Nach den Wahlen in Berlin und MV: „Glückwunsch an die CDU. Wir haben sie als Volkspartei abgelöst“, sagt Weidel mit heiserer Stimme
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Es war ein historisches Wahlergebnis. In Mecklenburg-Vorpommern scheitert die CDU erstmals an der 5-Prozent-Hürde. Die AfD gewinnt im Nordosten deutlich vor der SPD. In Berlin erzielt die Linke einen deutlichen Wahlsieg vor der CDU, die AfD landet mit Zugewinnen vor den Grünen auf Rang drei
Bei einer Pressekonferenz am Montagmorgen sprach AfD-Chefin Alice Weidel mit heiserer Stimme von „hervorragenden Wahlergebnissen“ in beiden Ländern. In Berlin zeichne sich ein „klarer“ Trend ab. „Wir werden die CDU ablösen.“ Mit Brinker habe man in Berlin die „richtige Kandidatin“, fügt Weidel an.
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Sie fügte mit ironischem Unterton an: „Herzlichen Glückwunsch an die CDU, die das genau möglich gemacht hat, dass die Linke hier durch die Decke gegangen ist.“ Das sei „alles Ausfluss einer Politik, die das eine verspricht, aber am Ende linke Politik“ betreibe.
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Mit Blick auf Mecklenburg-Vorpommern habe die AfD ein „gigantisches Ergebnis“ eingefahren. Die AfD habe „die CDU als Volkspartei abgelöst.“ Die CDU könne nicht so weitermachen. „Deutschland braucht dringend Reformen, die umgesetzt werden müssen.“ Deutschland sei im Stillstand.
AfD-Chef Tino Chrupalla ergänzte: „Wir haben die Amtsinhaberin verdrängt und die CDU pulverisiert.“ Die „blaue Welle“ sei nicht zu stoppen. Das starke Ergebnis der AfD in Mecklenburg-Vorpommern sei ein „fulminanter Sieg, den man durchaus mit Sachsen-Anhalt gleichstellen kann“
WELT-Redakteur Frederik Schindler fragte AfD-Chefin Weidel, ob sie erwarte, dass CDU-Politiker in Sachsen-Anhalt nun nach der verheerenden Niederlage in Mecklenburg-Vorpommern zur AfD überlaufen. „Das kann schon ein Impuls sein, dass die CDU grundsätzlich in Ostdeutschland die Strategie der Brandmauer überdenkt“, sagte Weidel.
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