Mysteriöses Riesen-Objekt an Urlaubsstrand angespült
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Mysteriöses Riesen-Objekt wird in Italien angespült – dann rücken Behörden an
Von: Martina Hunger
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Mitten im Badebetrieb taucht an einem beliebten Strand in Italien plötzlich ein riesiges schwarzes Objekt auf. Zahlreiche Urlauber rätseln über den Fund – inzwischen gibt es eine ziemlich plausible Erklärung.
Alassio/Italien – Ein ungewöhnlicher Fund hat an einem beliebten Urlaubsstrand in Italien für großes Aufsehen gesorgt. Am Sonntag (23. August) wurde in Alassio an der ligurischen Riviera ein riesiger schwarzer Zylinder an Land gespült. Binnen kurzer Zeit versammelten sich zahlreiche Badegäste um das geheimnisvolle Objekt.
Fotos und Videos machten anschließend in sozialen Netzwerken und Chatgruppen die Runde. Besonders auffällig war die enorme Größe des schwarzen Gegenstands, der nahe der Mole von Alassio auf dem Strand liegen blieb.
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Küstenwache und Polizei sichern Riesen-Objekt am Strand
Auch die Behörden wurden auf den ungewöhnlichen Fund aufmerksam. Nach Angaben von Rai News rückten unter anderem die Capitaneria di Porto, die Guardia Costiera und die örtliche Polizei an. Der Bereich rund um das Objekt wurde gesichert.
Eine unmittelbare Gefahr für Badegäste bestand offenbar nicht. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden weder Menschen verletzt noch andere Boote beschädigt. Doch was war da eigentlich an einem der beliebten Strände Norditaliens angespült worden?
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Rätsel wohl gelöst: Riesiger Fender für Schiffe
Inzwischen gibt es eine plausible Erklärung. Bei dem schwarzen Zylinder handelt es sich den Berichten zufolge um einen sogenannten Fender beziehungsweise „Parabordo“. Solche Schutzkörper werden an Schiffen oder Hafenanlagen eingesetzt, um bei Kontakt mit Kaimauern und anderen Schiffen Beschädigungen am Rumpf zu verhindern.
Aufgrund seiner außergewöhnlichen Größe könnte der Fender nach Einschätzung der italienischen Berichte zu einem größeren Schiff, möglicherweise einem Kreuzfahrtschiff, gehört haben. Wo genau das Objekt verloren ging und wie lange es bereits im Meer trieb, ist bislang allerdings unbekannt.
Dass die Theorie nicht völlig abwegig ist, zeigt auch die Lage Alassios: Der Badeort liegt an der ligurischen Küste, nicht weit von wichtigen Schifffahrtsrouten und dem großen Hafen von Genua entfernt.
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Jetzt gibt es ein ganz praktisches Problem
Nachdem geklärt ist, dass von dem Fundstück wohl keine unmittelbare Gefahr ausgeht, beschäftigt die Verantwortlichen nun eine ganz andere Frage: Wie bekommt man den riesigen Fender wieder vom Strand?
Wegen Größe und Gewicht ist eine Bergung mit erheblichem logistischem Aufwand verbunden. Italienische Behörden und Einsatzkräfte prüften deshalb zunächst, wie das Objekt sicher entfernt werden kann.