„Müssen aufpassen“: Kovac warnt BVB im Millionen-Poker um El Mala

Sport

Borussia Dortmund bemüht sich weiterhin um Said El Mala, doch bei der möglichen Ablösesumme will sich der BVB offenbar nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Trainer Niko Kovac hat angesichts der hohen Forderungen des 1. FC Köln zur finanziellen Zurückhaltung gemahnt. El Mala? Kovac mahnt beim BVB zur Vorsicht Nach dem 3:2-Erfolg im Testspiel gegen den FC Arsenal äußerte sich Kovac grundsätzlich zur Dortmunder Transferplanung, ohne El Mala namentlich zu erwähnen. „Wir werden keine übereiligen Schlüsse ziehen. Wir haben ein paar gute Ideen, aber in diesem Markt - ich habe heute auch mit den Jungs von Arsenal gesprochen - ist es schwierig“, erklärte der BVB-Coach. Selbst für finanzstarke Klubs sei es derzeit nicht einfach, passende Spieler zu angemessenen Konditionen zu verpflichten. Seine Konsequenz: „Von daher müssen auch wir als BVB da ein bisschen aufpassen.“ Der 1. FC Köln soll für El Mala mindestens 50 Millionen Euro verlangen. Der 19-Jährige besitzt beim Bundesligisten noch einen langfristigen Vertrag bis 2030 und verfügt über keine Ausstiegsklausel. Dortmund soll bereits mehrere Anläufe unternommen haben, um sich mit den Kölnern auf einen Transfer zu verständigen. Auch Sport-Geschäftsführer Lars Ricken machte deutlich, dass der BVB trotz vorhandener finanzieller Möglichkeiten nicht jeden Preis bezahlen möchte. „Ich glaube, dass wir wirklich um jeden Euro kämpfen“, sagte Ricken und verwies dabei auf die langwierigen Verhandlungen um Neuzugang Konstantinos Karetsas. BVB hat Alternativen zu Said El Mala parat Sollte ein Transfer von El Mala letztlich nicht zustande kommen, beschäftigt sich Dortmund bereits mit anderen Optionen. „Wir haben ganz viele Ideen noch. In ganz vielen anderen Märkten fängt der Transfermarkt jetzt erst an“, betonte Ricken. Durch Einsparungen bei den Kaderkosten verfügt der BVB nach Angaben des Geschäftsführers über zusätzlichen finanziellen Spielraum. Dennoch soll bei möglichen Verstärkungen weiterhin die Balance stimmen. Ricken stellte klar: „Es gilt, sportlich und wirtschaftlich die richtige Entscheidung zu treffen.“

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren