Mysteriöser Toter (27) in Hamburg-Rissen: Leiche nach Arbeitsunfall in Wald abgelegt
Einen Monat nachdem die Leiche eines Mannes in einem Waldstück in Rissen gefunden worden war, teilte die Hamburger Polizei jetzt mit, dass der 27-Jährige bei einem Arbeitsunfall auf einer Baustelle in der Fährstraße in Wilhelmsburg ums Leben gekommen sein soll. „Den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei zufolge kam es Anfang Juni bei Abrissarbeiten eines Mehrfamilienhauses zu einem Arbeitsunfall, bei dem ein 27-jähriger Mann schwerste Verletzungen erlitt und verstarb“, so Polizeisprecherin Laura Wentzien am Donnerstag. Es laufen Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Polizei Hamburg ermittelt zu tödlichem Arbeitsunfall in Wilhelmsburg Den Ermittlungen zufolge sollen Unbekannte den Leichnam des 27-Jährigen nach Rissen transportiert und hier in einem Waldstück abgelegt haben. Lesen Sie auch Am 11. Juni fanden dann zwei Passantinnen den Mann und versuchten noch, ihn zu reanimieren. Alarmierte Rettungskräfte setzten die Reanimationsmaßnahmen der Frauen fort. Dass der Mann schon bei dem Transport von der Baustelle zum Waldstück tot war, zeigte sich erst im Obduktionsbericht. Mordkommission gibt Fall an Fachstelle für Arbeitsunfälle ab Nachdem sich zunächst die Mordkommission in Absprache mit der Staatsanwaltschaft um den Fall gekümmert hatte, ermittelt jetzt die Fachdienststelle für Arbeitsunfälle im Landeskriminalamt (LKA 45).