MS-Fehldiagnose stürzt Christina Applegate in neue Ungewissheit
Lange ging Christina Applegate davon aus, an Multipler Sklerose erkrankt zu sein. Jetzt steht fest: Die Diagnose war falsch – doch ihre Beschwerden bleiben rätselhaft.
US-Schauspielerin Christina Applegate hat nach eigenen Angaben vor fünf Jahren fälschlicherweise die Diagnose bekommen, an Multipler Sklerose (MS) erkrankt zu sein. Es sei aber nicht so, dass sie sich nun besser fühle, weil sie von der Fehldiagnose wisse, sagte Applegate am Dienstag in der jüngsten Ausgabe ihres Podcasts "Messy". Sie leide weiter an starken Beeinträchtigungen und stehe jetzt wieder ganz am Anfang.
Applegate weiter auf Rollstuhl angewiesen
Die MS-Diagnose habe ihr Klarheit verschafft und einen Weg nach vorne gezeigt, während sie nun weiter keine Erklärung für ihre Symptome habe, sagte Applegate dem Co-Gastgeber des Podcasts, Jamie-Lynn Sigler, der seit mehr als zwei Jahrzehnten mit MS lebt. Sie sei weiter auf einen Rollstuhl angewiesen, wenn sie ihre Ärzte aufsuchen wolle. "Ich bin da immer noch drin", sagte die Schauspielerin.
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Etwa drei Millionen Menschen leiden weltweit an der Autoimmunkrankheit Multiple Sklerose, die häufig schwer festzustellen ist. Schätzungen zufolge sind ein Fünftel der Diagnosen falsch.
Applegate wurde in Deutschland durch die Fernsehserie "Eine schrecklich nette Familie" um den Schuhverkäufer Al Bundy bekannt. (afp/bearbeitet von phs)