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München oder Köln? Olympia-Entscheidung steht bevor

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München oder Köln? Olympia-Entscheidung fällt im ersten Wahlgang

Von: Katarina Amtmann

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Das Duell um die deutsche Olympia-Bewerbung für die Spiele 2036, 2040 und 2044 geht auf die Zielgerade. Am Samstag fällt die Entscheidung.

München – Update von 11.25 Uhr: Die Entscheidung ist gefallen: Deutschland hat seinen Bewerber für die Olympische Spielen gewählt. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) in Baden-Baden stimmten die Wahlberechtigten darüber ab, ob München oder Köln-Rhein-Ruhr das Land bei der Bewerbung um die Spiele 2036, 2040 oder 2044 vertreten soll. Das Ergebnis der geheimen Abstimmung sollte ab 13.45 Uhr im Rahmen einer ARD-Sendung enthüllt werden.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier soll verraten, ob die Kandidatur aus Bayern oder aus Nordrhein-Westfalen für das weitere Verfahren beim Internationalen Olympischen Komitee gemeldet wird.

Abgestimmt wurde im Kurhaus von Baden-Baden. Insgesamt standen 141 Stimmen zur Vergabe bereit: Die 42 olympischen Spitzenverbände brachten je drei Stimmen ein, hinzu kamen persönliche Mitglieder sowie Präsidiumsmitglieder des DOSB. Bereits im ersten Wahlgang fiel die Entscheidung – und das bei einem Rennen, das im Vorfeld als äußerst eng galt.

Spannende Entscheidung: Bald fällt die Entscheidung zwischen München und Köln

Update von 10.45 Uhr: Die Entscheidung rückt näher. Am frühen Nachmittag fällt die Entscheidung, ob München oder Köln-Rhein-Ruhr den Zuschlag im Rennen um den deutschen Kandidaten für die Olympia-Bewerbung erhält. München punktet mit kurzen Wegen und bestehender Infrastruktur, Köln-Rhein-Ruhr mit Rekordkulissen und nachhaltigen Konzepten.

Ministerpräsident Markus Söder warb am Vortag der Entscheidung noch einmal für München: „Die Stadt hat internationale Strahlkraft, setzt mit dem One-Village-Konzept auf kurze Wege und bietet bestmögliche Nachhaltigkeit bei den Sportstätten. Deshalb wollen wir die Olympischen und Paralympischen Spiele nach Bayern holen“.

Olympia-Entscheidung steht bevor: München vs. Köln-Rhein-Ruhr

Erstmeldung vom 26. September, 9.18 Uhr: Zweikampf um Olympia! Am Samstag fällt ab 13.45 Uhr die Entscheidung zwischen München und Köln-Rhein-Ruhr um die deutsche Olympia-Bewerbung für die Spiele 2036, 2040 und 2044.

Deutsche Olympia-Bewerbung: Köln oder München? Entscheidung steht bevor

Die DOSB-Evaluierungskommission sah München in ihrem Abschlussbericht mit 87 von 100 Punkten knapp vor Köln-Rhein-Ruhr (85). In Baden-Baden fällt bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Samstag die Entscheidung, die Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und DOSB-Chef Thomas Weikert live verkünden werden.

Olympia-Entscheidung fällt zwischen München und Köln-Rhein-Ruhr: Was für die Regionen spricht

Das große Plus von München sind die kurzen Wege. Wie schon bei Olympia 1972 plant die Stadt ihre Wettbewerbe zentral. Insgesamt wurde Münchens Bewertung im Oberpunkt „sportfachliche und operative Eignung“ als stärkstes der deutschen Konzepte eingeschätzt.

Auffällig: München schneidet gleich in mehreren Kategorien bei den olympischen Verbänden besser ab als beim DOSB. Das ist nicht unwichtig, da 42 Olympiaverbände mit jeweils drei Stimmen abstimmen. Wer die Mehrheit dieser Verbände auf seine Seite zieht, hat exzellente Chancen auf den nationalen Zuschlag.

Die Trumpfkarte von Köln-Rhein-Ruhr ist die Anzahl von 17,6 Millionen Tickets. Sowohl die Ticketpotenziale als auch die möglichen Tageszuschauer bewertete der DOSB mit der Höchstpunktzahl von 100. In der Kategorie „Internationale Strahlkraft Sport“ erreicht Köln-Rhein-Ruhr 100 Punkte, München kommt nur auf 74,5. Die Verbände, die die sportartspezifischen Orte bewerten, sehen München vor Köln-Rhein-Ruhr.

„Münchens Olympia-Traum rückt näher“: OB Krause vor Entscheidung optimistisch

Sowohl München als auch Nordrhein-Westfalen werten das Votum der Kommission um DOSB-Chef Weikert als Erfolg. „Münchens Olympia-Traum rückt näher! Das Ergebnis der Evaluierungskommission zeigt, dass unser Konzept auch die Fachleute von DOSB und Bundesregierung überzeugt hat“, sagte Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause. „Wir sind überzeugt: Mit München und Bayern kann Deutschland ein Angebot machen, das auf der Weltbühne die besten Chancen hat.“

„Olympia, Paralympics und dann auf die Wiesn, das ist ein Sommer, wie man ihn sich in Bayern vorstellt“, fasste Bayerns Ministerpräsident Markus Söder zusammen. Sogar Sekunden vor dem Wiesn-Anstich schickte der CSU-Chef noch eine Olympia-Werbebotschaft in die Fernsehkamera.

Unterstützung kommt auch aus dem Sport: „Olympia in Bayern wäre ein großartiges Highlight, deshalb unterstütze ich die Bewerbung“, sagte beispielsweise FCN-Trainer Miroslav Klose. Auch der FC Bayern zeigte immer wieder seine Unterstützung, zum Beispiel mit Videokampagnen in den sozialen Netzwerken mit Uli Hoeneß, Manuel Neuer, Lena Oberdorf oder Andi Obst.

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