Nach AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt: Siegmund stellt sich im Dezember zur Wahl
Nach AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt
Siegmund stellt sich im Dezember zur Wahl
Von t-online, afp, reuters, pri
Aktualisiert am 29.09.2026 - 14:50 UhrLesedauer: 1 Min.
Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt will sich AfD-Frontmann Siegmund im Dezember zur Wahl als Ministerpräsident stellen.
Der AfD-Politiker Ulrich Siegmund will nach seinem Sieg bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im Dezember als Ministerpräsident zur Wahl antreten. Das kündigte er in Magdeburg nach einer Fraktionssitzung an. Im dritten Wahlgang genügt laut Landesverfassung die Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
Die AfD hatte die Wahl Anfang September in Sachsen-Anhalt gewonnen, die absolute Mehrheit aber verfehlt. Das BSW hatte zuletzt angedeutet, der AfD zumindest bei der Wahl des Landtagspräsidenten zuzustimmen.
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Die AfD führt derzeit Gespräche mit dem BSW zur Regierungsbildung. Das BSW schließt eine Koalition aus. Es geht um Inhalte, die eine AfD-geführte Minderheitsregierung umsetzen müsste. Ergebnisse gibt es drei Wochen nach der Landtagswahl bisher nicht.
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Bei der Wahl am 6. September war die AfD mit ihrem Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund mit 43,8 Prozent stärkste Kraft vor der CDU mit 17,2 Prozent geworden. Die AfD stellt im Parlament 39 Abgeordnete. CDU, Linke, Grüne und SPD kommen zusammen ebenfalls auf 39 Sitze, das BSW ist mit 5 Abgeordneten vertreten. Für eine Mehrheit im Parlament braucht es 42 Stimmen.