DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,04 % 64.285,40 USD 08:14:37 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Nach Berichten zu Trump-Flugzeug: "New York Times"-Reporter vorgeladen

Welt

Die US-Justiz soll Reporter der "New York Times" nach Berichten über Sicherheitsfragen rund um Trumps neues Flugzeug ins Visier genommen haben. Die Zeitung spricht von einem Einschüchterungsversuch. Nach Berichterstattung über angebliche Sicherheitsbedenken bei der neuen Präsidentenmaschine von Donald Trump haben mehrere "New York Times"-Journalisten nach Angaben der Zeitung Vorladungen der Bundesstaatsanwaltschaft in Manhattan erhalten. Die Reporter sollen demnach kommende Woche vor einer Grand Jury aussagen. In den Vorladungen werde als Begründung lediglich ein nicht näher ausgeführter mutmaßlicher Verstoß gegen Bundesstrafrecht genannt. Die Bundesstaatsanwaltschaft in Manhattan war zunächst nicht für eine Bestätigung zu erreichen. Das US-Justizministerium ist angefragt. Der "New York Times" zufolge erhielten die Reporter die Vorladungen am Freitag. Teilweise seien sie von Bundesbeamten persönlich an den Wohnsitzen zugestellt worden. Die Zeitung bezeichnete das Vorgehen als Einschüchterungsversuch gegen unabhängige Medien. "Das Erscheinen von Bundesbeamten vor der Haustür von Nachrichtenreportern sollte das Gewissen jedes Amerikaners erschüttern, der an die Verfassung und die von ihr geschützte Pressefreiheit glaubt", erklärte der Anwalt der Zeitung, David McCraw, in dem Bericht. Die aktuelle Entwicklung in den USA sorgt bei vielen Menschen für Verunsicherung. Was genau passiert da gerade und was heißt das für uns in Europa? Das beleuchten wir in dieser Folge unseres Podcasts "Xplained – Was heißt das für mich?": Trump geht verstärkt gegen Medien vor Die vier Journalisten hatten in dieser Woche unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, Trump habe auf Anraten des Secret Service aus Sicherheitsgründen den Flug vom Nato-Gipfel in der Türkei zum britischen Luftwaffenstützpunkt Mildenhall mit der alten Air Force One absolviert. Dort stieg er in die neue, von Katar geschenkte Maschine um. Zuvor hatte der Präsident in Ankara selbst Spekulationen über die Sicherheit des neuen Jumbojets angeheizt. Auf die Frage, warum er nicht mit der neuen Maschine abreise, hatte er geantwortet, er sei die "Nummer 1 auf der Todesliste des Iran". Empfehlungen der Redaktion Acht Männer wegen Anschlagsplänen auf Event mit Trump angeklagt US-Zeugen widersprechen ICE nach Todesschüssen auf Mexikaner Weiter Widersprüche um Kai Wegners Telefonate beim Stromausfall In einem weiteren Bericht schrieb die Zeitung, die neue Maschine verfüge bislang nicht über sämtliche Sicherheits- und Abwehrsysteme des bisherigen Präsidentenflugzeugs. Die Regierung und Trump selbst bestritten aber, dass Sicherheitsbedenken der Grund für den Flugzeugwechsel gewesen seien. Trump erklärte mehrfach, der Zwischenstopp habe dazu gedient, Militärangehörigen die neue Maschine zu zeigen. Trump geht seit Beginn seiner zweiten Amtszeit verstärkt gegen Medien vor. Das Justizministerium hatte bereits in diesem Jahr versucht, Aussagen von Journalisten des "Wall Street Journal" und der "Washington Post" in Ermittlungen zu Enthüllungen zu erzwingen. Nach juristischem Widerstand der Medienhäuser wurden diese Vorladungen später zurückgezogen. (dpa/bearbeitet von tar)

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