Mutter von drei Kindern: Mann (43) ersticht Ehefrau (36) in Flüchtlingsheim
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Coesfeld – Eine 36 Jahre alte Mutter von drei Kindern ist in einem Flüchtlingsheim in Coesfeld erstochen worden. Die Polizei habe ihren 43 Jahre alten Ehemann festgenommen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Das türkische Ehepaar habe getrennt gelebt.
Die dreifache Mutter wurde am Mittwochmittag in der Unterkunft in Coesfeld ( NRW ) mit Stichverletzungen am Oberkörper aufgefunden. Sie war so schwer verletzt, dass sie trotz Wiederbelebungsversuchen noch am Tatort starb.
In der Nacht kurz nach Mitternacht wurde dann ihr 43‑jähriger Ehemann im rund 40 Kilometer entfernten Münster auf der Straße festgenommen. Zeugenhinweise hatten die Polizei auf seine Spur geführt. Der Mann äußerte sich bislang nicht zu den Mordvorwürfen an seiner von ihm getrennt lebenden Frau. Beide haben die türkische Staatsbürgerschaft. Laut der „Tagesschau“ war der Mann zuletzt in Hamm gemeldet.
Gegen Ehemann lief Verfahren wegen Vergewaltigung
Nach BILD-Informationen ist der Türke wegen gefährlicher Körperverletzung vorbestraft. Im Oktober 2024 soll er zudem seine Frau angegriffen haben. Daher läuft ein Verfahren gegen den 43-Jährigen wegen Hausfriedensbruchs, Körperverletzung und Nötigung.
Im Januar kam es zu einem Prozess, in dem die Frau zusätzlich den Vorwurf der Vergewaltigung erhob. Daher wurde der Prozess beendet und wegen des zu erwartenden höheren Strafmaßes an eine andere Kammer verwiesen. Doch zum Gerichtsverfahren kam es bislang nicht.
Das Ehepaar hat nach BILD-Informationen drei Kinder: ein Mädchen (16) und zwei Jungen (12, 8). Ob sie die Tat mit ansehen mussten, ist zurzeit unklar. Es wurde eine Mordkommission gebildet. Die Leiche der dreifachen Mutter soll obduziert werden.