Nach besonders langer Pause: Eine der beliebtesten ARD-Serien kehrt ins Programm zurück
Zuletzt erlebte die Kult-Serie einen neuen Höhenflug in der ARD. Umso besser, dass nun feststeht, wann Nachschub ins Programm kommt. Die Erwartungen sind hoch.
In den Sommermonaten mussten sich viele Serien im deutschen Fernsehen größeren Sportereignissen und Sondersendungen unterordnen – "In aller Freundschaft" bildete hier keine Ausnahme. Ab Ende Juli liefen dann Wiederholungen der beliebten Serie.
Nun meldet sich "In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte" endlich mit ganz neuen Folgen zurück. Ab dem 8. Oktober setzt Das Erste die zwölfte Staffel wie gewohnt am Vorabend fort. Damit endet eine der längsten Sommerpausen in der Geschichte der Produktion.
So geht es weiter bei "In aller Freundschaft"
Zum Staffel-Weiterlauf am Donnerstagabend steht in der 468. Episode "Eingeständnisse" für die Ärzt:innen am JTK einiges auf dem Spiel, und zwar beruflich wie privat. Gleich zu Beginn wird Klinikchef Prof. Dr. Vincent Beyer (Johannes Hitzblech) kurz vor einem wichtigen Vortrag von heftigen Kreislaufproblemen überrascht.
Sofort nehmen sich Dr. Leyla Sherbaz (Sanam Afrashteh), Sofia Galura (Olivia Papoli-Barawati) und Tamar Hummel (Linda Kummer) seines Falls an – und plötzlich erkennen sie in Vincent einen früheren Dozenten aus ihrer Studienzeit. Für Assistenzärztin Sofia bringt dieses Wiedersehen schmerzhafte Erinnerungen.
In einem zweiten Handlungsstrang wird die Game-Entwicklerin Kim Donners (Eva Gerngroß) nach einem Unfall in die Notaufnahme eingeliefert. Prompt freundet sich Assistenzarzt Oliver "Olli" Probst (Arne Kertesz) mit der Patientin an – immerhin ist sie eine Szene-Größe in seinem Lieblingsspiel. Der gemeinsame Gaming-Talk bleibt aber nicht folgenlos.
"In aller Freundschaft" ist weiter angesagt
Die langlebige Krankenhausserie hat erst im vergangenen März mit einem emotionalen Serientod Rekorde gebrochen. Fast 3,7 Millionen Menschen sahen im Ersten zu, besonders in der jungen Zielgruppe liegen die Quoten so hoch wie selten zuvor.
Die wichtigste Zahl: 3,67 Millionen saßen laut AGF vor dem Fernseher, als im Ersten der dramatische Abschied über den Bildschirm lief. Das markierte einen Marktanteil von 16,8 Prozent gesamt, beispiellos für ein lineares Format im modernen Serienzeitalter. Selbst bei den 14- bis 49-Jährigen erreichte der ARD-Dauerbrenner noch 12,5 Prozent.
Dieser Wert wurde seit 15 Jahren nicht mehr erreicht – ein Indiz, dass die Serie nicht an Relevanz eingebüßt hat, sondern jüngere Menschen mit sensiblen, nachvollziehbaren Figuren und starken Drehbuchmomenten weiterhin anspricht.