DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,30 % 4.437,30 USD 23:00:00 Silber +0,18 % 65,11 USD 22:59:58 Brent 0,00 % 88,52 USD 22:59:58 WTI 0,00 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin -0,05 % 62.994,67 USD 09:58:59 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:57 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:58 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:57

Nach 40 Grad droht Deutschland ein neues Extrem

Nation

Startseite Panorama Erst Gluthitze, dann das nächste Extrem: Was nach dem Wetterwechsel auf Deutschland wartet Von: Lara Hempel Uns auf Google folgen Temperaturen bis fast 40 Grad, dann kommt der Umschwung. Der bringt neben Abkühlung auch ein unerwartetes Wetterphänomen nach Deutschland. Deutschland wartet sehnsüchtig auf eine Abkühlung nach der Hitzewelle. Tagelang lag das Land unter einem Hitzedom, die Luft stand wie eine Wand. Nun naht das Ende dieser vielleicht letzten großen Hitzewelle des Jahres. Wer auf reine Erleichterung hofft, wird allerdings überrascht sein. Der bevorstehende Wetterumschwung hat eine Kehrseite, die wenig mit „goldenem Herbst“ zu tun hat. Noch einmal zeigt der Sommer, was er kann. Am Freitag klettern die Temperaturen in einem Streifen von Südbaden über Nordrhein-Westfalen bis Südniedersachsen auf 35 bis 39 Grad. Das sind Temperaturen, bei denen der Deutsche Wetterdienst (DWD) auch in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg bereits Hitzewarnungen gibt. Am Samstag schiebt sich der Hitzedom weiter Richtung Osten, doch dann kippt die Lage. In der Nacht zum Sonntag zieht eine Kaltfront von Westen nach Osten und leitet einen nachhaltigen Wetterwechsel ein. Staubstürme möglich: Wenn Trockenheit auf Wind trifft Die Kaltfront bringt nicht ausreichend Regen, um die Böden überall auf ein normales Niveau zu bringen, dafür umso mehr Wind. Aus West bis Nordwest frischt er kräftig bis stürmisch auf. Genau das wird zum Problem. Denn Deutschlands Böden sind nach Monaten ohne ausreichenden Niederschlag pulvertrocken. Lokal sind also Staubstürme möglich, die die Sicht deutlich verschlechtern können. Was viele eher aus Wüstenregionen kennen, könnte bald über deutschen Feldern und Straßen aufwirbeln, wie bereits im Frühjahr. Wie ernst die Lage ist, zeigt der Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ). Im Gesamtboden bis in knapp zwei Meter Tiefe hat sich über Monate ein massives Niederschlagsdefizit aufgebaut. Laut DWD erreichte das Frühjahr 2026 bundesweit nur 68 Prozent des langjährigen Niederschlagsmittels. Die Bodenfeuchte entwickelte sich ähnlich wie in den Dürrejahren 2018 und 2022, im Süden war sie 2026 stellenweise sogar noch schlechter. Der Wetterwechsel selbst fällt regional sehr unterschiedlich aus. Am Sonntag bleibt es in Niederbayern zunächst noch sonnig und schwülheiß, während die Nordwesthälfte bereits auf 19 bis 26 Grad abkühlt. Im Südosten ziehen im Tagesverlauf Schauer und Gewitter auf, berichtet t-online. Lokal besteht dabei laut DWD Unwettergefahr durch Starkregen und Hagel. Zu Beginn der Woche stellt sich eine Nordwestströmung ein. Das Temperaturniveau liegt dann rund zehn Grad unter dem der vorangegangenen Hitzephase.

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