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Mutmaßlicher Brandanschlag: Möglicher Anschlag auf Drohnenfabrik in Slowakei verhindert

Nation

Die Polizei in der Slowakei hat nach eigenen Angaben einen möglichen Brandanschlag auf eine Drohnenfabrik verhindert. Ziel sei ein Produktionswerk für unbemannte Flugobjekte im Osten des EU- und Nato-Mitgliedstaats gewesen, teilten die Behörden bei Facebook mit. Zu den Hintergründen war zunächst nichts bekannt. Unklar war auch, ob in dem Werk Drohnen für die von Russland angegriffene Ukraine gefertigt werden.

Zwei Beschuldigte seien in der Slowakei festgenommen worden, ein dritter auf der Grundlage eines europäischen Haftbefehls in Deutschland, hieß es. Ihnen drohe eine Anklage wegen Gefährdung der Allgemeinheit. Diese Straftat begeht, wer eine Gefahr für Leib oder Leben einer größeren Zahl von Menschen oder für fremdes Eigentum in großem Ausmaß herbeiführt. Die drei Beschuldigten sollen im Auftrag von Dritten gehandelt haben. Nähere Angaben dazu machten die Behörden zunächst nicht.

Brandsätze und handschriftlicher Plan sichergestellt

Bei Razzien stellten die Ermittler demnach eine größere Menge an Brandmischung, Werkzeuge, Mobiltelefone sowie einen handschriftlich ausgearbeiteten Plan sicher. Nach ersten Erkenntnissen habe es sich bei der Brandmasse um improvisiertes Napalm, einer Mischung aus Benzin und Verdickungsmittel, gehandelt.

»Falls es zu dem Angriff gekommen wäre, hätten ein umfangreicher Brand, eine Gefährdung von Leben und Gesundheit (der Arbeiter) sowie Sachschäden von großem Umfang gedroht«, teilten die Ermittler mit. In dem Werk seien rund 70 Personen beschäftigt. Der Wert der Produktionsanlage belaufe sich auf Dutzende Millionen Euro.

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