Mutter erhebt Vorwürfe gegen Polizei
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Nach Polizeischuss in Schwabing: Mutter erhebt Vorwürfe im TV – spricht aber nicht mit Ermittlern
Von: Andreas Thieme, Nadja Hoffmann
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Noch gibt es keine offizielle Aussage des angeschossenen Schülers mit türkisch-kurdischer Herkunft. Auch seine Mutter macht keine Angaben. Die Vorermittlungen stehen am Anfang.
München – Eine Woche nach dem Polizeischuss auf einen 14-jährigen Schüler in Schwabing laufen die Vorermittlungen von Landeskriminalamt und Staatsanwaltschaft. Wie berichtet, gibt es zu den Vorfällen vom vergangenen Dienstag widersprüchliche Aussagen. Was überrascht: Die Mutter des Schülers mit türkisch-kurdischer Herkunft aus dem Landkreis Miesbach hat vor laufender Fernsehkamera Vorwürfe gegen die Polizei erhoben. Aber: Mit offizieller Seite spricht sie nicht. „Derzeit machen weder der 14-Jährige noch dessen Mutter gegenüber den Ermittlungsbehörden Angaben zur Sache“, erklärt Staatsanwältin Juliane Grotz.
Nach Polizeischuss in Schwabing: Mutter spricht im TV, nicht aber mit den Ermittlern
„Bislang wurden unter anderem die Begleiterin des 14-Jährigen und weitere Zeugen vernommen. Zudem liegen uns Videoaufnahmen vor, auf denen die Situation bis kurz vor der Schussabgabe zu sehen ist.“ Laut der Polizei gab es einen Notruf, dass ein etwa 20-jähriger Mann an der U-Bahn Hohenzollernplatz mit einer schwarzen Schusswaffe offen hantieren soll. Beamte stellten die Person an der Belgradstraße. „Nach bisherigen Erkenntnissen zog die verdächtige Person einen waffenähnlichen Gegenstand aus der Hose und machte eine Bewegung, als würde sie eine Waffe durchladen.“
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Als sie der Aufforderung nicht nachkam, die Pistole abzulegen, und sich dann umdrehte, fiel der Schuss. Der 14-jährige Schüler Abdulkadir Ö. wurde dabei schwer verletzt. Wie seine Mutter auf münchen.tv erklärte, soll er mehrfach gerufen haben: „Es ist eine Spielzeugwaffe! Nicht schießen!“ Grundsätzlich ist das öffentliche Mitführen von Anscheinswaffen verboten.
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