Nach erneuter Rekordkulisse: ADAC macht Sachsenring jetzt noch größer
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Der Ansturm auf den Sachsenring nimmt kein Ende! Zum fünften Mal in Folge vermeldet der ADAC als Veranstalter einen neuen Fan-Rekord: 261.831 Zuschauer verfolgten den deutschen Motorrad-Grand-Prix an drei Tagen auf der Traditionsstrecke. Der Sachsenring boomt weiter! Das hat auch positive Folgen: Zum 100. Ring-Geburtstag im kommenden Jahr werden die Tribünen T1 und T6 erweitert. Pro Renntag stehen so mehr als 1500 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung. Der ADAC will sich für den erneut zu erwartenden Besucheransturm rüsten. ADAC-Sportpräsident Dr. Gerd Ennser: „Die Fans machen den einzigen MotoGP-Stopp in Deutschland so einzigartig. Ich freue mich jetzt schon sehr auf das große Jubiläum und bin mir sicher: Dieses Event wird selbst in der reichhaltigen Historie des Sachsenrings einmalig sein.“ Ministerpräsident will am Ring investieren Dass der Sachsenring dem immer größer werdenden Besucheransturm gerecht wird, dafür will auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (51/CDU) seinen Teil beitragen: „Die Menschen hier haben Motoröl und Benzin im Blut. Sie lieben das. Wir haben für fünf Jahre Sicherheit am Ring und werden jetzt investieren. Auch das gehört dazu. Wir sehen den Sachsenring als großen wirtschaftsfördernden Faktor.“ Kretschmer will den Sachsenring weiter fördern, sieht dabei auch den großen Image-Faktor der Rennstrecke. Kretschmer: „Wir feiern im nächsten Jahr 100-jähriges Jubiläum. Dieses Ereignis verfügt über ein große Nachhaltigkeit. In der Landespolitik besteht eine riesige Unterstützung, die Frage, ob es richtig ist oder nicht, stellt sich schon lange nicht mehr. Wir sehen, dass der Sachsenring eine großartige Werbung für das Land und für den Motorsport ist. Und das wollen wir gemeinsam mit dem ADAC in die nächste Dekade bringen.“ Für das Großereignis 2027 beginnt am Sonntagnachmittag (ab 16 Uhr) bereits der Vorverkauf. Das beliebte 99-Euro-Stehplatzticket für alle drei Tage gehört demnach weiterhin zum Kontingent der Veranstalter.