DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,02 % 64.323,00 USD 08:09:33 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Musk verliert Milliarden nach Börsenhoch

Technologie

Startseite Wirtschaft Kurssturz bei Elon Musks SpaceX: Über 800 Milliarden Dollar Börsenwert vernichtet Uns auf Google folgen SpaceX-Aktie fällt erstmals unter den Ausgabepreis – und Elon Musk verliert Milliarden. Gleichzeitig mischt er sich erneut in die Politik ein. New York City – Der Aktienkurs von SpaceX ist erstmals seit dem spektakulären Börsendebüt an der Wall Street im vergangenen Monat unter den Ausgabepreis von 135 US-Dollar (ca. 118 Euro) gefallen. Die Papiere der Raketenfirma von Tech-Milliardär Elon Musk rutschten am Montag auf ein Rekordtief von 132 US-Dollar (ca. 115 Euro) je Aktie ab und setzten damit ihren steilen Rückgang der vergangenen Wochen fort. Content-Partnerschaft Dieser Artikel von Louis Goss entstand in Kooperation mit telegraph.co.uk In der Woche nach ihrem historischen Börsengang, der das Unternehmen mit 1,77 Billionen US-Dollar bewertete und damit zum bislang größten Börsenneuling machte, waren die SpaceX-Aktien noch sprunghaft gestiegen. Der Kurs wurde in einem Handelsrausch nach oben getrieben, als Privatanleger weltweit versuchten, sich an dem Unternehmen zu beteiligen; am 17. Juni erreichte die Aktie mit fast 214 US-Dollar (ca. 187 Euro) je Anteil ihren Höchststand. Seither sind die Papiere jedoch um mehr als 38 Prozent gefallen, wodurch über 800 Milliarden US-Dollar an Börsenwert bei dem in Texas ansässigen Konglomerat vernichtet wurden. Der Aktienkurs von SpaceX erholte sich später jedoch wieder leicht und lag zum Ende der Handelssitzung am Mittwoch (15. Juli) an der New Yorker Börse knapp über 135 US-Dollar. Elon Musks Vermögen schrumpft nach SpaceX-Kursverlusten – Zusammenhang zu Aussagen über Le Pen? Elon Musk, der einen Anteil von 42 Prozent an SpaceX hält, war mit dem Börsengang des Unternehmens vorübergehend zum Billionär in US-Dollar aufgestiegen. Inzwischen ist sein Gesamtvermögen jedoch wieder auf rund 861 Milliarden US-Dollar gesunken, da der SpaceX-Kurs nachgab und ein Teil der anfänglichen Euphorie verpuffte. Die meisten Beobachter sehen den fallenden Kurs als Zeichen für nachlassenden Hype um das Unternehmen, da frühe Anleger, die auf schnelle Kursgewinne aus waren, nun Kasse machen. Der Rutsch unter den Ausgabepreis des Börsengangs (IPO) fiel jedoch zeitlich zusammen mit einer Äußerung Musks, in der er die rechtspopulistische französische Politikerin Marine Le Pen in einem Beitrag auf seiner Social-Media-Plattform X am Mittwoch als „Frankreichs letzte Hoffnung“ bezeichnete. Musk hatte die Rechtspopulistin bereits früher unterstützt, doch ist es das erste Mal, dass er dies tut, seit sie offiziell wieder ins Rennen um die Nachfolge des zentristischen französischen Präsidenten Emmanuel Macron bei den Wahlen im kommenden Jahr eingestiegen ist. Der Unternehmer hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder in die europäische Politik eingemischt und unterstützt dabei häufig rechtsaußen stehende Politiker. Von Alice Weidel bis Marine Le Pen: Elon Musk mischt sich zunehmend in Europas Politik ein So hat Musk wiederholt Sir Keir Starmer kritisiert und seine Unterstützung für Rupert Lowe bekundet, den Vorsitzenden von Restore Britain. Im Februar vergangenen Jahres gratulierte er zudem Alice Weidel, der Co-Vorsitzenden der Alternative für Deutschland (AfD), nachdem ihre Partei bei Wahlen in Deutschland den zweiten Platz errungen hatte. Neben dem Bau und Start von Raketen und Satelliten hat Musk SpaceX auch in den Bereich Künstliche Intelligenz (KI) erweitert, indem er sein Unternehmen xAI einbrachte, das den Chatbot Grok und das soziale Netzwerk X besitzt. Im vergangenen Monat schloss SpaceX zudem einen 60-Mrd.-Dollar-Deal zum Kauf von Cursor ab, einem KI-Coding-Start-up, das 2022 von vier ehemaligen MIT-Studenten gegründet wurde. Der Deal machte die Cursor-Gründer, die allesamt in ihren Zwanzigern sind, über Nacht zu Multimilliardären. SpaceX selbst wurde 2002 von Musk mit dem Ziel gestartet, kostengünstige, wiederverwendbare Raketen zu entwickeln, die den Zugang zum Weltraum deutlich verbilligen und langfristig auch bemannte Missionen ermöglichen sollen. SpaceX schreibt Raumfahrtgeschichte mit Falcon 1 und Starlink Später schrieb das Unternehmen Geschichte mit dem Start der Falcon-1-Rakete, die 2008 als erstes vollständig privat finanziertes Trägersystem erfolgreich die Erdumlaufbahn erreichte. Seither hat SpaceX mehr als 600 Starts in den Orbit durchgeführt, darunter zahlreiche Missionen zum Aussetzen von Satelliten für das Starlink-Netzwerk, das entlegene Regionen mit Hochgeschwindigkeitsbreitband versorgt. Auf lange Sicht strebt SpaceX an, vollständig wiederverwendbare Raketen zu entwickeln, die Passagiere bis zum Mars transportieren können. Die Trägerraketen des Unternehmens werden zudem genutzt, um Versorgungsflüge zur Internationalen Raumstation durchzuführen und Fracht sowie wissenschaftliche Experimente ins All zu bringen. Der Kurssturz der SpaceX-Aktien fiel in eine Phase breiter Abverkäufe bei Chipherstellern, in deren Folge die Aktien der größten US-Chipkonzerne am Mittwoch deutlich nachgaben. Die Anteile von Micron Technology verloren mehr als 7 Prozent, während die Papiere von Intel um 5 Prozent fielen. KI-Blase? Anleger verkaufen Tech- und Chip-Aktien Auch südkoreanische Chiphersteller gerieten stark unter Druck: Die Aktien von SK Hynix stürzten um 10 Prozent ab, während die Titel von Samsung Electronics um 9 Prozent nachgaben. Eine Fondsmanager-Umfrage der Bank of America vom Mittwoch ergab zudem, dass Investoren ihr Engagement im Technologiesektor in diesem Monat zurückgefahren haben, um sich gegen mögliche Risiken einer KI-Blase abzusichern.

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