Team hat diese Woche einen unglaublichen Job gemacht. Lasst uns jetzt so weitermachen." Der Österreicher Leo Rammerstorfer (SIC58-Honda) beendet den Deutschland-Grand-Prix auf dem 16. Platz und verpasst damit die Punkteränge ganz knapp. Hinter dem spannenden Duell um den Sieg zwischen Brian Uriarte und Maximo Quiles holt sich Matteo Bertelle (MTA-KTM) in der Schlussphase noch den dritten Platz vor Marco Morelli. Mit einem Abstand von 0,007 Sekunden ist es zwischen den beiden noch enger als im Duell um den Sieg. Fünfter wird Rico Salmela (Tech3-KTM). Eingangs der letzten Runde macht Quiles in Kurve 1 einen kleinen Fehler, indem er einen Tick zu spät bremst. Uriarte lässt sich nicht zweimal bitten, übernimmt die Führung und bringt diese ins Ziel! Der Ajo-Pilot gewinnt mit 0,063 Sekunden Vorsprung und feierte damit seinen zweiten Saisonsieg nach Mugello. Eingangs der letzten der 23 Rennrunden führt Maximo Quiles knapp vor Brian Uriarte. Wer holt sich den Sachsenring-Sieg? Im Kampf um den Sieg zeichnet sich ein Duell zwischen Brian Uriarte und Maximo Quiles ab. Der Aspar-Pilot zeigt sich erstmals in diesem Rennen ganz vorn, aber der Ajo-Pilot kontert. Auf den Drittplatzierten haben beide bereits ein Polster von rund drei Sekunden. Aus der Spitzengruppe verabschiedet sich derweil Alvaro Carpe (Ajo-KTM). In Kurve 8 pflügt er in den Top 3 fahrend durch das Kiesbett. Der aktuelle WM-Zweite und Teamkollege vom aktuellen Renn-Spitzenreiter Brian Uriarte bleibt zwar sitzen, fällt aber aus den Top 10 heraus. Eingangs der zweiten Rennhälfte führt Brian Uriarte vor WM-Spitzenreiter Maximo Quiles (Aspar-KTM) und Marco Morelli. Im Mittel- und Hinterfeld gibt es weitere Stürze. Adrian Cruces (CIP-KTM) und Joel Esteban (MTA-KTM) fliegen in Kurve 7 ab. Cruces hat sich wehgetan und muss in Kürze das Medical-Center aufsuchen. Er läuft im Kiesbett aber aus eigener Kraft und atmet am Streckenrand erstmal durch. Auch Esteban muss ins Medical-Center. Laut Information der Rennleitung ist auch er bei Bewusstsein. Direkt zu Beginn der zweiten Runde aber kracht es in Kurve 1. Marcos Uriarte (Intact-KTM) und Valentin Perrone (Tech3-KTM) stürzen, während Joel Keslo (Gryd-Honda) und Nicola Carraro (Snipers-Honda) durch das Kiesbett kurven, dabei aber im Sattel bleiben. Polesetter Brian Uriarte (Ajo-KTM) gewinnt den Start und kommt auch als Führender aus der ersten Runde zurück. Zweiter in der Anfangsphase ist Marco Morelli, Dritter Alvaro Carpe. Der Start ist im gesamten Feld geglückt. David Almansa (Intact-KTM), der schon am Freitag von Fieber geplagt war und deshalb beide Trainings des Tages auslassen musste, hat das Wochenende vorzeitig aufgegeben. Zwar war Almansa im 2. Freien Training (Samstag) für 15 Runden auf der Strecke, aber das Qualifying ließ er auf Anraten der Ärzte aus. Und was für das Qualifying galt, das gilt auch für das Rennen. Das Intact-Team tritt somit in der kleinen WM-Klasse einzig mit Marcos Uriarte an, dem Ersatz für den verletzten Stammfahrer David Munoz. Der Italiener ist nach seinem Crash zurück an die Box gebracht worden. VR46 hat eben die Nachricht geschickt, dass er in Ordnung ist. Also hat Di Giannantonio noch einem Glück gehabt. Zum Schluss fährt Marc Marquez mit 1:20.119 Minuten Bestzeit und unterbietet Di Giannantonios Zeit um 0,070 Sekunden. Mit vier Zehntelsekunden Rückstand folgt Alex Marquez als Dritter. Mit den Plätzen vier und fünf setzten sich die Yamaha-Fahrer Fabio Quartararo und Jack Miller in Szene. Die weiteren Positionen in den Top 10 belegen Raul Fernandez, Francesco Bagnaia, Luca Marini, Diogo Moreira und Ai Ogura.