DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.443,67 USD 07:23:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

MV-Wahlumfrage: SPD verkleinert AfD-Vorsprung - Rot-Rot-Grün hätte knappe Mehrheit

Nation

Gut zehn Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat die SPD den Abstand zur weiterhin führenden AfD verkürzt. Die Grünen könnten laut einer neuen Umfrage in den Landtag zurückkehren – mit Folgen für mögliche Koalitionen. Die CDU kann ihren freien Fall in den Umfragewerten nicht stoppen. AfD-Führung schrumpft leicht, Grüne bei fünf Prozent Die AfD bleibt in Mecklenburg-Vorpommern stärkste Kraft. Nach einer repräsentativen Umfrage von infratest dimap im Auftrag des NDR käme die Partei unverändert auf 36 Prozent. Die regierende SPD legt im Vergleich zur Mai-Erhebung um zwei Prozentpunkte zu und erreicht 29 Prozent. Die Linke kommt auf zwölf Prozent (minus eins), die CDU rutscht auf neun Prozent (minus eins) und liegt damit erstmals einstellig. Die Grünen erreichen fünf Prozent und wären wieder im Landtag vertreten. Das BSW verliert einen Punkt und läge mit vier Prozent außerhalb des Parlaments. Damit wäre rechnerisch eine Dreiparteien-Koalition aus SPD, Linke und Grünen mit zusammen 46 Prozent möglich, die den 45 Prozent der AfD und CDU gegenüberständen – ein Novum für das Bundesland. Die Schwankungsbreite der Umfrage liegt laut infratest dimap allerdings bei zwei bis drei Prozentpunkten. Geht Schwesigs Plan zur Aufholjagd auf? Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hatte zuvor eine Aufholjagd gegenüber der AfD ausgerufen. Es sei noch ein Weg, bis die SPD wieder stärkste Kraft werde, sagte sie. Zugleich sei das Ergebnis Motivation, die verbleibenden Wochen zu nutzen. AfD-Spitzenkandidat Leif-Erik Holm erklärte, seine Partei strebe eine Alleinregierung an. Der Wahlkampf beginne erst. CDU-Landesgeneralsekretärin Katy Hoffmeister führte das schwache Abschneiden ihrer Partei zuletzt auf eine Polarisierung zwischen den politischen Rändern zurück. Linke-Vizeministerpräsidentin Simone Oldenburg wertete das Ergebnis als Bestätigung ihres Kurses. Die neue Grünen-Spitzenkandidatin Claudia Müller sagte, ihre Partei müsse um jede Stimme kämpfen. Schwesig bei Direktwahlfrage vorn Bei einer möglichen Direktwahl des Regierungschefs sprechen sich 49 Prozent der Befragten für Schwesig aus, ein Plus von zwei Punkten gegenüber Mai. Holm kommt auf 27 Prozent. Eine Koalition unter Beteiligung der AfD halten 50 Prozent für möglich, einen Ministerpräsidenten der Partei lehnen 51 Prozent ab. Für die Umfrage befragte infratest dimap zwischen dem 2. und 6. Juli 1167 Wahlberechtigte per Telefon und online. Die Landtagswahl findet am 20. September statt. Lesen Sie mehr zum Thema

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