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Musk soll Starshield-Einschränkung für Ukraine angeordnet haben

Welt

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Die Nachrichtenagentur Reuters hatte unter Berufung auf Insider berichtet, die Anweisung zur Drosselung des Dienstes sei aus dem Weißen Haus gekommen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth versicherte dagegen am Dienstag, dass das Pentagon keine Änderungen an Starshield veranlasst habe. »Wir haben nichts zurückgenommen«, erklärte er. »Aus unserer Sicht hat sich nichts geändert. Wir haben keinerlei Anweisungen oder Ähnliches erteilt.«

Zuvor hatte der britische »Telegraph« berichtet , Musk sei auf Trump mit der Idee zugegangen, den Datendienst für die Ukraine einzuschränken und der US-Präsident habe dem Vorschlag zugestimmt. Laut einer vom Blatt zitierten anonymen Quelle seien letztlich beide Seiten an der Starshield-Drosselung beteiligt gewesen.

Kyjiw berichtet seit Tagen von einer Drosselung der Satelliten-Kommunikationsdienste Starlink und Starshield. Dabei wirft Kyjiw Washington vor, die Übertragungsgeschwindigkeit des Systems absichtlich heruntergeregelt zu haben, was Washington bestreitet.

Der Starlink-Dienst spielt eine wichtige Rolle bei der Kommunikation der ukrainischen Streitkräfte an der Front und ist auch für die Steuerung von Drohnen beziehungsweise deren Abwehr wichtig. Das System gliedert sich in den eigentlich zivilen Dienst Starlink und den militärischen Dienst Starshield. Die Ukraine nutzt beide Dienste.

Die Beziehungen zwischen Kyjiw und Washington hatten sich in den vergangenen Wochen stark verschlechtert. So hatte Trump ein Abkommen mit Moskau über die Lieferung von Diesel-Kraftstoff geschlossen und geplante Sanktionen gegen Russland ausgesetzt. Zudem forderte Trump die Ablösung des ukrainischen Präsidenten.

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