München: Randalierer wird bei Festnahme ohnmächtig und stirbt im Krankenhaus
Ein Todesfall nach der Festnahme eines Verdächtigen beschäftigt das Landeskriminalamt – es ist zuständig für die Überprüfung von eventuellem Fehlverhalten von Polizeibeamten. Der fragliche Vorfall ereignete sich am Sonntagnachmittag im Hasenbergl, wie die Polizei mitteilt. Gegen 15 Uhr gingen demnach mehrere Notrufe bei der Polizei ein: Ein Mann laufe schreiend über die Ittlingerstraße. Als die ersten Streifen eintrafen, versuchte der Mann gerade, ein fahrendes Auto aufzuhalten, indem er sich an der Front des Fahrzeugs festhielt. Als das Auto stand, schlug er dem Beifahrer mit der Faust ins Gesicht. Gegen die Festnahme wehrte sich der Mann massiv, so sehr, dass Unbeteiligte den Beamten zu Hilfe kamen. Während der Festnahme wurde er jedoch bewusstlos und musste reanimiert werden. Danach brachte ihn der Rettungsdienst in eine Klinik, wo er gegen Mitternacht starb. Es handelt sich bei dem Mann um einen 34-Jährigen mit Wohnsitz in München. Er war schon polizeibekannt, unter anderem war er bereits mehrfach wegen Selbstgefährdung in Kliniken untergebracht. Die genauen Vorgänge bei der Festnahme sollen nun geklärt werden. Unter anderem sollte die Leiche des Mannes obduziert werden. Wegen der laufenden Ermittlungen gibt die Polizei keine weiteren Details bekannt.