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Nach 0:1 bei Union: DAS kritisiert Trainer Wagner an der SV Elversberg

Sport

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Berlin – Nach dem Superstart mit zwei Siegen jetzt das dritte Spiel in Serie ohne Dreier für Aufsteiger SV Elversberg. War am vermeidbaren 0:1 bei Union Berlin auch die lange Länderspielpause mitschuld? Trainer Vincent Wagner (40): „Vor drei Wochen wäre das Spiel vielleicht anders gelaufen. An der einen oder anderen Stelle war die Abstimmung nicht so optimal, wie sie sonst bei uns ist.“

Drei Wechsel in der Startelf

Erst änderte Wagner sein Erscheinungsbild mit markanter „Mecki“-Frisur, dann gezwungenermaßen seine Startelf. Drei Wechsel im Vergleich zum 0:0 auf Schalke: Tom Zimmerschied (28, Bundesliga-Debüt) durfte für Cole Campbell (20) ran, der nach Reisestrapazen mit der US-Nationalmannschaft noch müde war. Für den verletzten Jan Gyamerah (31) rutschte Luca Sirch (27) auf die Rechtsverteidigerposition und Noel Futkeu (23) ersetzte in der Sturmspitze den angeschlagenen David Mokwa (22). Die Wechsel hemmten aber das schnelle Spiel der SVE.

Diese Fehler erkennt Wagner

Wagner: „Wir hatten wie schon gegen Schalke genügend Fenster, die wir hätten bespielen können. Das haben wir nicht geschafft. Wir hatten deutlich zu wenig Großchancen für die Möglichkeiten, die da waren.“ Statt konsequent den Abschluss zu suchen, agierte Elversberg teilweise zu kompliziert. „Wir waren in den entscheidenden Momenten einfach einen Tick langsamer“, hat Wagner auch erkannt, sagt: „Wir haben uns schon gewehrt und das meiste auch wegverteidigt, aber einmal hat halt einfach die Zuordnung nicht gestimmt.“

Nicht alles schlechtreden

Dennoch bleibt Wagner Optimist, sieht den Saisonstart als Lernprozess seiner komplett unerfahrenen Bundesliga-Truppe: „Wer will denn meiner Mannschaft nach so einem Spiel einen Vorwurf machen? Willkommen in der Bundesliga! Ich finde trotzdem, dass wir das sehr, sehr gut adaptieren und gut dagegenhalten. Wir sind zumindest nicht chancenlos und das ist schon einmal nicht schlecht für den Beginn.“

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