Mülheimerin verkaufte Omega-Uhr bei „Bares für Rares“: ZDF-Team muss einschreiten
Es gibt diese Uhren, die sind einfach nur nett am Handgelenk anzuschauen. Und dann gibt es noch diese Uhren, die erzählen eine Geschichte. Die Uhr, die zwei Sportfreundinnen aus Mülheim an der Ruhr zu „Bares für Rares“ gebracht hatten, vereinte beide Eigenschaften. Bei der Uhr, die Ingrun Meier 2008 bei einem Mülheimer Händler zu einem Preis von unter 5.000 Euro erstanden hatte, handelte es sich nämlich um die Omega Speedmaster „Alaska Project“. Ein Sondermodell von Omega und ein „sehr, sehr gutes Invest“, wie „Bares für Rares“-Experte Sven Deutschmanek schon zu Beginn seiner Expertise erklärte.
So handelte es sich bei der Omega-Uhr, die die Mülheimerin zu „Bares für Rares“ gebracht hatte, um ein Full-Set. Es war also alles dabei, was von Omega beim Kauf ausgeliefert wurde. Unter anderem ein Aluminium-Schutzgehäuse, das auf dem Mond das Uhrwerk vor Temperaturschwankungen schützen sollte. Sogar das mitgelieferte Edelstahl-Armband war noch komplett neu. Dazu war die Uhr auf 1.970 Exemplare limitiert.
📌Omega – die Lieblingsuhr von James Bond
Eine Marke mit über 175 Jahren Geschichte: Die Schweizer Luxusuhrenmarke Omega wurde 1848 von Louis Brandt gegründet und erhielt ihren heutigen Namen 1903 – benannt nach dem besonders erfolgreichen Uhrwerk Omega von 1894.
Die erste Uhr auf dem Mond: Als Neil Armstrong und Buzz Aldrin 1969 auf dem Mond landeten, gehörte die Omega Speedmaster Professional zur Ausrüstung der Astronauten – Aldrin trug seine Uhr sogar bei seinem historischen Mondspaziergang.
James Bonds Lieblingsuhr: Seit dem Film „GoldenEye“ aus dem Jahr 1995 trägt James Bond eine Omega Seamaster, die damit zu einer der bekanntesten Luxusuhren der Filmgeschichte wurde.
Eine Omega Speedmaster aus Mülheim verursacht Ärger bei den ZDF-Zuschauern
Ein Traum also für jeden Sammler. Waren also die 12.500 Euro, die sich die Mülheimerin wünschte, machbar? Ohja. „Ich würde die Uhr viel höher einschätzen. Ich würde die Uhr bei 15.000 bis 16.000 Euro einschätzen“, so der „Bares für Rares“-Experte. Da strahlte die Kandidatin und ballte die Faust. Dementsprechend euphorisch ging es auch zu den Händlerinnen und Händlern.
Hier hatten besonders David Suppes und Julian Schmitz-Avila gesteigertes Interesse. Und so gingen die Gebote auch schnell nach oben. Bei 13.000 Euro jedoch war Schluss. Ein fairer Preis fand die Mülheimerin und schlug zu. Eine Entscheidung, die bei den Zuschauern der Sendung jedoch Unverständnis auslöste.
„So eine Uhr verkauft man nicht bei Bares für Rares“, hieß es beispielsweise in den Kommentaren bei YouTube. Ein anderer ergänzt: „Was für eine Sünde! Da wäre viel mehr drin gewesen.“ Doch es gab leider auch deutlich härtere Kommentare. Und so musste das ZDF-„Bares für Rares“-Social-Media-Team in den YouTube-Kommentaren eingreifen: „Liebe Community! Wir wünschen uns hier einen sachlichen und respektvollen Austausch. Bitte haltet euch beim Kommentieren an unsere Netiquette. Kommentieren geht auch ohne Beleidigungen. Danke euch!“