Mutter schmeißt Säugling in den Pool: Was dann passiert, sorgt für fassungslose Gesichter
Vor rund drei Tagen verbreitete sich ein Video der 31-jährigen Mutter rasend schnell auf TikTok und löste infolgedessen eine regelrechte Debatte in der Kommentarspalte aus. In der Aufnahme zeigte sich Krtausch gemeinsam mit ihrem Sohn am Beckenrand eines Pools. Die Internet-Bekanntheit hielt ihren Säugling James fest in den Armen - keine ungewöhnliche Situation. Plötzlich hob sie ihr Baby an und warf es ins Wasser - samt Kleidung und Schuhe. Für zahlreiche Plattform-Nutzer wirkte dies wie ein schlecht gemeinter Scherz. "Was zum Teufel, tu das nicht dem Kind an, es wird nicht atmen können", kommentierte ein User. Doch nur wenige Sekunden später war zu sehen, wie sich der Säugling auf den Rücken drehte. Hinter dem erschreckenden Vorfall verbarg sich eine ganz andere Intention. "Meine Hauptmotivation war die Verhinderung von Ertrinkungsunfällen", betonte die 31-Jährige gegenüber PEOPLE. Als examinierte Krankenschwester wisse sie, wie schnell es zu Unfällen dieser Art kommen kann. "In Miami herrscht gefühlt das ganze Jahr über Sommer, und wir sind ständig in der Nähe von Pools, Stränden und anderen Gewässern. Mir war es extrem wichtig, dass James so früh wie möglich Überlebensfähigkeiten erlernt". Um möglichen Gefahren aus dem Weg zu gehen, meldete Krtausch ihren Sohn bei einem Schwimmkurs an. So besuchte James gemeinsam mit seiner Mutter acht Wochen lang das Überlebenstraining. "Anfangs ist er ständig eingeschlafen", witzelte sie. Vergangenes Wochenende absolvierte der Säugling dann die alles entscheidende Prüfung - und das mit Erfolg. "Die Aktion sollte ihn überraschen und simulieren, was passieren könnte, wenn ein Kind versehentlich ins Wasser fällt. Seine nasse Kleidung und die Turnschuhe beschwerten ihn, aber er konnte sich trotzdem umdrehen und seinen Schwimmreifen festhalten." "Der Clip mag ohne Kontext alarmierend wirken aber es handelte sich um eine kontrollierte Übung". Der Schwimmkurs kostete die Influencerin rund 1400 US-Dollar (circa 1200 Euro) - eine Menge Geld. Im Zuge dessen rief sie das sogenannte "James-Stipendium" ins Leben, welches die anfallenden Kosten für den Schwimmkurs für Säuglinge übernehmen solle. Die Förderung soll einer Familie aus Miami zugutekommen. Für James ist nach seiner bestandenen Abschlussprüfung aber lange noch nicht Schluss. Krtausch möchte weiterhin intensiv mit ihrem Sohn schwimmen üben.